Erneute Streitigkeiten an Essener Flüchtlingsunterkunft

Essen – Erneut musste die Polizei an einer Essener Flüchtlingsunterkunft mit etlichen Polizeibeamten anrücken, um Ruhe und Ordnung wieder herzustellen. Gegen 13:30 Uhr alarmierte der Sicherheitsdienst am Samstag über den Notruf die Polizei.

Bewohner der kommunalen Einrichtung würden aus unbekanntem Anlass aufeinander einschlagen. Beamte der sieben eingesetzten Streifenwagen trennten die Gruppen und nahmen einen Tatverdächtigen der Körperverletzung in Gewahrsam und rückten wieder ab.

Gegen 14:30 Uhr alarmierte der Wachdienst erneut die Polizei. Etwa 20 Männer sollten sich vor den Zelten prügeln, wobei weitere Bewohner sich den Auseinandersetzungen anschließen könnten. Aus Essen und Mülheim wurden zusätzliche Polizisten alarmiert, die andere Einsätze abbrachen und zur Unterstützung eilten. Etwa 60 Personen sollten sich zwischenzeitlich an den Ausschreitungen beteiligen.

Nachdem die Beamten sich erneut zwischen die Fronten stellten und die Auseinandersetzungen damit unterbinden konnten, meldeten sich sieben verletzte Personen, darunter ein Mitarbeiter des Wachdienstes, die bei den Angriffen vor den Zelten verletzt wurden. Ein verletzter Syrer musste stationär in einem Krankenhaus behandelt werden, nachdem ihm mit einer unbekannten Waffe eine Schnittverletzung zugefügt wurde.

Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen. Seit Samstag ermitteln Kriminalbeamte die zusätzlich alarmiert wurden, in den Sachverhalten und versuchen, die Hintergründe der Körperverletzungsdelikte aufzuklären.

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