NWO – foto: udra / 123RF Standard-Bild

Im Grunde genommen war Epstein ein Niemand, kein Hochschulabschluss, nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, bis er Leslie Wexner kennengelernt hat. Der Gründer von Victorias Secret machte ihn zum Prokuristen und Vermögensverwalter seiner Stiftungen, übertrug ihm seine Villa in Manhattan und beschenkte ihn mit allerlei Luxusgütern, die erforderlich waren, um Politiker und elitäre Persönlichkeiten in seinen Anwesen dazu zu bringen, sich filmen zu lassen.

Eine neue Maschinerie der Erpressung war geboren worden. In diesem Artikel, es werden wahrscheinlich mehrere werden, da ich lange Artikel nicht mag, werde ich einmal den Versuch unternehmen, etwas hinter die Kulissen zu schauen. Einige Lobbygruppen, Organisationen und einflussreiche Männer, um die unsere Leitmedien einen weiten Bogen zu machen scheinen.

Mega Group – Eine einflussreiche Lobby

Unter Federführung von Wexner und Charles Bronfman wurde die Mega Group im Jahre 1991 gegründet.

Ziel dieser Organisation war die Einflussnahme der israelischen Lobby. Mit Millionen von Dollar, die zu „wohltätigen Zwecken“ eingesetzt wurden, ging es den Mitgliedern, eine informelle aber allmächtige politische Gruppe, um die maximale Beeinflussung und Indoktrination der US-Politik.

Neben der Politik im Allgemeinen, ging es der Lobby primär um die Politik gegenüber Israel und dem Nahen Osten, die für die jüdischen Superreichen von großer Bedeutung gewesen sind.

Zweimal im Jahr gab es ein Zusammenkommen der Mitglieder. Während der zweitägigen Sitzungen hinter verschlossenen Türen, wurden weitreichende Entscheidungen getroffen, welche Auswirkungen auf die US-Politik hatten.

Max Fischer, Michael Steinhardt, Leonard Abramson, Edgar Bronfman und Laurence Tisch gehörten zu den Mitgliedern. Im Jahr 1998 sprach Steven Spielberg über seine persönliche religiöse Reise und später diskutierte die Gruppe über jüdische Sommercamps. Die Gruppe wurde von Wexner mit Charles Bronfman geleitet, sie inspiererte eine Reihe philantropischer Initiativen wie die Partnership for Excellence in Jewish Education.

Einen Mitgliedsantrag kann man nicht stellen, es ist wie bei allen geheimen Treffen elitärer Kreise, eine Teilnahme ist nur durch Einladung möglich.

Die Journalistin Lisa Miller vom Wall Street Journal interviewte 1998 den Mitbegründer Charles Bronfman:

Von Anfang an wollten wir nicht als Bedrohung für irgendjemanden gesehen werden. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wir wollen nicht schräg rüberkommen.“

Edgar Bronfman, der bereits verstorbene Bruder von Charles sagte gegenüber Miller:

“Wir wollen erreichen, dass es cool ist, jüdisch zu sein.“

Die Geheimdienstverbindungen

Aufgrund der Rolle vieler Mitglieder der Mega Group als wichtige politische Geldgeber sowohl in den USA als auch in Israel, sind einige von ihnen eng mit den Regierungen beider Länder sowie ihren Geheimdiensten verbunden.

Dazu zählen die Verbindungen zweier Mitglieder zum israelischen Geheimdienst Mossad. Verbindungen zu Robert Maxwell und Marc Rich – sowie zu führenden israelischen Politikern.

Der unter mysteriösen Umständen verstorbene Robert Maxwell, Vater von Ghislaine Maxwell, arbeitete zu seinen Lebzeiten eng mit dem Mossad zusammen und war zudem ein Geschäftspartner von Charles Bronfman.

Der bereits verstorbene und ehemalige Premierminister von Israel Yitzhak Shamir lobte Robert Maxwell nach dessen Tod: “Er hat mehr für Israel getan, als man heute sagen kann.”

Der investigative Reporter Seymour Hersh behauptet in seinem Buch – The Samson Option – indem er das geheime Atomwaffenprogramm Israels beschrieb, dass Robert Maxwell mit dem israelischen Mossad zusammenarbeitete und mit diesem eng verbunden war.

Maxwell unterstützte den erfolgreichen Plan des Mossads, eine Art Falltür in US-Software zu installieren, die dann an Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt vertrieben wurde.

Nach dem Tod ihres Vaters schloss sich Ghislaine Maxwell dann dem inneren Zirkel von Jeffrey Epsteins an. Auch Epstein selbst finanzierte ein ähnliches Softwareprogramm, welches folglich für kritische elektronische Infrastrukturen in den USA und im Ausland vermarktet wurde.

Epstein scheint ebenso Verbindungen zum israelischen Geheimdienst zu haben und hat gut dokumentierte Verbindungen zu einflussreichen israelischen Politikern sowie der Mega Group. Diese Geheimdienstverbindung wurde in einem Pressestatement von Alexander Acosta deutlich.

