Es waren Kurden: 17-jährigem Inder aufgelauert und ins Gleisbett gestoßen

    Ein BILD-Artikel gibt Rätsel über die Herkunft der Täter auf, die einen 17-Jährigen während einer Auseinandersetzung am Bahnhof Ahlten auf die Gleise gestoßen haben.

    Die Lösung ist einfach: Es handelt sich bei dem Haupttäter um einen „Deutschen kurdischer Abstammung.“ Ach so. Weil das Opfers mit seiner Schwester zusammen war. und er aber – typisch deutsch – mit der Beziehung nicht einverstanden war, brachte er zur Klärung gleich 15 Freunde mit. Das liest sich dann auf Amtsdeutsch so:

    Am Freitagnachmittag wurde eine Schlägerei einer größeren Personengruppe am Bahnhof Ahlten gemeldet. Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Landes- und Bundespolizei konnten die Lage beruhigen und die Täter und das Motiv ermitteln.

    Hintergrund der Streitigkeit ist eine nicht akzeptierte Beziehung des geschädigten Inders mit der Schwester des 18-jährigen deutschen Tatverdächtigen, kurdischer Abstammung.

    Zur Aussprache wollten sich beide Parteien am Bahnhof treffen. Der Inder kam in Begleitung seines Bruders (ebenfalls 17). Der 18-jährige Deutsche brachte 15 Begleiter mit, die zunächst in Fahrzeugen versteckt den beiden Indern auflauerten. Dann wurden beide Inder zusammengeschlagen und der Liebhaber der Schwester vom Hauptbeschuldigten ins Gleis gestoßen. Dabei fielen das iPhone und die EarPods des Geschädigten auf den Bahnsteig. Ein bislang unbekannter Begleiter entwendete beide Gegenstände. Weiterhin wurden die Opfer mit dem Tode bedroht, falls sie eine Anzeige erstatten sollten.

    Die beiden Inder aus Lehrte wurden bei dem Angriff verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Die Bahnstrecke war für 20 Minuten gesperrt.

    Gegen den 18-Jährigen aus Ahlten und weitere unbekannte Täter wurden Ermittlungen eingeleitet.

    Der Vorfall ereignete sich gegen 15:45 Uhr auf dem S-Bahnsteig am Haltepunkt Ahlten/Lehrte. Zeugen werden gebeten, sich mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen: 0511 303650.