Krimtataren: Politisch korrekte Heimatvertriebene

Man stelle sich vor, beim ESC hätte Erika Steinbach als Musikproduzentin einen Kandidaten ins Rennen geschickt, der sich musikalisch lamentierend über die Vertreibung aus Ostpreußen aufgeregt hätte? Das Ganze garniert mit einer Prise Rheinwiesenlager und Dresdner Bombenterror gegen die unschuldige Zivilbevölkerung.

Keine Naziskinheadband hätte den Song als musikalische Variante der Holocaustleugnung vorgetragen, sondern eine blondbezopfte Schönheit im prall gefüllten Dirndloutfit. Der Song wäre nicht nur an letzter Stelle gelandet, sondern hätte wohlmöglich gleich einen zweiten D-Day ausgelöst.

Aber wie heißt es in Abschnitt 1 der Charta der deutschen Heimatvertriebenen?

„Wir Heimatvertriebenen verzichten auf Rache und Vergeltung. Dieser Entschluß ist uns ernst und heilig im Gedenken an das unendliche Leid, welches im besonderen das letzte Jahrzehnt über die Menschheit gebracht hat.“

Das Szenario ist also völlig undenkbar, die Heimat der Vertriebenen nur noch ein nebulöser Schatten der Erinnerung. Sie mussten sich an die Gegebenheiten anpassen und jammern besser nicht der verlorenen Heimat hinterher, wenn sie nicht als Revisionisten und Rechtsradikale angesehen werden wollen.

An anderen Orten gelten andere „Naturgesetze“. In Australien ist es normal, dass der Sternenhimmel seitenverkehrt abgebildet ist, in der Ukraine betrifft das eher das „politische Universum.“

Heimatvertriebene, die ihre Heimat zurückerhalten haben, ja diese sogar von den Sowjets feierlich als Geschenk überreicht bekamen, können dort ungeniert Legenden stricken und Verantwortung musikalisch verklären.

Hier noch mal für besonders Tapfere der Siegersong:

 

Leserzuschrift:
„… der ESC hat ja für viel Unmut gesorgt, der jedoch begründet ist.
Dass eine Ukrainerin gewinnt, die sich in ihrem Liedchen darüber aufregt, dass die Russen 1944 den Nazimusels auf der Krim in den Arxxx getreten haben… !
Das bedeutet wohl im Umkehrschluß: Wenn die Faschisten gleichzeitig Moslems sind, dann ist das okay und man darf sie als Opfer / Märtyrer darstellen und damit beim ESC auftreten!?
Ich hätte nicht gedacht, das die Nazis und deren Freunde mal beim ESC mitmischen und wenn auch nur als Song.

Anbei ein erhellender Spiegelbericht von 1967 der ist noch nicht in Neusprech zensiert ist …

Beste Grüße von der viel zu gutmenschlichen Küste“

DER SPIEGEL 40/1967 – Ohr ab

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2 Kommentare

  1. Bitte immer bedenken, dass es
    hier um Menschen geht. Genauso wenig wie alle Ostdeutschen Nazis waren und schon gar nicht die mitverdienenden Kinder, haben alle Tataren die Deutschen unterstützt. Und selbst wenn, hätte weder weder das eine noch das andere eine Vertreibung eines ganzen Volksstammes gerechtfertigt. Ich teile allerdings die Auffassung, dass solche Themen nicht um ESC gehören.

  2. ESC oder wie der Dreck heisst ist eine reine TV Produktion.
    Wer TV guckt ist eh nicht unser Diskussionspartner. TV-Gucker haben intellektuell versagt. Das zionistische Gift aus der Kiste rinnt unweigerlich in deren schwache Hirnwindungen.
    Ob die Verbrecher, die Europa zerlegen wollen, mit einer Conchita Wurst zeigen wollen, dass es cool ist wenn Mann als Frau rumrennt oder heuer mit natürlich einem Anti-Russischen Song und auf WW-3 einstimmen wollen, ist scheissegal.
    TV ist denen ihre Welt. Uns interessiert Verummungs- und Lügen-TV rein gar nicht.

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