#9November: Er ist wieder da!

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Von wegen 9. November, Schicksalstag der Deutschen. Nach der “Wiedervereinigung” blieb der wahre Osten dort, wo “Einheitskanzler” Kohl in haben wollte – außen vor. Gorbatschow soll ihm der Legende nach Ostpreußen angeboten haben, der Saumagenliebhaber winkte ab, wie die Relotiuspresse damals schrieb, offenbar aus Kostengründen. Den Tag der Deutschen Einheit kann man aus historischen Gründen nicht heute begehen, nur heuchlerisch dem Fall der Mauer gedenken. Der Reichstag heißt dagegen immer noch so, beinhaltet aber den Bundestag, was sich so ähnlich zueinander verhält wie Verfassungsschutz zu Grundgesetz oder Personalausweis zu Staatsbürger. Hauptsache in Berlin wird jetzt die Polizei gendergerecht entmilitarisiert. Man könnte am heutigen Tage nicht nur den Opfern der Reichsprogromnacht gedenken, sondern dem Tod von Robert Blum, der 1848 – einen Tag vor seinem Geburtstag – in Wien erschossen wurde. Morgen würde der Freiheitskämpfer 212 Jahre alt werden und sich fragen, warum er überhaupt sein Leben gegeben hat. Ein anderer, der Schweizer Katholik Maurice Bavaud, scheiterte übrigens in jener Progromnacht mit seinen Attentatsplänen auf Adolf Hitler.

Neben den weiteren bekannten Geschehnissen an jeweils einem 9. November wird folgende Begebenheit gerne unterschlagen: 1969 – Die linksradikale Organisation Tupamaros West-Berlin platziert eine Bombe im Jüdischen Gemeindehaus in Berlin. Die Bombe explodierte jedoch nicht. Das passt nicht ins aktuelle Rechts-Links-Schema – wobei es eigentlich Links-Rechts-Schema heißen müsste, man sagt ja auch nicht “Böse und Gut”, sondern “Gut und Böse.”

30 Jahre nach dem Mauerfall ist Lenin längst wieder da – in Leipzig. Und nicht nur die Statue, auch seine Gesinnung ist so beliebt wie nie. “Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser”, soll er gesagt haben. Politische Nacheiferer gibt es zuhauf: “Gesundheitsminister” Spahn will Zwangsimpfungen durchsetzen, die Menschen zu “ihrem Glück zwingen”. Annalena Baerbock, die mit den Kobolden, wünscht sich einen Maulkorb für “Klimaleugner”, Dresdner Zottelstadträte rufen den “Nazi-Notstand” aus, bis zur Errichtung eines neuen “antifaschistischen Schutzwalls” ist es wohl nicht mehr weit. Ehrlich gesagt, ich hätte gar nicht so viel dagegen, dieses Mal aber bitte um ganz Berlin und lasst keinen, wirklich keinen von denen mehr raus – so wie damals in “Die Klapperschlange” ….

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Wolfgang van de Rydt
Musiker, Autor, Publizist