[caption id="attachment_450336" align="alignnone" width="840"]Grabeskirche Jerusalem (gemeinfrei) Grabeskirche Jerusalem (gemeinfrei)[/caption] Im Vorfrühling dieses Jahres trat in Tel Aviv, Israel, das Komitee für Verfassung, Recht und Gerechtigkeit  zusammen, um einen Gesetzesentwurf zu diskutieren, der es dem Staat erlauben würde, Grundbesitz zu beschlagnahmen und zu enteignen, das die Christlichen Kirchen an private Investoren verkauft haben. Außerdem hatte die Jerusalemer Stadtverwaltung eine neue, kommunale Steuerordnung beschlossen, der zufolge nun auch die christlichen Kirchen Steuern auf einige ihrer Immobilien entrichten müssen. Die christlichen Kirchen reagierten auf die neue Lage mit einer Protest-Schließung der Heiligen Grabeskirche in Jerusalem. Von Orthodoxen und Katholiken wird die Heilige Grabeskirche in Jerusalem als der Ort angesehen, an dem Jesus gekreuzigt, begraben und auferweckt wurde. Die Kirche des Heiligen Grabes gilt als eine der heiligsten Kultstätten für viele Christen. Die katholischen Kirchenangehörigen protestierten gemeinsam mit den orthodoxen Kirchen energisch gegen beide Gesetzesentwürfe, mit einem bisher halben Erfolg: Die Minister vertagten im Frühjahr die Knesset-Debatte über das Enteignungsgesetz. Die Kirchenoberhäupter beider christlichen Religionsgemeinschaften wandten sich auch scharf gegen eine Entscheidung der Jerusalemer Stadtverwaltung, die Vermögenswerte beider Kirchen so lange einzufrieren, bis diese die von der Stadt geforderten mehreren Millionen Schekel (eine Million Schekel sind ca. 250.000 Euro) an neuen Steuern bezahlt haben. Diese Verordnung ist nach wie vor in Kraft. Am Vormittag des Sonntags der Schließung der heiligen Grabeskirche lasen der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III., zusammen mit dem Kustos des Heiligen Landes, dem Franziskanermönch  Francesco Patton und dem armenischen Patriarchen Nourhan Manougian, eine Erklärung zu der Protestaktion vor. Alle Kirchenvertreter prangerten die systemische Diskriminierung der christlichen Gemeinde in Israel an. „Das erinnert uns alle an Gesetze ähnlicher Art, die in dunklen Perioden in Europa gegen die Juden erlassen wurden.“ Daraufhin schlossen alle drei auch gemeinsam die alten Tore der uralten Kirche in der Jerusalemer Altstadt ab. „Wir werden entscheiden, wann und wie die Kirche wieder geöffnet wird“, sagte Theophilus.   Das Gesetz zur Enteignung des verkauften Grundbesitzes wurde jedoch nicht aus Gründen der Diskriminierung der christlichen Gemeinden gemacht. Es geht eher darum, Hunderte von israelischen Bürgern zu schützen. Sie wohnen in Häusern auf Grundstücken, die ehemals den Kirchen, hauptsächlich der griechisch-orthodoxen Kirche, gehörten und zum größten Teil auf 99 Jahre gepachtet wurde. Diese 99-Jahres-Verträge stammen aus den 1950er Jahren und wurden über den Jüdischen Nationalfonds zwischen den christlichen Kirchen und dem Staat abgeschlossen. Laut dieser Verträge fallen nach dem Auslaufen der Pachtverträge alle Grundstücke samt darauf befindlichen Gebäuden an die Kirchen zurück. Die israelischen Pächter gingen davon aus, dass die Mietverträge von den Käufern übernommen würden. In den letzten Jahren hat die Griechisch-Orthodoxe Kirche viele ihrer Immobilien an private Investoren verkauft, um ihre hohen Schulden zu begleichen. Niemand weiß nun, ob die neuen Eigentümer die die Mietverträge übernehmen oder erneuern werden, und wenn ja, unter welchen Vertragsbedingungen. Falls die neuen Eigentümer der Liegenschaften sich mit den Vertretern der Pächter nicht einigen können, hat der Staat Israel als letztes Mittel mit der Enteignung der Immobilien gedroht. Die Kirchen sind darüber überhaupt nicht erfreut und fassen die Enteignungs-Gesetzesvorlage als einen Angriff auf ihr Recht auf, ihre einzige Ressource zu kaufen und zu verkaufen – Investitionsobjekte. Das ist begründet, denn sollte es dazu kommen, dass der Staat diese Liegenschaften enteignet, wären kirchliche Immobilien in Zukunft praktisch unverkäuflich. Der Streit um die neu erhobenen Steuern entzündet sich an der Frage, ob sich die Steuerbefreiungen für die Kirchen auch auf Grundstücke wie Schulen, Hotels und Wohnungen erstrecken, die nicht direkt für den Gottesdienst oder religiöse Zwecke genutzt werden. Die Kirchen – und auch hier wieder zuvörderst die Orthodoxe Kirche – verteidigen natürlich ihre bisher unangetastete, grundsätzliche Steuerfreiheit. Es würde ihre Einkünfte spürbar schmälern, würden die Einnahmen aus der Vermietung dieser Immobilien entfallen. Die Kommune Jerusalem hat über ihren Anwalt eine Mitteilung an den Anwalt der christlich-orthodoxen Kirche in Jerusalem geschickt, in der er ein Pfandrecht auf die Vermögenswerte der orthodoxen Kirche in Höhe von 30,6 Millionen NIS (Israelische Schekel, entspricht ca. 7,2 Millionen Euro) erhoben wird. Das ist die Summe, die an Steuern auf die nicht religiös genutzten Immobilien berechnet wurde. Eine Aufstellung, nach welchen Regeln und Steuersätzen die Stadt diese Summe ermittelt haben will, gibt es nicht. Sie erscheint auch deshalb fragwürdig, weil im gleichen Schreiben die Kirche aufgefordert wurde, die Vermögenswerte der Kirche