Folgt uns auf Telegram und Gab
Jeffrey Epstein – public domain

Seit Jahrzehnten wird Jeffrey Epstein glaubwürdig als ein erfolgreicher Hedgefonds-Manager und Milliardär beschrieben, doch tatsächlich gibt es hierfür nicht viele Referenzen oder Beweise.

Zwangsläufig stellt sich die Frage nach dem Wie. Wie war es für einen Mann möglich, ein Milliardenvermögen zu erwirtschaften, ohne Hochschulabschluss? Mit gerade einmal 20 Jahren als Mathematiklehrer eingestellt zu werden? Anschließend mit der Vermögensvollmacht eines Leslie Wexner betraut zu werden, ohne Berufserfahrung?

Dieses Geheimnis hat besonders das Interesse von echten, bekannten Hedgefonds-Managern geweckt. Ein Fondsmanager schreibt dazu: „Es ist schwer eine Milliarde Dollar zu verdienen, ohne Aufsehen zu erregen.“

Die Wall Street

Douglas Kass, Präsident von Seabreeze Partners Incorporated, bestens in der Wall Street vernetzt, hinterfragt ebenso das Mysterium Epstein. Besonders nachdem die unzähligen Sexpartys auf Epteins Anwesen in aller Munde waren, bei der ausschließlich die High Society auf der Gästeliste stand, fragte sich Kass, wie diese obskure Person ohne jeden Erfolgsnachweis so reich geworden sein kann.

„Ich ging zu den Trading-Desks meiner Broker und fragte sie, ob sie jemals mit Epstein gehandelt hätten. Kein einziger Broker, ob direkt oder indirekt, hatte jemals mit Epstein oder dessen Firma gehandelt. Ich kenne niemanden, der jemals in ihn investiert hat.“

Neben einem Hochschulabschluss fehlte ihm noch ein weiteres Schlüsselelement eines typischen florierenden Hedgefonds: die Investoren. Kass konnte keinen anderen als den Unternehmer und Vorstand von L Brands Les Wexner identifizieren.

Epsteins lückenhafte Berufslaufbahn hat in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit erregt.

Kass fragt sich hierzu:

„Dieser Umstand war eines der ersten Dinge, das schon vor Jahren meinen Verdacht erregte. Epstein ist nicht in der goldenen Badewanne geboren und absolvierte nie das College, doch er landete einen Lehrauftrag an einer schicken Privatschule. Anfang der 80er Jahre wechselte er zur Investmentbank Bear Stearns und kletterte innerhalb kürzester Zeit wie ein Senkrechtstarter die Karriereleiter hoch.“

Im Jahr 1982 gründete Epstein seinen eigenen Hedgefonds, J. Epstein & Co., der später in Financial Trust Co. umbenannt wurde. Spezialisiert ist dieser Fonds ausschließlich für die Investitionen von Milliardären. Das Unternehmen Financial Trust hat nie geprüfte Jahresabschlüsse oder Bilanzberichte veröffentlicht, um seine Behauptung der Investitionstätigkeit amtlich zu untermauern. Auch die Mitarbeiterzahl wirft Fragen auf; so behauptete Epstein, alle Investitionen selbst zu tätigen, während 150 Mitarbeiter im Backoffice arbeiteten. Allerdings gab er später während einer Gerichtsverhandlung 2002 zu Protokoll, lediglich 20 Mitarbeiter zu beschäftigen.

Eine Geheimdienstoperation? Ex CIA-Beamter Philip Giraldi ist sich sicher!

Ein weiterer Hochkaräter, bestens bekannt und geschätzt in den USA, macht sich ebenfalls schon länger Gedanken über den steilen Werdegang und die Verbrechen von Epstein.

Philip Giraldi ist ein Spezialist für Terrorismusbekämpfung und ehemaliger Beamter der CIA. Heute publiziert er für verschiedene Nachrichtenblogs und gilt als Experte für Geheimdienstoperationen. Er schreibt:

Epsteins Verbrechen wurden primär in seiner Manhattan-Villa und in der Villa am Meer in Palm Beach begangen. Beide Anwesen waren in den Schlafzimmern mit versteckten Kameras und Mikrofonen ausgestattet, mit denen Epstein Berichten zufolge sexuelle Praktiken zwischen seinen prominenten Gästen und minderjährigen Mädchen aufzeichnen ließ.

