Erstmals Prozess gegen Flüchtling wegen Kriegsverbrechen in Syrien

Anklage auch wegen "Mitgliedschaft in terroristischer Vereinigung"

Hamburg: Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart beginnt in der kommenden Woche ein Prozess gegen den mutmaßlichen Al-Qaida-Terroristen Suliman al-S. Der 25-Jährige ist der erste Flüchtling, der in Deutschland wegen Kriegsverbrechen in Syrien angeklagt ist.

al nusra photo
Mit solchen brutalen Bildern wirbt die Al Nusra Front um Kämpfer Photo by Ars Skeptica

Nach Informationen des NDR Magazins „Panorama“ im Ersten geht es um die Entführung des UN-Mitarbeiters Carl Campeau im Februar 2013. Eine Terroreinheit von Al-Nusra, dem syrischen Ableger von Al-Qaida, hatte den UN-Mitarbeiter in Damaskus entführt und sieben Millionen Dollar Lösegeld gefordert.

„Dem Angeklagten wird vorgeworfen, in dem Zeitraum von März bis Juni 2013 an der Bewachung des Entführungsopfers teilgenommen zu haben“, so Stefan Biehl von der Bundesanwaltschaft zu „Panorama“.

Im Sommer 2014 kam Suliman al-S. als Flüchtling nach Deutschland. Er wurde als Asylbewerber anerkannt, besuchte im schwäbischen Backnang eine Sprachschule und arbeitete danach bei einer Sicherheitsfirma. Nach einem Tipp von Nachrichtendiensten wurde Suliman al-S., der sich auch Abu Adam genannt haben soll, im Januar 2016 festgenommen. Der UN-Mitarbeiter Carl Campeau, dem nach acht Monaten Geiselhaft die Flucht gelungen war, hatte den Syrer als einen seiner Bewacher identifiziert.

„Leute wie er sind ein Risiko“, sagt die frühere Geisel Campeau in „Panorama“. „Man kann nie wissen, was jemand wie er am Ende wirklich beabsichtigt. Kommen sie her, weil sie kriegsmüde sind und ein neues Leben beginnen wollen, oder haben sie eine Agenda? Solange man ihnen nicht ins Gehirn schauen kann, weiß man es nicht. Deswegen denke ich: Ja, sie stellen eine Gefahr dar. Möglicherweise eine tickende Zeitbombe.“

Der Prozess gegen Suliman al-S. beginnt am kommenden Donnerstag, 20. Oktober. „Er ist angeklagt wegen eines Kriegsverbrechens gegen humanitäre Operationen, wegen erpresserischen Menschenraubes, wegen einer schweren Freiheitsberaubung, wegen versuchter räuberischer Erpressung und wegen der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung“, sagt Stefan Biehl von der Bundesanwaltschaft zu „Panorama“.


„Panorama“: Donnerstag, 13. Oktober, 21.45 Uhr im Ersten

Mehr Informationen zur Sendung unter www.Panorama.de

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1 Kommentar

  1. Grundsätzlich werden die einfallenden islahmen und negroiden Fickilanten mit dem Versprechen auf fette Beute, Straffreiheit und Sippennachzugsrecht zu Millionen als unsere Mörder gelockt.

    Dass unsere mörderischen, fremdgesteuerten Volkszertreter, die die Vernichtung des eigenen Volkes durch Umvolkung betreiben, nicht zimperlich in ihrer Wahl unserer Mörder sind, sollte jedem klar sein.

    Egal, in welcher deutschen Stadt: sobald man vor seine Haustür tritt, glaubt man sich auf dem Basar in Timbuktu und ist vom ins Land gekarrten Dreck dieser Welt umgeben.
    An jeder Ecke stammeln Neger-Horden ihr obligatorisches „ficki, ficki“, während zugleich islahme Gebärmaschinen Kinderwagen schieben und sich bereits der nächste Wurf ankündigt.

    Was wir gerade erleben, ist der größte Terror-Anschlag in der Geschichte Deutschlands mit zwei der tödlichsten Waffen: der Massenmigrations- und der „Volksvertreter“-Waffe mit dem Ziel der Auslöschung Deutschlands.

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