detailliert aufzuführen. Außerdem möge man doch bitte gleich einen Scheck mit der geforderten Summe beilegen. Dazu kommt noch ein neuerlicher Aufreger: Die Stadt Jerusalem will diese Forderung auch deshalb durchdrücken, weil sie hochwertige und besonders wertvolle Immobilienobjekte in der christlichen Altstadt an die stramm-rechte „Ateret Kohanim-Organisation“ verpachten. Diese religiös-zionistische Bewegung hat sich zum Ziel gesetzt, die jüdische Präsenz in der Altstadt wiederherzustellen und zu stärken. Der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat findet es nicht fair, den Kirchen auch für rein wirtschaftlich genutzte Objekte Steuerbefreiung zu gewähren. „Warum sollte das Mamila Hotel Steuern zahlen und das Notre Dame Hotel, das genau gegenüber liegt, von Steuern ausgenommen sein?“, twitterte er und fügte hinzu, dass die christlichen Kirchen zusammen der Stadt 650 Millionen NIS (153 Millionen Euro) schulden. Quelle: Times of Israel
via Die Unbestechlichen
[caption id="attachment_450020" align="alignnone" width="816"] Foto: Screenshot Fahndungsaufruf Polizei[/caption] Der Tagesspiegel schreibt: Angehörige und Freunde der vermissten Studentin Sophia aus Bayern erhalten nach wie vor Hassmails und Morddrohungen. Der Bruder der 28-Jährigen, Andreas Lösche, sagte dem Berliner "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe), "es gehen E-Mails und Nachrichten über diverse Kanäle ein, selbst per Post kam schon etwas. Gezählt haben wir die nie, dazu sind es einfach zu viele." Es gebe viel positiven Zuspruch und ehrliches Mitgefühl, aber auch Hassmails. Die seien in der Regel fremdenfeindlich, sagte Lösche. Beschimpfungen reichten von "Judensau" bis zur Feststellung, "sie (Sophia) hat nichts besseres verdient". In anderen Schreiben heiße es, "hoffentlich wirst du auch noch weggemessert", "euch vermisst eh keiner, euch scheiss zecken", oder "Eine Frage noch: Findet eine Beerdigung statt und geht da der Hut um für eine Schlepperhilfeorganisation wie Sea Watch? Würde gern eine Haftmine spenden". Lösche sagte, er sammele die Post jetzt und gebe sie an die Staatsanwaltschaft weiter. Der bekannte Youtuber Oliver Janich sieht Verbindungen zur Schleppermafia und berichtet über Hinweise, dass Sophia im Rahmen einer schiefgelaufenen Schleuseraktion ums Leben gekommen sein könnte. https://youtu.be/LRvVWNNX9d0 Schon zuvor hatte Janich in einem ersten Video zum Fall ähnliche Vermutungen aufgestellt. https://youtu.be/XF65_BctmqU
Südkorea setzt auf die Blockchain, schreibt BTC-Echo. Nach drastischen Einschränkungen, wie etwa dem Besitz und Handel mit Kryptowährungen für Beamte, soll nun groß in die Blockchain-Forschung investiert werden, heißt es weiter. Mit von der Partie ist dabei die südkoreanische Zentralbank, die setzt nämlich für ihr Projekt bargeldlose Bevölkerung“ ebenfalls stark auf die Blockchain. Bis zum Jahr 2020 sollen Münzen und Geldscheine weitestgehend aus dem Wirtschaftskreislauf verschwunden sein. Ausgerechnet die Blockchain, die besonders von Gegnern des Zentralbankensystems so bejubelt wird, soll dabei also hilfreich sein. Ich habe oft genug die dunkle Seite des Blockchainhypes beleuchtet und wiederhole mich hier zum wiederholten Mal. Zum Beispiel, dass mehrere Großbanken längst Patente angemeldet haben oder möglicherweise auch durch Geheimdienste oder über Geheimdienste das Zentralbankensystem durch die neue Technologie ersetzt werden soll, um die Bargeldabschaffung besser durchzusetzen. In Indien scheiterte ein erster analoger Versuch, siehe dazu auch EXPERIMENT BARGELDENTWERTUNG IN INDIEN KRACHEND GESCHEITERT. Wenn man aber die Kritiker des Zentralbankensystems mit einer Scheinalternative auf seine Seite bringt und die technischen Hürden beseitigt, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. Entgegen der vor allem in Mainstreammedien verbreiteten Legenden ist die Blockchain nicht anonym und deshalb angeblich für Kriminelle so attraktiv, sondern vollkommen transparent. Anders als beim Bargeld lässt sich jede Transaktion zurückverfolgen und mit dem richtigen Know-how lassen sich ebenso die Besitzer der verschlüsselten Empfänger und Absenderadressen herausfinden. Bei Bankkonten ist der Zugriff per Knopfdruck durch Finanzämter schon längst Realität und der Bürger eben bis auf sein Bargeld vollkommen gläsern. Was er damit macht, entzieht sich jeder Kontrolle und kann nur indirekt verfolgt werden. Wer glaubt da noch, dass die Staaten bei der Einführung von Kryptowährungen als Bargeldalternative nicht auf solche Möglichkeiten der Kontrolle bestehen und die Struktur soweit verändern werden, dass vom ursprünglichen libertären Gedanken des Bitcoins nicht mehr viel übrig bleibt? Gerade deshalb muss man sich mit dem Kryptozeugs auseinandersetzen, jedenfalls sehe ich das so für mich. Schließlich nutze ich ja auch FIAT-Money, obwohl ich nichts davon halte, aber aufgrund des Geldmonopols dazu gezwungen bin. Es gibt tatsächlich (noch) Möglichkeiten, Transaktionen in Kryptowährungen durchzuführen. Charles Krüger hat davon einige in einem Video erklärt. https://youtu.be/he8m5JwelVI Und noch eins an dieser Stelle: Auch Kryptowährungen sind FIAT-Money ... 