Bill und Hillary Clinton waren sehr enge Vertraute von Epstein. Bill Clinton, der mindestens 26 Mal mit dem Lolita Express flog, könnte, angesichts seiner Erfolgsbilanz und seines offensichtlichen Mangels an konventionellen Moralvorstellungen, plausibel in die Pädophilie verwickelt sein. Auf vielen seiner Reisen weigerte sich Clinton, von Secret Service Agenten begleitet zu werden, die Zeugen illegaler Sexhandlungen hätten werden können.

Auf einer langen Afrikareise 2002 wurden Clinton und Epstein von einer Reihe junger Mädchen begleitet. Spärlich bekleidete „Mitarbeiter“, die nur als „Masseurinnen“ mitgeflogen waren.

Epstein, der auch ein wichtiger Geldgeber der Clinton Foundation war, gastierte zudem auf der Hochzeit von Chelsea Clinton im Jahr 2010.

Halbherzige Untersuchungen seitens der Ermittlungsbehörden zum Fehlverhalten von Epstein legen offensichtlich nahe, dass wir es hier mit einem großangelegten Spionagefall zu tun haben, der möglicherweise eine Verbindung nach Israel beinhaltet.

Es sei denn, Epstein ist ein extrem kranker Pädophiler, der gerne Filme von anderen Männern sieht, die zwölfjährige Mädchen vögeln.

Diese ganze ausgeklügelte Operation, das Platzieren von versteckten Kameras, das Sammeln von Filmmaterial ausschließlich von hochrangigen Politikern und prominenten Persönlichkeiten, um diese im Anschluss mit dem Filmmaterial zu erpressen, kennt man nur von Geheimdiensten.

Die Erpresser würden zweifellos in den meisten Fällen mit der beteiligten ausländischen Regierung zusammenarbeiten, um einen größeren Skandal zu vermeiden. Es wird als Rekrutierung von „Agents of influence“ bezeichnet. So funktionieren Nachrichtendienste, das ist es was sie tun.

Eine Geheimdienstverbindung wurde in einem Pressestatement von Alexander Acosta deutlich.

Jener Acosta hat damals den Deal mit Epsteins Anwälten abgeschlossen und erklärt:

„Es gab damals nur ein einziges Treffen mit Epstein. Mir wurde gesagt, ich solle mich zurückziehen, Epstein sei über meiner Gehaltsstufe und gehöre dem Geheimdienst an. Ich solle ihn in Ruhe lassen.“

Aber wessen Geheimdienst? Die CIA und der russische FSB sind naheliegende Kandidaten, aber sie hätten kein besonderes Motiv einen Agenten wie Epstein für sich zu gewinnen.

Folglich bleibt nur Israel übrig. Israel strebt schon seit langem ein stabiles Netzwerk aus hochrangigen Einflussgrößen und Meinungsmachern in Europa sowie den Vereinigten Staaten an.

Eine Kausalität zum israelischen Geheimdienst ist durch seine Verbindung zu Ghislaine Maxwell, die mutmaßlich als Hauptverschwörerin und wichtigste Bezugsperson für junge Mädchen diente, plausibel. Ghislaine ist die Tochter von Robert Maxwell, der 1991 unter mysteriösen Umständen verstorben ist.

Robert Maxwell war ein jüdischer Geschäftsmann mit sehr kosmopolitischen Profil. Eine kontrovers diskutierte Persönlichkeit, dem mehrfach eine Verbindung zum Mossad nachgesagt worden war. Nach seinem Tod erhielt Maxwell ein Staatsbegräbnis in Israel, bei dessen Beerdigung sechs amtierende und ehemalige Leiter des israelischen Geheimdienstes teilnahmen.

Der bereits verstorbene und ehemalige Premierminister von Israel Yitzhak Shamir lobte Maxwell nach dessen Tod: „Er hat mehr für Israel getan, als man heute sagen kann.“

Der investigative Reporter Seymour Hersh behauptet in seinem Buch – The Samson Option – indem er das geheime Atomwaffenprogramm Israels beschrieb, dass Robert Maxwell mit dem israelischen Mossad zusammenarbeitete und mit diesem eng verbunden war.

