Erdogan: Gülen steckt hinter Mord an russischem Botschafter! Aber wem nutzt das Attentat noch?

Nach dem Mord an den russischen Botschafter Andrei Karlow in Ankara sind die Ermittlungen gerade erst angelaufen, aber für die Regierung steht bereits fest, wer die Drahtzieher sind. Erdogan beschuldigt seinen ehemaligen Weggefährten und erbitterten Widersacher Fethullah Gülen und seine Organisation.

Photo by theglobalpanorama

18 Beamte sind aus Russland angereist, um sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Die US-Botschaft schloss nach einem Vorfall  ihre diplomatische Vertretung in Ankara. Ein Einzeltäter hatte auf das Gebäude geschossen und wurde aber bevor jemand zu Schaden kommen konnte von der Polizei überwältigt.

Während Putin und Erdogan nach außen „ziemlich beste Freunde“ abgeben, verschärft sich der Ton gegenüber den USA von seiten der türkischen Regierung. Die Beschuldigung der Gülen-Bewegung dient nicht nur als Vorwand, um weiter gegen die Gülen-Anhänger vorzugehen, sondern ist auch eine versteckte, aber deutliche Drohgebärde Richtung USA, wo der Prediger noch immer politisches Asyl genießt. Auch Mutmaßungen über eine Beteiligunmg der CIA wurden bereits aus Regierungskreisen gestreut.

Erdogan hat sein Wunschergebnis nun formuliert, wer wird es wagen, in anderer Richtung zu ermitteln? Ging es dem erschossenen Attentäter wirklich um Rache für Aleppo oder handelte er im Auftrag?

Wie konnte er überhaupt erst noch mehrmals in die Luft schießen und dann den Botschafter tödlich verletzen? Wie nachlässig waren die russischen Sicherheitsleute? Oder hat man den Botschafter absichtlich geopfert? Die Russen spielen eigentlich in einer anderen Liga als die albernen Verfassungsschützer oder der BND.

Was, wenn neben Erdogans Wunschtäter gleichzeitig noch Anhaltspunkte für eine Verwicklung des CIA in das Attentat präsentiert werden können?

Das würde auch Putin in die Hände spielen und er hätte ein gutes Argument für jegliche Verhandlungen mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump. Trump wiederum wäre in der günstigen Position, die Verfehlungen des CIA nicht bestreiten zu müssen, sondern könnte sie Obama und Clinton in die Schuhe schieben und ähnlich wie Erdogan sogar größere Säuberungsaktionen rechtfertigen, die dringend nötig wären im völlig korrupten US-Establishment. Wenn sich die drei Präsidenten einig sind, kann jeder seinen Vorteil aus der Sache ziehen und der Öffentlichkeit alles Mögliche erzählen, nur nicht die Wahrheit.

 

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