Die vor wenigen Wochen veröffentlichte Kriminalstatistik 2017 zu Kindern und Jugendlichen als Opfer zeigt Zahlen, die man kaum ertragen kann. Eine entsetzliche Bilanz eines Staates, der immer weniger in der Lage ist, die Schwächsten und Wichtigsten zu schützen: Die Minderjährigen. Fünfzig misshandelte und sexuell missbrauchte Kinder in Deutschland pro Tag, das sind 4.208 Misshandelte und 13.539 sexuell missbrauchte Kinder pro Jahr, 43% sind jünger als sechs Jahre. Jede Woche werden dabei zwei Kinder getötet. Mehr als Dreiviertel davon im Alter von unter sechs Jahren. Zu den 143 toten Kindern in 2017 kommen noch 77 Tötungsversuche. Der Besitz und die Verbreitung von kinderpornografischem Material stieg um 15,06% an. Das sind grauenhafte Zahlen, aber es sind nur die Zahlen, die auch aktenkundig werden. Die Dunkelziffer ist deutlich höher: Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamtes, gibt zu: „Jede Woche werden mindestens zwei Kinder Opfer eines Tötungsdelikts; täglich werden fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht. Und das sind nur die Fälle, die der Polizei bekannt werden. Wir müssen davon ausgehen, dass viele Taten unentdeckt bleiben.“ Außer den Übergriffen durch die Angehörigen der Kinder, die man ohne Hinweise aus dem sozialen Umfeld kaum entdecken kann, ist das Internet eine große Gefahrenquelle. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes Wilhelm Rörig fordert hier härtere Konsequenzen: „Cybergrooming, sexueller Missbrauch und das Filmen dieser entsetzlichen Taten sind für tausende Kinder Realität. Besonders erschreckend sind der Anstieg härtester Gewaltszenen sowie die zunehmende Zahl von Missbrauchsabbildungen von Kleinkindern und Babys. Wir müssen davon ausgehen, dass sich der Missbrauch tausender Kinder unerkannt fortsetzt. Kinder- und Jugendschutz findet im Internet nicht statt. Der Jugendmedienschutz muss jetzt dringend modernisiert und die IT-Wirtschaft auch gesetzlich verpflichtet werden, den Kinder- und Jugendschutz im Netz zu verwirklichen.“ Dieses Statement ist erschütternd. Es kommt in dem Papier der Bundespressekonferenz an allen Ecken und Enden zum Ausdruck, dass es kaum Möglichkeiten und Personal bei der Polizei, den Ärzten, Kinderpsychologen gibt, den Tätern im Darknet auf die Spur zu kommen. So müssten verdeckte Ermittler, um überhaupt in die einschlägigen Foren der Kinderschänder aufgenommen zu werden, entsprechendes, „heißes“ Material als „Aufnahmeprüfung“ in das Forum hochladen. Genau das ist aber den Kriminalbeamten verboten. Außerdem sind ausgerechnet hier die Datenschutzvorschriften ein großes Hindernis für die Kripo. 2017 konnten bei 8.400 Kinderporno-Fällen die Täter deshalb nicht ermittelt werden, weil dem BKA die gespeicherten Daten nicht mehr zugänglich waren. Immer wieder scheitern die Ermittlungen daran, dass die Daten, welcher Rechner zum Tatzeitpunkt welche IP-Adresse hatte, in Deutschland gesetzlich gelöscht werden mussten. Über die Frage, wie man eine „anlasslose Datenspeicherung“ rechtlich zu bewerten hat, kann man trefflich streiten. Der Hauptfaktor ist aber unbestritten der Mangel an Mitteln und Ressourcen, der es den Kinderschändern leicht macht. Um die ganz normalen Bürger zu bespitzeln und zu zensieren, brutal für Unmutsäußerungen in den sozialen Medien zu bestrafen, hat der Staat genug Geld, ganze Unternehmen und Stiftungen zu mobilisieren. Wenn er will, kann dieser Staat also doch lückenlos ermitteln, große Personalstärken bereitstellen, tief in die persönliche Sphäre jedes Einzelnen eindringen und mit drakonischen Strafen agieren. Statt Normalbürger wegen politisch inkorrekter Vokabeln zu schikanieren, wäre es dingend angebracht, diese Anstrengungen und Geldmittel auf den Kindesmissbrauch zu verlegen und solche Schweine zur Strecke zu bringen.
via Die Unbestechlichen
[caption id="attachment_447981" align="alignnone" width="840"]bitcoin blockchain bitcoin blockchain - collage[/caption] Niemand weiß bis heute, wer eigentlich der mysteriöse Erfinder der Blockchain ist, dessen Pseudonym Satoshi Nakamoto lautet. Es gibt Mutmaßungen darüber, dass der ebenso mysteriöse Computerwissenschaftler Nick Szabo dahinter steckt. Andere Spekulationen erstrecken sich auf eine ganze Gruppe von Hackern bis hin zu einer künstlichen Intelligenz außerirdischen Ursprungs. In diesen Tagen macht eine Anfrage an die CIA die Runde in diversen Kryptomagazinen. Ein Motherboard-Redakteur hat es gemäß des freedom-of-information-act für US-Bürger versucht, eine Auskunft zu bekommen. Die CIA lehnte dies jedoch ab. Nun gehen die meisten Kryptoblogger davon aus, dass der Geheimdienst sehr wohl die Identität von Nakamoto kennt, diese aber aus triftigen Gründen nicht bekannt geben will, liest man bei coin-hero. So behauptet der bekannte Blockchainexperte Muse über seine Quelle herausgefunden zu haben, dass die Obama-Regierung besorgt war, dass Satoshi ein Agent Russlands oder Chinas sei. Aktuell wird in westlichen Ländern massiv Werbung für Bitcoin und Co. gemacht, zahlreiche Unternehmen steigen in die Blockchaintechnologie ein, doch die Coins kommen einfach (noch) nicht wieder aus dem Keller. Die Gründe sind zum einen in den hohen Technologiehürden für Anwender zu finden. Als Zahlungsmethode eignet sich kaum eine der Kryptowährungen, sie bleiben vorerst ein Spekulationsobjekt für techno-affine Anleger. In libertären Kreisen gilt die Blockchain dagegen als Alternative zum Zentralbankensystem und wird von vielen Bloggern und Vloggern geradezu enthusisastisch gefeiert. Kritische Fragen bei der sonst auch für diverse "Verschwörungstheorien" offenen Gemeinde werden nicht selten beiseite gewischt. Was ist, wenn diese Technologie eine direkte Erfindung der Geheimdienste ist und nur zu dem Zweck entwickelt wurde, um das Internet unter vollständige Kontrolle zu bringen? Die Befürchtungen der Obama-Regierung gingen in diese Richtung, wieder einmal wurde der böse Russe verdächtigt. Es wäre nicht das erste Mal, dass us-amerikanische Geheimdienste auf diese Weise von ihrer eigenen Beteiligung ablenken. Der kollektive Traum der Blockchaingemeinde von der Zerschlagung der allmächtigen Banken könnte sich in Luft auflösen, wenn sich dieser Verdacht erhärten würde, vielleicht will deshalb kaum jemand so gerne diese Möglichkeit in Betracht ziehen. Außerdem klingt eine "künstliche Intelligenz außerirdischen Ursprungs" wesentlich cooler. Fakt ist aber, dass die Blockchain eben keine Anonymität garantiert, ganz im Gegenteil, alle Transaktionen sind öffentlich, wenn auch verschlüsselt. Jede Aktivität lässt sich bis zum Beginn an zurückverfolgen. Welche Macht besitzt wohl derjenige, der eine Technik beherrscht, mit der genau das möglich ist? Und wer könnte dann dieser jemand sein? Satoshi Nakamoto oder eben doch ein oder mehrere Geheimdienste?    
