Markus Krall spricht über die gezielt installierte Fehlkonstruktion unseres Finanzsystem und dessen Folgen. Als Sündenbock muss wieder mal die Marktwirtschaft herhalten, obwohl auf allen Gebieten planwirtschaftliches Handeln zu beobachten ist. Natürliche Entwicklungs- und Wachstumsprozesse werden empfindlich gestört, so dass nur durch irrationale Interventionen die Wohlstandsblase aufrecht erhalten werden kann. Roland Baader hat diese Entwicklungen schon in seinem Buch: „Geld, Gold und Gottspieler“ vorausgesagt.

In seinem aktuellen Buch „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen: Warum wir unsere Gesellschaft neu organisieren müssen“ beschreibt Krall wie Risikovermeidung aktuell das Patentrezept für die Lösung all unserer Probleme zu sein scheint. Zentralbanken ertränken die Gefahren unseres Wirtschafts- und Bankensystems mit Unmengen an Geld, und auch die Politik versucht, gesellschaftliche Missstände mit großzügigen Geschenken unter den Teppich zu kehren. Der Wunsch nach einem „Weiter so“ scheint allumgreifend. Keine Veränderung, kein Risiko, keine Volatilität bitte. Doch ohne Risiko gibt es keinen Fortschritt, kein Lernen, keine Erkenntnis.

Markus Krall, Bestsellerautor von „Der Draghi-Crash“ und einer der profundesten Kenner der Risikolandschaft, zeigt, wo die sich entladenden Verwerfungen in Wirtschaft und Politik, die rasende technologische Entwicklung und die geostrategischen Fehlentwicklungen zu potenziellen Katastrophen führen können. Er zeigt auch, wo wir eingreifen können, um unsere Gesellschaft auf eine neue – bessere – Grundlage zu stellen. Ein packender Parforceritt durch eine Welt, die schon morgen nicht mehr dieselbe sein wird.

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