Ermittlungen gegen 30 Polizeibeamte und Verwaltungsangestellte wegen Vorteilsnahme

Hannover – Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittel wegen des Verdachts der Vorteilsannahme gegen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Hannover.

Sie sollen bei einer im Stadtgebiet Hannover ansässigen Autowerkstatt unzulässig Rabatte bei Reparaturarbeiten an privaten Fahrzeugen erhalten haben. Heute Morgen sind in diesem Zusammenhang mehrere Vernehmungen und bei einer Person die Durchsuchung von Dienst- und Privaträumen durchgeführt worden. Die Ermittlungen dauern an.

Das Verfahren der Staatsanwaltschaft richtete sich im Sommer vergangenen Jahres zunächst gegen die Autowerkstatt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen gerieten vereinzelte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei in den Verdacht, unrechtmäßig Rabatte von der Firma entgegengenommen zu haben.

Nach jetzigem Kenntnisstand handelt es sich in der Mehrzahl aller Fälle lediglich um geringe Summen, die an der unteren Grenze des möglicherweise strafbaren Bereiches liegen. Neben den strafrechtlichen Ermittlungen werden auch dienstrechtliche Verstöße geprüft, die disziplinarrechtlichen Ermittlungen ruhen jedoch für die Dauer des sachgleichen Strafverfahrens.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um Angestellte, Verwaltungsbeamte und Polizeivollzugsbeamte. Einige von ihnen sind ab sofort bis zur Klärung der Vorwürfe vorläufig in andere Bereiche in der jeweiligen Behörde umgesetzt worden.

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