Bei Amazon und anderen Handelsplattformen findet man seit Jahren Modellbausätze des sagenumwobenen Projekts Haunebu II, das es laut offizieller Geschichtsschreibung nie gegeben haben soll. Bei Sendern wie n-tv laufen jedoch zahlreiche Dokumentationen, in denen oft das Gegenteil behauptet wird. Nun ist der Traditionshersteller Revell auch in das Geschäft eingestiegen und der Staatsfunk ist empört. [caption id="attachment_447626" align="alignnone" width="840"]Revell Bausatz Ufo Screenshot Amazon Revell Bausatz Ufo Screenshot Amazon[/caption] NDR: Der Modellbauhersteller Revell aus Nordrhein-Westfalen ist wegen eines Bausatzes in die Kritik von Wissenschaft und Kinderschutzbund geraten. Dabei handelt es sich um eine Art "Fliegende Untertasse", die vermeintlich aus der Zeit des Dritten Reiches stammt. Die Kritik lautet: Verfälschung der Geschichte und indirekte Verbreitung von esoterischen und rechtsextremen Verschwörungstheorien im Kinderzimmer. Stein des Anstoßes ist das Produkt "Flying Saucer Haunebu II", für 49,99 Euro im Spielwarenhandel erhältlich - ein waffenstarrender Rundkörper, gekennzeichnet mit dem Eisernen Kreuz der Luftwaffe des Dritten Reiches, das aus Zwillingsgeschützen auf Fantasieflugzeuge feuert. Laut Kartonaufdruck empfohlen für Kinder ab 12 Jahren. Im Text wird der Eindruck erweckt, es handle sich um ein echtes Kriegsgerät der Nazis mit geradezu übernatürlichen Fähigkeiten: "1934 begannen die Arbeiten an den Rundflugzeugen. Ihr Antrieb und die Neutralisierung der Fliehkräfte im Innenraum erfolgten über Vril-Energiefelder. Flugfähige Exemplare der bis zu 6000 Km/h schnellen Haunebu II starteten Mitte 1943, kamen aber kriegsbedingt nicht über die Erprobungsphase hinaus." Doch diese angebliche Wunderwaffe der Nazis hat es nie gegeben, bestätigt der Historiker Jens Wehner vom Militärhistorischen Museum in Dresden auf Nachfrage von NDR Info: "Das ist objektiv falsch." Sein Vorwurf: Es sei nicht akzeptabel, dem NS-Regime Fähigkeiten zuzuschreiben, die es nach dem Stand der Wissenschaften nie gegeben habe. Revell hat gegenüber NDR Info einen Fehler eingeräumt, sich dafür entschuldigt und zugesichert, die Verpackungsaufschrift so bald wie möglich zu ändern. Zugleich legt die Firma Wert auf die Feststellung, dass man sich von jeder Art der Verherrlichung des Nazi-Regimes abgrenze. Eine Ideologisierung oder Verbreitung von Verschwörungstheorien liege dem Unternehmen fern. Doch die Kritik an Revell ist damit nicht vom Tisch Der Grund: Wer die Begriffe "Haunebu II" oder Flugscheibe in eine Suchmaschine oder die Maske großer Videoportale eingibt, ist nur wenige Klicks entfernt von Esoterikern oder rechten Verschwörungstheorien. Rechte Verschwörungstheorien können nach Auskunft des Hamburger Verfassungsschutzes auch in Kreisen der zum Teil als rechtsextrem geltenden Reichsbürger angetroffen werden. Der angesehene Politikwissenschaftler und Hochschullehrer Dierk Borstel aus Dortmund erwartet deshalb, dass Revell das Produkt trotz der Änderung auf dem Karton ganz aus dem Programm streicht. Die angebliche Existenz so genannter "Nazi-Flugscheiben" sei Thema von Esoterikern und rechtsextremen Verschwörungstheorien: "Angebote, die Nazi-Legenden fördern oder indirekt auf rechtsextreme Verschwörungstheorien hinlenken, sollten mit Sicherheit nicht im Sortiment zu finden sein", so Borstel zu NDR Info. Ähnlich die Sicht des Deutschen Kinderschutzbundes: Politik und Weltanschauung hätten nichts im Kinderzimmer zu suchen. "Als Kinderschutzbund lehnen wir grundsätzlich Spielzeug ab, das zu einer Ideologisierung führen kann", so Bundesgeschäftsführerin Cordula Lasner-Tietze im Gespräch mit dem Nachrichtensender. [caption id="attachment_447625" align="alignnone" width="604"]Zeichnung von Haunebu II aus US-Dokumenten Zeichnung von Haunebu II aus US-Dokumenten[/caption]
Der kanadische Journalist Dan Dicks hat dem Medienmogul Mathias Döpfner auf dem Weg zur Bilderberg-Konferenz aufgelauert und ihm ein paar unangenehme Fragen gestellt. https://youtu.be/LMiEOXMXKhc ASR berichtet: Dan fragte Döpfner: "Gibt es für Sie als einflussreicher Medienmogul irgendeinen Grund, warum sie nicht erzählen können, was da drinnen passiert?" Döpfner antwortete: "Sie haben entschieden, es soll eine Konferenz sein, die nicht öffentlich ist, wo Leute die Möglichkeit bekommen sehr offen zu reden, ohne Pressekonferenzen." "Ich glaube es ist ein sehr wertvolles Format es so zu tun. In dieser Welt ist fast alles transparent, warum nicht so eine Veranstaltung abhalten. Ich finde es sehr interessant." Dann fragte Dan: "Was ist mit dem Thema auf der Agenda, leben in einer 'post-truth' world, was meinen die damit?" Döpfner: "Ist das nicht ein wichtiges Thema, wo Fake-News immer wichtiger werden? Wie man Wege findet, Wahrheit und echten Inhalt zu finden, ich meine das ist sehr wertvoll." Quelle und mehr über die Bilderberger bei: Alles Schall und Rauch Mathias Döpfner Bilderberg Screenshot Youtube
[caption id="attachment_445082" align="alignnone" width="840"]Flughafen FFM - Foto: O24 Flughafen FFM - Foto: O24[/caption] Ein Insider aus Sicherheitskreisen hat erhebliche Zweifel an der offiziellen Version geäußert, nach der der im Irak festgenommene Ali Bashr mit seiner Familie unerkannt in den Irak ausgereist sein soll. Mit gefälschten Papieren sei das bei der Größe der Personengruppe völlig undenkbar. Er könne sich auch nicht vorstellen, dass die Familie die notwendigen Kenntnisse dafür besäße. Warum hat das Sicherheitspersonal am Flughafen nicht gründlicher kontrolliert? Gab es vielleicht eine Anweisung? "Hier hat wohl jemand nachgeholfen, das sieht sehr nach einer Operation eines Nachrichtendienstes aus", so der Experte gegenüber der Redaktion.
