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Es nimmt kein Ende. Gerade recherchiert man über einen bestimmten Sachverhalt, eine konkrete Persönlichkeit, die mit Jeffrey Epstein verbunden war, fliegt einem sofort der nächste Hochkaräter ins Haus. Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass die Zugehörigkeit in die Umlaufbahnen von Epstein nicht die Ausnahme sind, sondern die Regel.

Die Rede ist von Microsoft-Gründer Bill Gates, der wohl seine Hoffnung, der Sturm und die Gewitterwolken könnten an ihm vorbeiziehen, begraben muss.

Wie unlängst bekannt wurde, so zeigen es die Flugprotokolle, hat auch Bill Gates eine Reise mit Epsteins berühmt berüchtigten Lolita-Express unternommen. Der Milliardär war der Vorsitzende von Microsoft, als er 2013 mit Epstein im Lolita Express reiste, vier Jahre nachdem er sich des sexuellen Missbrauchs für schuldig bekannte und sich als Sexualstraftäter registrieren ließ.

Mehr als nur eine Flugreise

Genaugenommen war es der 1. März im Jahre 2013, als Gates mit Epstein vom Teterboro Airport in New Jersey nach Palm Beach geflogen ist. Welch eine Ironie, ist es doch genau jener Flughafen gewesen, an dem Epstein Anfang Juli verhaftet wurde. Dieses Wissen haben wir dem Piloten Larry Viskoski zu verdanken, der bei diesem Flug ausnahmsweise eine Passagierliste führte.

Bill Gates flog also mit Epstein nach Palm Beach, vier Jahre nachdem er wegen Sexualverbrechen an jungen Mädchen verurteilt worden war. Das ist insofern interessant, als dass seine Ehefrau Melinda Gates mit ihrer Stiftung seit Jahren junge Frauen auf der ganzen Welt unterstützt.

Epstein und Gates kennen sich natürlich schon länger als 6 Jahre. Sie haben sich ja nicht zufällig auf dem Flugplatz getroffen und dachten sich, wir fliegen einfach mal gemeinsam nach Palm Beach.

Da ist das jährlich stattfindende Egde Dinner, ein Zusammenkommen von Milliardären aus der ganzen Welt. Hier diskutieren die auserlesenen Elitären über die Fortschritte in den Bereichen aus Mathematik, Wissenschaft und Technologie.

Die Rockefeller Verbindung

Wo die Wissenschaft zuhause ist, sind Gates und Epstein nicht weit. Eines der größten Projekte der Bill & Melinda Gates Foundation ist die Alliance for a Green Revolution in Africa, welches nach offizieller Lesart den afrikanischen Kontinent grüner zu gestalten. Umweltschutz und Erleichterung bei der Anpassung auf den bevorstehenden Klimawandel, so der Hauptschwerpunkt der Arbeit. Mitbegründer dieses Projekts 2006 war kein geringerer als die Rockefeller Foundation.

Auch die Rockefeller Familie war spätestens Mitte der 90er Jahre eng mit Epstein verbunden. So gab die Rockefeller Universtiy am 22. November 1995 bekannt, dass das Kuratorium Epstein als neues Vorstandsmitglied bestätigt hat. Die Rockefeller University hat ihren Schwerpunkt in Forschung und Lehre im biomedizinischen Bereich. In der Presseerklärung hieß es:

„Die Erfahrung und Weisheit, die Herr Epstein, Dr. Kandel und Frau Kissinger in das Kuratorium der Rockefeller University einbringen, ist sehr willkommen und wird unsere Mission verbessern, die biomedizinischen Forschungs- und Bildungsaktivitäten unserer Fakultät und Studenten zu unterstützen und zu stärken“

Diese Stellungnahme ist insofern abenteuerlich, als dass Epstein nie einen naturwissenschaftlichen Abschluss erworben hat.

Die Verflechtungen mit den Rockefellers gehen aber noch weiter. So war Epstein Mitglied in zahlreichen von den Rockefellers gegründeten und gesponserten transatlantischen Netzwerken. Schattenregierungen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit und fernab jeglicher parlamentarischer Kontrolle, erfolgreich das Ziel verfolgen, eine umfassende Macht und totale Kontrolle auszuüben.

Ein Hoch auf die Wissenschaft

Über Unterstützung des Milliardärs Epstein konnten sich auch weitere Wissenschaftler erfreuen. Dazu zählten der Physiker Stephen Hawking sowie Nobelpreisträger mit den Namen Gerardus ‘t Hooft, David Gross oder Frank Wilczek.

Kein Geheimnis ist auch seine aktive Rolle bei der Unterstützung in der Bildung in den Vereinigten Staaten. Inwiefern Epstein das Bildungsniveau hat zum Positiven verändern können oder vielmehr wollen, ist nicht bekannt. Allerdings bekannt ist ein weiterer Hochkaräter, der sich dieses Gebiet zu eigen gemacht hat – Bill Gates!

Nicht zu vergessen ist der ehemalige wissenschaftliche Berater von Gates, ein gewisser Boris Nikolic. In meinem Artikel – Ein ominöses Testament – habe ich bereits darüber berichtet. Nikolic, der offiziell bis 2014 eng mit Bill Gates zusammengearbeitet hat, unterstütze verschiedene Unternehmen und Stiftungen des Microsoft-Gründers.

Da wäre zum einen das Unternehmen Bill Gates Catalyst 3, offiziell eine Denkfabrik, die wissenschaftliche und technologische Dienstleistungen anbietet. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit in der Forschung und industriellen Analyse.

Zum anderen war Nikolic fest in der Bill & Melinda Gates Foundation (kurz BMGF) eingebunden.

Nun ist Nikolic, nach dem angeblichen Selbstmord von Epstein, als einer der drei Testamentsvollstrecker aufgeführt.

Ein Foto von Bill Gates und Nikolic habe ich hier für Sie verlinkt.

Epstein selber hatte behauptet, er habe einige Zeit als Finanzberater für Gates gearbeitet, aber diese Behauptung wurde später vom Vertreter des Microsoft-Gründers zurückgewiesen.

So berichtete CNBC auf Grundlage einer anonymen Quelle:

„Epstein führte mehrere Gespräche mit Gates, wohl aus philanthropischen Gründen. Es gab auch mindestens ein Treffen, das 2013 in New York stattfand, während Gates noch immer der Vorsitzende von Microsoft war.“

Charles Gasparino vom Sender Fox-News twitterte die Stellungnahme eines Vertreters von Gates:

Beide Männer besitzen/besaßen beide Anwesen im Süden von Florida. Epstein mit zwei Häusern, darunter seine 12 Millionen Dollar schwere Villa in Palm Beach. Gates besitzt eine Eigentumswohnung in Wellington im Wert von 40 Millionen Dollar.


Quelle: Indoamedia.com