Erdogan gegen alle – der Griff nach Syrien

In der ach, du lieben Zeit hat man nun auch gemerkt, was gespielt wird:

“Die Luftangriffe auf Stellungen der Terrormiliz in Syrien seien nur der Auftakt, sagt der türkische Präsident. Erdoğan droht auch Kurden und linken Gruppen mit Gewalt.” zeit

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Erdogans Strategie und Absichten sind schon seit langem erkennbar. Nun ist der Startschuss für eine Offensive gefallen, weil Erdogan notgedrungen an diesen Punkt gelangen musste, der ihn unter Handlungsdruck setzt.

Und so werden jetzt nicht nur Stellungen der IS bombardiert, sondern gleichzeitig auch Stützpunkte der PKK. Auch im Innern wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen.

Er schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe auf dem Weg durch Unterstützung der USA die gemeinsamen geopolitischen Interessen auf syrischem Staatsgebiet wahrzunehmen. Nützliche Idioten sind dabei die Kurden genauso wie der “Islamische Staat”!

Die USA wollen wie immer das eine: Dort wo es Öl gibt, muss um jeden Preis verhindert werden, dass irgendjemand auf die Idee kommt, es nicht mehr in Dollar zu handeln. Denn ohne den Petrodollar, der wiederum durch das US Militär gedeckt ist, welches wiederum durch seinen enormen Rüstungsetat die “Wirtschaft” der USA am Leben erhält, bricht das ganze Kartenhaus zusammen.

Erdogan dagegen kommt mit jedem Fußbreit Machtzuwachs außerhalb der Grenzen der Türkei seinen Traum vom Osmanischen Reich näher und sichert sich so auch die Unterstützung derer, die nicht unbedingt auf seiner Seite stehen – die Ultranationalisten und die Eliten, die auf gute Geschäfte hoffen und dafür auch die fortschreitende Islamisierung in der Türkei in Kauf nehmen.

Vermutlich werden sie Erdogan erst dann stoppen, wenn auch in der Türkei mit dem Sultanat die Scharia eingeführt wird und Erdogan seine Gegner schneller aburteilen lassen kann – ein Verfassungsgericht stünde ihm dann nicht mehr im Weg.

Die Kurden, die auf einen eigenen Staat hoffen, können dies nur mit Hilfe der USA gegen Erdogan aushandeln, falls es zu einer Besatzung von Teilgebieten in Syrien kommt – Völkerrecht hin und her – was für die Russen auf der Krim gilt, hat für die NATO keinen Wert.

Jetzt geht es darum, den Einmarsch vorzubereiten und der Weltöffentlichkeit diesen Coup plausibel zu verkaufen. Günstige Alternative zu einem teuren Einmarsch wären kurdische Statthalter, die weiter durch die NATO aufgerüstet werden.

Fordern sie allerdings zuviel Autonomie, verzögert sich das Ganze noch um ein paar weitere Terroranschläge, wer immer auch diese begehen mag.

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