Nachdem es sogar eine "offizielle Homepage" der geheimnisvollen "Bilderbergtreffen" gibt,  ist dort sogar die offizielle Gästeliste öffentlich einsehbar. In zwei Tagen ist es wieder soweit. Dieses Mal trifft man sich in Turin: "The 2018 Bilderberg Meeting will take place from 7 - 10 June in Turin, Italy. A press release including the list of topics and participants will be issued a few days before the Meeting." Ein Teilnehmer wurde schon vorher bekannt, die serbische Premierministerin Ana Brnabić, die bestens zur globalistischen Agenda der Strippenzieher passt. [caption id="attachment_443836" align="alignnone" width="764"]Ana Brnabic - Foto: gemeinfrei Ana Brnabic - Foto: gemeinfrei[/caption]

Diese Themen stehen angeblich auf der Tagesordnung:

The key topics for discussion this year include:
  1. Populism in Europe
  2. The inequality challenge
  3. The future of work
  4. Artificial intelligence
  5. The US before midterms
  6. Free trade
  7. US world leadership
  8. Russia
  9. Quantum computing
  10. Saudi Arabia and Iran
  11. The “post-truth” world
  12. Current events

Und das ist die Liste der Chairmen:

CHAIRMAN
Castries, Henri de (FRA), Chairman, Institut Montaigne
Achleitner, Paul M. (DEU), Chairman Supervisory Board, Deutsche Bank AG; Treasurer, Foundation Bilderberg Meetings
Altman, Roger C. (USA), Founder and Senior Chairman, Evercore
Barbizet, Patricia (FRA), President, Temaris & Associés
Barroso, José M. Durão (PRT), Chairman, Goldman Sachs International; Former President, European Commission
Botín, Ana P. (ESP), Group Executive Chairman, Banco Santander
Brandtzæg, Svein Richard (NOR), President and CEO, Norsk Hydro ASA
Döpfner, Mathias (DEU), Chairman and CEO, Axel Springer SE
Elkann, John (ITA), Chairman, Fiat Chrysler Automobiles
Enders, Thomas (DEU), CEO, Airbus SE
Gruber, Lilli (ITA), Editor-in-Chief and Anchor "Otto e mezzo", La7 TV
Halberstadt, Victor (NLD), Professor of Economics, Leiden University; Chairman Foundation Bilderberg Meetings
Hedegaard, Connie (DNK), Chair, KR Foundation; Former European Commissioner
Hobson, Mellody (USA), President, Ariel Investments LLC
Jacobs, Kenneth M. (USA), Chairman and CEO, Lazard
Karp, Alex (USA), CEO, Palantir Technologies
Kleinfeld, Klaus (USA), CEO, NEOM
Koç, Ömer M. (TUR), Chairman, Koç Holding A.S.
Kravis, Marie-Josée (USA), Senior Fellow, Hudson Institute; President, American Friends of Bilderberg Inc.
Kudelski, André (CHE), Chairman and CEO, Kudelski Group
Leysen, Thomas (BEL), Chairman, KBC Group
Micklethwait, John (USA), Editor-in-Chief, Bloomberg LP
Minton Beddoes, Zanny (GBR), Editor-in-Chief, The Economist
Mundie, Craig J. (USA), President, Mundie & Associates
O'Leary, Michael (IRL), CEO, Ryanair D.A.C.
Papalexopoulos, Dimitri (GRC), CEO, Titan Cement Company S.A.
Sabia, Michael (CAN), President and CEO, Caisse de dépôt et placement du Québec
Sawers, John (GBR), Chairman and Partner, Macro Advisory Partners
Schmidt, Eric E. (USA), Executive Chairman, Alphabet Inc.
Scholten, Rudolf (AUT), President, Bruno Kreisky Forum for International Dialogue
Sikorski, Radoslaw (POL), Senior Fellow, Harvard University; Former Minister of Foreign Affairs, Poland
Thiel, Peter (USA), President, Thiel Capital
Wallenberg, Marcus (SWE), Chairman, Skandinaviska Enskilda Banken AB

Und hier nun die komplette Gästeliste:

  • Achleitner, Paul M. (DEU), Chairman Supervisory Board, Deutsche Bank AG; Treasurer, Bilderberg Meetings
  • Agius, Marcus (GBR), Chairman, PA Consulting Group
  • Alesina, Alberto (ITA), Nathaniel Ropes Professor of Economics, Harvard University
  • Altman, Roger C. (USA), Founder and Senior Chairman, Evercore
  • Amorim, Paula (PRT), Chairman, Américo Amorim Group
  • Anglade, Dominique (CAN), Deputy Premier of Quebec; Minister of Economy, Science and Innovation
  • Applebaum, Anne (POL), Columnist, Washington Post; Professor of Practice, London School of Economics
  • Azoulay, Audrey (INT), Director-General, UNESCO
  • Baker, James H. (USA), Director, Office of Net Assessment, Office of the Secretary of Defense
  • Barbizet, Patricia (FRA), President, Temaris & Associés
  • Barroso, José M. Durão (PRT), Chairman, Goldman Sachs International; Former President, European Commission
  • Beerli, Christine (CHE), Former Vice-President, International Committee of the Red Cross
  • Berx, Cathy (BEL), Governor, Province of Antwerp
  • Beurden, Ben van (NLD), CEO, Royal Dutch Shell plc
  • Blanquer, Jean-Michel (FRA), Minister of National Education, Youth and Community Life
  • Botín, Ana P. (ESP), Group Executive Chairman, Banco Santander
  • Bouverot, Anne (FRA), Board Member; Former CEO, Morpho
  • Brandtzæg, Svein Richard (NOR), President and CEO, Norsk Hydro ASA
  • Brende, Børge (INT), President, World Economic Forum
  • Brennan, Eamonn (IRL), Director General, Eurocontrol
  • Brnabic, Ana (SRB), Prime Minister
  • Burns, William J. (USA), President, Carnegie Endowment for International Peace
  • Burwell, Sylvia M. (USA), President, American University
  • Caracciolo, Lucio (ITA), Editor-in-Chief, Limes
  • Carney, Mark J. (GBR), Governor, Bank of England
  • Cattaneo, Elena (ITA), Director, Laboratory of Stem Cell Biology, University of Milan
  • Cazeneuve, Bernard (FRA), Partner, August Debouzy; Former Prime Minister
  • Cebrián, Juan Luis (ESP), Executive Chairman, El País
  • Champagne, François-Philippe (CAN), Minister of International Trade
  • Cohen, Jared (USA), Founder and CEO, Jigsaw at Alphabet Inc.