Ein schwarzes Buch von Epstein, welches sich heute in den Händen von Ermittlungsbehörden befindet, sind zahlreiche Kontakte verzeichnet. Darunter Donald Trump, Tony Blair, Jon Huntsman, Ted Kennedy, Henry Kissinger, David Koch, Ehud Barak, Alan Dershowitz, John Kerry, George Mitchell, David Rockefeller, Richard Branson, Michael Bloomfield, Dustin Hoffman, Queen Elizabeth, Saudi King Salman und Edward de Rothschild.

Der Mossad hat möglicherweise Epsteins Kontakte ausgenutzt mit dem Ziel, eine Zusammenarbeit nach ihrem Gusto zu arrangieren und notfalls zu erzwingen. Verweigerten sich diese Personen, so wurden diese mit dem aufgezeichneten Filmmaterial erpresst.

Geheimdienstexperte Eric Margolis

Dann wäre da noch die Geschichte des Journalisten und Geheimdienstexperten Eric Margolis.

Eine Übersetzung:

Ich habe viele seltsame Erfahrungen in meinen Jahrzehnten der Berichterstattung über Geheimdienste gemacht. Diese laufen von der Einladung zum KGB-Hauptquartier in Moskau, zum chinesischen Geheimdienst in Peking, zum US-Geheimdienst in Virginia, zum libyschen Geheimdienst in Tripolis, zum südafrikanischen Geheimdienst bis hin zum albanischen Geheimdienst in Tirana.

Aber keiner war seltsamer als der Tag, an dem ich zum Mittagessen in New York City von der inzwischen berüchtigten Figur Jeffrey Epstein eingeladen wurde. Der Golden Boy der Gesellschaft von Manhattan und Palm Beach sitzt jetzt in einer trostlosen Gefängniszelle und wird beschuldigt, Sex mit minderjährigen Mädchen gehabt zu haben.

Kurz nachdem ich den Eingangsbereich von Epsteins Anwesen in New York betreten hatte, das als das größte Privathaus der Stadt gilt, fragte mich ein Butler: „Möchten Sie eine intime Massage, Sir, von einem hübschen jungen Mädchen? Dieses Angebot erschien mir so fehl am Platz und seltsam, dass ich getrost verneinte.

Wichtiger als die Niederträchtigkeit, als alter Kenner von Geheimdienstangelegenheiten, stank mir dieses Angebot nach einer alten Honigfalle, einer Taktik, Menschen zu verführen und zu erpressen. Ein diskreter Raum mit Massagetisch, Gleitmitteln und zweifellos standen Kameras vor der Haupthalle bereit.

Anwesend war auch Ghislaine Maxwell. Bizarrerweise glaubte sie, ich könne das KGB Moscow Center dazu bringen, Satellitenfotos zu veröffentlichen, die den Mord an ihrem Vater auf seiner Yacht zeigten. Robert Maxwell, der ein bekannter Doppelagent für Israel und den KGB war.

Epsteins Residenzen in Manhattan und Palm Beach, die ich beide besuchte, waren mit jungen weiblichen „Masseusen“ bestückt. Ich habe keine Interaktionen zwischen diesen Mädchen und den Gästen gesehen.

Jeder fragte sich, woher Epsteins fulminantes Vermögen resultiert, doch diese Antwort blieb im Verborgenen. Es scheint wahrscheinlich, dass der damalige US-Staatsanwalt Alexander Acosta politisch beeinflusst wurde, um einen Deal mit Epstein zu schmieden, der in Florida wegen Kindesmisshandlung angeklagt worden war. Epstein kam mit einer 13-monatigen Gefängnisstrafe davon, die es ihm erlaubte, den größten Teil des Tages von seinem Büro aus zu arbeiten.

Für den respektierten und anerkannten ehemaligen CIA-Beamten Phil Giraldi, war dies eine klassische Geheimdienstoperation, die dazu bestimmt war, Männer mit Einfluss zu erpressen, um Israels Befehle auszuführen. Clinton war bereits Jahre zuvor als Präsident in diese Falle geraten.

Den gesamten Artikel habe ich hier für Sie verlinkt!

Es wird sehr interessant sein zu sehen, wie weit und wie tief die Ermittlungen gegen Epstein und seinen Aktivitäten gehen wird. Es ist zu erwarten, dass Anstrengungen unternommen werden, um Spitzenpolitiker wie Clinton zu schützen und jede Prüfung einer möglichen Rolle Israels zu verhindern.

1 KOMMENTAR

Comments are closed.