Jener Acosta hat damals den Deal mit Epsteins Anwälten abgeschlossen und erklärt:

„Es gab damals nur ein einziges Treffen mit Epstein. Mir wurde gesagt, ich solle mich zurückziehen, Epstein sei über meiner Gehaltsstufe und gehöre dem Geheimdienst an. Ich solle ihn in Ruhe lassen.“

Ein schwarzes Buch von Epstein, welches sich heute in den Händen von Ermittlungsbehörden befindet, verzeichnet zahlreiche Kontakte. Darunter Donald Trump, Tony Blair, Jon Huntsman, Ted Kennedy, Henry Kissinger, David Koch, Ehud Barak, Alan Dershowitz, John Kerry, George Mitchell, David Rockefeller, Richard Branson, Michael Bloomfield, Dustin Hoffman, Queen Elizabeth, Saudi King Salman und Edward de Rothschild.

Der Mossad hat möglicherweise Epsteins Kontakte ausgenutzt mit dem Ziel, eine Zusammenarbeit nach ihrem Gusto zu arrangieren und notfalls zu erzwingen. Verweigerten sich diese Personen, so wurden diese mit dem aufgezeichneten Filmmaterial erpresst.

Ein weiterer Hochkaräter, bestens bekannt und geschätzt in den USA, macht sich ebenfalls schon länger Gedanken über den steilen Werdegang und die Verbrechen von Epstein.

Philip Giraldi ist ein Spezialist für Terrorismusbekämpfung und ehemaliger Beamter der CIA. Heute publiziert er für verschiedene Nachrichtenblogs und gilt als Experte für Geheimdienstoperationen. Er schreibt:

„Epsteins Verbrechen wurden primär in seiner Manhattan-Villa und in der Villa am Meer in Palm Beach begangen. Beide Anwesen waren in den Schlafzimmern mit versteckten Kameras und Mikrofonen ausgestattet. Halbherzige Untersuchungen seitens der Ermittlungsbehörden zum Fehlverhalten von Epstein legen offensichtlich nahe, dass wir es hier mit einem großangelegten Spionagefall zu tun haben, der möglicherweise eine Verbindung nach Israel beinhaltet. Es sei denn, Epstein ist ein extrem kranker Pädophiler, der gerne Filme von anderen Männern sieht, die zwölfjährige Mädchen vögeln. Diese ganze ausgeklügelte Operation, das Platzieren von versteckten Kameras, das Sammeln von Filmmaterial ausschließlich von hochrangigen Politikern und prominenten Persönlichkeiten, um diese im Anschluss mit dem Filmmaterial zu erpressen, kennt man nur von Geheimdiensten. Die Erpresser würden zweifellos in den meisten Fällen mit der beteiligten ausländischen Regierung zusammenarbeiten, um einen größeren Skandal zu vermeiden. Es wird als Rekrutierung von “Agents of influence” bezeichnet. So funktionieren Nachrichtendienste, das ist es was sie tun.“

Ronald Lauder

Ein weiteres berühmtes Mitglied der Mega Group war der ehemalige US-Botschafter in Österreich Ronald Lauder. Lauder wird in der Presse oft als führender jüdischer Philanthrop bezeichnet und ist Präsident des World Jewish Congress.

Im Jahr 1983 wurde Lauder zum stellvertretenden US-Verteidigungsminister für Europa- und NATO-Angelegenheiten ernannt. Bald nach seiner Ernennung diente er dem Dinner Tribute Committee für ein Abendessen, das von der jüdischen brüderlichen und stark pro-israelischen Organisation B’nai B’rith veranstaltet wurde. B’nai B’rith wiederum ist die Muttergesellschaft von der Anti-Defamation League.

Die ADL vergibt den Joseph Award for Human Rights an Staatsführer für ihren Einsatz für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Preisträger waren unter anderen der US-Präsident George H. W. Bush und die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Doch zurück zu Lauder: Lauders Interesse an der österreichischen Politik hat sich über die Jahre hinweg fortgesetzt und gipfelte in Anschuldigungen, er habe 2012 versucht, die österreichischen Wahlen zu manipulieren.

Verbindung zu Epstein

Wir erinnern uns. Nach der Verhaftung von Epstein, öffneten Ermittlungsbehörden einen Safe in der Villa. Darin sicher verstaut befanden sich über 70.000 Dollar, 48 wertvolle Diamanten sowie ein österreichischer Pass. Ein Pass, datiert und abgelaufen in den 80er Jahren, ist mit einem Foto von Epstein versehen, allerdings unter einem falschen Namen. Offenkundig gefälscht weist dieser Pass einen Wohnsitz in Saudi-Arabien aus.

Die Verteidigung gab hierzu zu Protokoll, der Pass wurde in den 80er Jahren im Zusammenhang mit Reisen im Mittleren Osten erworben. Dieser diente dem persönlichen Schutz bei Reisen in gefährliche Gebiete, um Gewalttätern, potenziellen Entführern, Geiselnehmern oder Terroristen vorzubeugen. In den 80er Jahren, also exakt zu der Zeit, als Lauder US-Botschafter in Österreich gewesen ist. Diese Verbindungen sowohl zur österreichischen Regierung als auch zu Epsteins

Mentor Leslie Wexner machen Lauder zur wahrscheinlichsten Person, die das Dokument für Epstein erworben hat.

Ebenfalls in den 80er Jahren, genaugenommen 1987, nahm die Beziehung von Epstein zu Leslie Wexner ihren Anfang. Alles nur ein Zufall?

Die Verbindungen von Epstein zur Mega Group und somit auch zum israelischen Geheimdienst Mossad können kein Zufall sein. In der Vergangenheit hat der Mossad Botschafter im Ausland vermehrt dazu genutzt, falsche ausländische Pässe für seine Mitarbeiter erstellen zu lassen.


Quelle: Indoamedia.com