  • Colao, Vittorio (ITA), CEO, Vodafone Group
  • Cook, Charles (USA), Political Analyst, The Cook Political Report
  • Dagdeviren, Canan (TUR), Assistant Professor, MIT Media Lab
  • Donohoe, Paschal (IRL), Minister for Finance, Public Expenditure and Reform
  • Döpfner, Mathias (DEU), Chairman and CEO, Axel Springer SE
  • Ecker, Andrea (AUT), Secretary General, Office Federal President of Austria
  • Elkann, John (ITA), Chairman, Fiat Chrysler Automobiles
  • Émié, Bernard (FRA), Director General, Ministry of the Armed Forces
  • Enders, Thomas (DEU), CEO, Airbus SE
  • Fallows, James (USA), Writer and Journalist
  • Ferguson, Jr., Roger W. (USA), President and CEO, TIAA
  • Ferguson, Niall (USA), Milbank Family Senior Fellow, Hoover Institution, Stanford University
  • Fischer, Stanley (USA), Former Vice-Chairman, Federal Reserve; Former Governor, Bank of Israel
  • Gilvary, Brian (GBR), Group CFO, BP plc
  • Goldstein, Rebecca (USA), Visiting Professor, New York University
  • Gruber, Lilli (ITA), Editor-in-Chief and Anchor "Otto e mezzo", La7 TV
  • Hajdarowicz, Greg (POL), Founder and President, Gremi International Sarl
  • Halberstadt, Victor (NLD), Chairman Foundation Bilderberg Meetings; Professor of Economics, Leiden University
  • Hassabis, Demis (GBR), Co-Founder and CEO, DeepMind
  • Hedegaard, Connie (DNK), Chair, KR Foundation; Former European Commissioner
  • Helgesen, Vidar (NOR), Ambassador for the Ocean
  • Herlin, Antti (FIN), Chairman, KONE Corporation
  • Hickenlooper, John (USA), Governor of Colorado
  • Hobson, Mellody (USA), President, Ariel Investments LLC
  • Hodgson, Christine (GBR), Chairman, Capgemini UK plc
  • Hoffman, Reid (USA), Co-Founder, LinkedIn; Partner, Greylock Partners
  • Horowitz, Michael C. (USA), Professor of Political Science, University of Pennsylvania
  • Hwang, Tim (USA), Director, Harvard-MIT Ethics and Governance of AI Initiative
  • Ischinger, Wolfgang (INT), Chairman, Munich Security Conference
  • Jacobs, Kenneth M. (USA), Chairman and CEO, Lazard
  • Kaag, Sigrid (NLD), Minister for Foreign Trade and Development Cooperation
  • Karp, Alex (USA), CEO, Palantir Technologies
  • Kissinger, Henry A. (USA), Chairman, Kissinger Associates Inc.
  • Kleinfeld, Klaus (USA), CEO, NEOM
  • Knot, Klaas H.W. (NLD), President, De Nederlandsche Bank
  • Koç, Ömer M. (TUR), Chairman, Koç Holding A.S.
  • Köcher, Renate (DEU), Managing Director, Allensbach Institute for Public Opinion Research
  • Kotkin, Stephen (USA), Professor in History and International Affairs, Princeton University
  • Kragic, Danica (SWE), Professor, School of Computer Science and Communication, KTH
  • Kravis, Henry R. (USA), Co-Chairman and Co-CEO, KKR
  • Kravis, Marie-Josée (USA), Senior Fellow, Hudson Institute; President, American Friends of Bilderberg
  • Kudelski, André (CHE), Chairman and CEO, Kudelski Group
  • Lepomäki, Elina (FIN), MP, National Coalition Party
  • Leyen, Ursula von der (DEU), Federal Minster of Defence
  • Leysen, Thomas (BEL), Chairman, KBC Group
  • Makan, Divesh (USA), CEO, ICONIQ Capital
  • Mazzucato, Mariana (ITA), Professor in the Economics of Innovation and Public Value, University College London
  • Mead, Walter Russell (USA), Distinguished Fellow, Hudson Institute
  • Michel, Charles (BEL), Prime Minister
  • Micklethwait, John (USA), Editor-in-Chief, Bloomberg LP
  • Minton Beddoes, Zanny (GBR), Editor-in-Chief, The Economist
  • Mitsotakis, Kyriakos (GRC), President, New Democracy Party
  • Mota, Isabel (PRT), President, Calouste Gulbenkian Foundation
  • Moyo, Dambisa F. (USA), Global Economist and Author
  • Mundie, Craig J. (USA), President, Mundie & Associates
  • Netherlands, H.M. the King of the (NLD)
  • Neven, Hartmut (USA), Director of Engineering, Google Inc.
  • Noonan, Peggy (USA), Author and Columnist, The Wall Street Journal
  • O'Leary, Michael (IRL), CEO, Ryanair D.A.C.
  • O'Neill, Onora (GBR), Emeritus Honorary Professor in Philosophy, University of Cambridge
  • Osborne, George (GBR), Editor, London Evening Standard
  • Özkan, Behlül (TUR), Associate Professor in International Relations, Marmara University
  • Papalexopoulos, Dimitri (GRC), CEO, Titan Cement Company S.A.
  • Parolin, H.E. Pietro (VAT), Cardinal and Secretary of State
  • Patino, Bruno (FRA), Chief Content Officer, Arte France TV
  • Petraeus, David H. (USA), Chairman, KKR Global Institute
  • Pichette, Patrick (CAN), General Partner, iNovia Capital
  • Pouyanné, Patrick (FRA), Chairman and CEO, Total S.A.
  • Pring, Benjamin (USA), Co-Founder and Managing Director, Center for the Future of Work
  • Rankka, Maria (SWE), CEO, Stockholm Chamber of Commerce
  • Ratas, Jüri (EST), Prime Minister
  • Rendi-Wagner, Pamela (AUT), MP; Former Minister of Health
  • Rivera Díaz, Albert (ESP), President, Ciudadanos Party
  • Rossi, Salvatore (ITA), Senior Deputy Governor, Bank of Italy
  • Rubesa, Baiba A. (LVA), CEO, RB Rail AS
  • Rubin, Robert E. (USA), Co-Chairman Emeritus, Council on Foreign Relations; Former Treasury Secretary
  • Rudd, Amber (GBR), MP; Former Secretary of State, Home Department
  • Rutte, Mark (NLD), Prime Minister
  • Sabia, Michael (CAN), President and CEO, Caisse de dépôt et placement du Québec
  • Sadjadpour, Karim (USA), Senior Fellow, Carnegie Endowment for International Peace
  • Sáenz de Santamaría, Soraya (ESP), Deputy Prime Minister
  • Sawers, John (GBR), Chairman and Partner, Macro Advisory Partners
  • Schadlow, Nadia (USA), Former Deputy National Security Advisor for Strategy
  • Schneider-Ammann, Johann N. (CHE), Federal Councillor
  • Scholten, Rudolf (AUT), President, Bruno Kreisky Forum for International Dialogue
  • Sikorski, Radoslaw (POL), Senior Fellow, Harvard University; Former Minister of Foreign Affairs, Poland
  • Simsek, Mehmet (TUR), Deputy Prime Minister
  • Skartveit, Hanne (NOR), Political Editor, Verdens Gang
  • Stoltenberg, Jens (INT), Secretary General, NATO
  • Summers, Lawrence H. (USA), Charles W. Eliot University Professor, Harvard University
  • Thiel, Peter (USA), President, Thiel Capital
  • Topsøe, Jakob Haldor (DNK), Chairman, Haldor Topsøe Holding A/S
  • Wahlroos, Björn (FIN), Chairman, Sampo Group, Nordea Bank, UPM-Kymmene Corporation
  • Wallenberg, Marcus (SWE), Chairman, Skandinaviska Enskilda Banken AB
  • Woods, Ngaire (GBR), Dean, Blavatnik School of Government, Oxford University
  • Yetkin, Murat (TUR), Editor-in-chief, Hürriyet Daily News
  • Zeiler, Gerhard (AUT), President, Turner International
Im vergangenen Jahr trafen sich die Herrschaften in den USA, knapp sechs Monate nach der Ernennung von Donald Trump zum US-Präsidenten, 2016 haben sie  in Dresden getagt. Bisher hat noch kein investigativer Journalist Einzelheiten von diesen Treffen ans Tageslicht gebracht. https://youtu.be/FBeaD_2VSJo https://youtu.be/gNc4CYWZ66w
Vor wenigen Tagen nahm sich die Zensurwerkstatt und Propagandaschmiede „Correct!v“ eines altbekannten Themas an: der Colonia Dignidad (Kolonie der Würde) in Chile. Im August 2005 sorgte diese seltsame, abgeschiedene endzeitlich-christliche Kolonie von hauptsächlich deutschen Mitgliedern unter dem Leiter Paul Schäfer für Schlagzeilen. Paul Schäfer wurde gewarnt und entkam, bevor die Behörden zugriffen. [caption id="attachment_443404" align="alignnone" width="1000"] Jugendliche in der Colonia Dignidad (Bildquelle: https://www.elconfidencial.com/mundo/2016-09-18/bienvenidos-al-lugar-mas-siniestro-del-mundo-la-colonia-dignidad-de-chile_1260217/, Imagen cedida por la Asociación por la Memoria y los Derechos Humanos Colonia Dignidad.[/caption] Die chilenische Justiz stellte das gesamte Gelände und die Kolonie unter Zwangsverwaltung. Es waren ungeheuerliche Vorwürfe laut geworden, dass unter dem despotischen Menschenschinder Schäfer dort Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Folterungen, Morde und Zwangsarbeit wie in einem KZ an der Tagesordnung waren. Es gab offensichtlich mannigfaltige Verbindungen zu alten Nationalsozialisten, Regierungen und Geheimdiensten. Dunkle Geschäfte sollen über diese Verbindungen durchgezogen worden sein. Es folgten Jahre der Aufarbeitung, bei der sich deutsche Behörden oft als erstaunlich wenig kooperativ erwiesen. Nun haben sich also Chip & Chap, die ultimativen Ritter des Rechts und der publizierten Wahrheit, an die causa „Colonia Dignidad“ gemacht. Aufhänger: Nach über fünfzig Jahren der Gründung des folkloristisch-völkisch-christlichen KZs in Südamerika machen sich Bundesbeamte aus NRW daran, in Chile die Verbrechen in diesem Lager aufzuklären, die Täter zu fassen und in Deutschland zu bestrafen und den Opfern, so sie denn noch leben, wenigstens eine Entschädigung zukommen zu lassen. Dass deutsche Täter hier in Deutschland verurteilt werden sollen, ist durchaus nachvollziehbar, hätte aber auch eigentlich in Chile bewerkstelligt werden können. Was aber stutzig macht, ist – trotz allen Mitgefühls und Entsetzens über die Schindereien und Misshandlungen der Opfer dieses gruseligen Lagers –, warum der Staat in der Pflicht stehen könnte, die Opfer zu entschädigen. Ist hier eine Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland erkennbar? Ist das pure Humanität, die hier eingefordert wird von correct!v – oder ist die BRD in irgendeiner Weise Mittäter? Und wenn ja, inwiefern? Gibt correct!v darauf Antworten? Correct!v berührt in einem vorangegangenen Artikel etwas weitschweifig das Thema: „Schäfer, der 1921 in Bonn geboren wurde, starb nach fünfjähriger Haft hochbetagt in einem chilenischen Gefängnis. Das war 2010. Aber weitere Deutsche kommen als Täter und Helfer in Frage. Ihre Taten, verübt im Namen der Bibel, sind bis heute straflos geblieben. Es fehlte in der alten Bonner Republik jeder Ehrgeiz, den Vorwürfen nachzugehen, Ermittlungen rechtzeitig vor Ablauf von Verjährungen einzuleiten oder sie zum Abschluss zu bringen. Deutsche Stellen, darunter Diplomaten der deutschen Botschaft in Santiago de Chile, sabotierten Bemühungen, die Verbrechen aufzuklären. Das ändert sich gerade grundlegend. Dass jetzt, 57 Jahre nach der Gründung der Folter-Sekte, die Strafverfolgung erstmals ernsthafte Fortschritte machen könnte, liegt auch am Umdenken im Deutschen Bundestag. Er hat die Kehrtwende 2017 mit der Drucksache 18/12943  eingeleitet.“ Und an einer anderen Stelle streift man ebenso en passant und quasi nur, um das gruselige Lokalkolorit noch auszuschmücken, das Thema „Waffen“: „Geheimdienst-Schergen des faschistischen chilenischen Pinochet-Regimes (1973 bis 1990) folterten und töteten in den Kellern der Colonia politische Gegner mit Wissen und durch Zuarbeit des Sektenchefs Schäfer. Innerhalb der Drahtumzäunung des Lagers fanden chilenische Polizisten nach 2005 nicht nur ein großes Waffendepot mit Maschinengewehren und Raketenwerfern. Sie hoben ein leeres Massengrab aus, in dem einhundert Mordopfer gelegen haben müssen, bevor ihre Leichen verbrannt wurden. Die Polizei entdeckte auch Hinweise, wonach mit biologischen und chemischen Waffen experimentiert wurde.“ Das Ganze wird immer wieder mit alten Nationalsozialisten und Politikern aus CDU und CSU verknüpft. „Es gibt in den darauf folgenden Jahren sogar politische Unterstützung aus der Heimat. Die streng konservativ ausgerichteten ‚Kolonisten‘ des Päderasten Schäfer haben Rückendeckung aus CSU-Kreisen und auch aus Medien genossen. Einem Freundeskreis, der in Solidarität mit der Colonia Dignidad gegründet worden war, stand der frühere ZDF-Moderator Gerhard Löwenthal nahe. Im chilenischen Lager hing ein handsigniertes Bild vom damaligen CSU-Chef Franz-Josef Strauß, der die Colonia besucht hatte. Nur die CDU-Minister Norbert Blüm und Heiner Geißler (‚Es muss Anklage erhoben werden‘) gingen auf Distanz. Blüm sagte dem chilenischen Staatschef Augusto Pinochet bei einem Besuch in Santiago ins Gesicht:  ‚Herr Präsident, ich habe keinen Zweifel, dass in ihrem Land gefoltert wird‘. Die CSU tobte. Blüms Vorwurf sei ’skandalös‘.“ Deutsche Diplomaten hätten weggeschaut, die Deutsche Staatsverwaltung sei in all dies durch Unterlassen mit verwickelt gewesen. Mehr war da nicht, Herr Schraven? Wir zitieren hier einmal Ihren eigenen Anspruch: „Wir sind das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum. Wir recherchieren langfristig zu Themen, die für die Entwicklung unserer Gesellschaft wichtig sind. Wir wollen jeder Bürgerin und jedem Bürger Informationen geben, damit sie oder er die Welt besser verstehen und und eigene Handlungsansätze finden kann. Das ist unser Ziel. (…) Um Missstände aufzudecken und unsere Demokratie nachhaltig zu schützen, braucht es investigative Journalisten, die gründlich nachhaken, oft jahrelang an einem Thema arbeiten und regelmäßig dazu publizieren.“
  Toll. Dürfen wir Ihnen hier einmal in kollegialer Bewunderung die Hand reichen? Genau das machen wir nämlich auch, nur werden wir nicht so großzügig finanziert von Stiftungen, wie Sie. Wir bekommen zwar nicht jährlich 925.000 € von der eng mit der Politik verflochtenen Funke-Mediengruppe finanzierten Brost-Stiftung, auch keine 114.000 € von der mit dem Globalisten und Spekulanten George Soros verbandelten Stiftung Adessium, auch keine 54.000 € von der Deutschen Bank, 35.000 € von der Rudolf Augstein-Stiftung, und dazu noch direkt 26.884 € von George Soros berühmter Stiftung ‚Open-Society-Foundations‘ … aber wir geben Ihnen noch ein paar Infos ganz kostenlos, die Ihnen anscheinend nicht bekannt sind: Die Spitzenpolitiker der Bundesrepublik Deutschland hingen sehr viel tiefer im Sumpf des Colonia Dignidad KZs, als Sie zu ahnen scheinen. Die ganze Sache ereignete sich nicht nur in Alt-Nazi-Kreisen und in der CDU/CSU. Da saßen nicht nur ein paar alte Kameraden an irgendwelchen Amtsstellen, die mal so eben was „weggebügelt“ haben. Das alles spielte sich zu der Zeit ab, als Willy Brandt und Helmut Schmidt (beide SPD) Kanzler waren und Hans-Dietrich Genscher (FDP) Außenminister. Das Auswärtige Amt hatte schon lange Hilfeersuchen und Hinweise von Familienangehörigen der Kolonie-Mitglieder auf dem Tisch liegen – kümmerte sich aber nicht weiter darum. Das war so auffällig, dass die Flüchtlinge aus dem KZ Colonia Dignidad sich lieber an die kanadische Botschaft als an die deutsche wandten. Heute erklärt Außenminister Steinmeier (SPD) in der Politik diese unerhörte Gleichgültigkeit immer noch mit dem damaligen „Zeitgeist“ weg. Die Zeit bietet vorsichtig eine Erklärung an: „Der pädophile Lagerbetreiber profitierte vom Kalten Krieg. Die USA zogen den Putschisten Pinochet dem von Moskau unterstützten Präsidenten Salvador Allende vor. Die Bundesrepublik stellte sich dieser Linie nicht entgegen und scherte sich wenig um Menschenrechtsverletzungen. Nach Lateinamerika entsandte das Auswärtige Amt manchen Botschafter, der noch im Kaiserreich geboren war, linke Revolutionsrhetorik verabscheute und entzückt war, wenn er adrette Mädels mit Zopf und Jungs mit sauber kurz geschorenem Kopf sah. Erich Strätling beispielsweise, deutscher Botschafter in Chile, lobte die Colonia Dignidad, als er Paul Schäfer besuchte. Die Botschaft verlieh der Kolonie das Prädikat „ordentlich und sauber – bis zu den Schweineställen“.“ Jaja, die Ewiggestrigen, Deutschtümelnden. Die Bundesrepublik unter den sozialdemokratischen Kanzlern stellte sich nicht nur der US-Amerikanischen Linie, den Diktator Pinochet gegen den sozialistischen Salvador Allende zu stützen, nicht entgegen, sie arbeitete direkt mit der Militärregierung Pinochets massiv zusammen – im Sinne der USA. Die Beziehungen zum Pinochet-Regime waren sehr eng verflochten. Insbesondere bayerische Rüstungsbetriebe waren beste Geschäftspartner des Diktators. Gerhard Mertins, BND-Agent, Waffenhändler (Merex AG) und ehemaliger SS-Offizier, betrieb einen „Freundeskreis Colonia Dignidad“ und verkaufte Bundeswehr-Waffen an das Pinochet-Regime, was nach dem Sturz des Diktators vertuscht wurde und die Strafverfolgung bewusst verschleppt. 2005 wurde ein großes Waffenlager auf dem Geländer der Kolonie gefunden, wenige Wochen später ein zweites, unterirdisches Versteck, in dem Munition, Raketenwerfer und Granaten lagerten. Das erste lag in der eines von der Colonia Dignidad geführten Cafés in dem Ort Bulnes in vier Metern Tiefe. Es war das größte private Waffenlager, was je in Chile gefunden worden ist. Es waren relativ alte Waffen darunter, die den Verdacht bestätigten, dass sie in der Pinochet-Zeit verwendet worden waren. Anscheinend waren sie für paramilitärische Zwecke, wahrscheinlich gegen Aktivisten und Regimekritiker eingesetzt worden. Es gab auch handfeste Beweise für Waffenhandel, Giftgasproduktion und Geldwäsche. Für solche Aktivitäten muss man über sehr gute Verbindungen zu Geheimdiensten wie dem CIA verfügen. Das zweite Lager war 120 Kilometer weg von der Kolonie bei Parral, im chilenischen Süden. Nachdem 1970 der Moskau zugetane Sozialist Salvador Allende die Wahlen gewonnen hatte, baute die Führung der Colonia Dignidad enge Kontakte zur Gruppierung „Patria y Libertad“ (Heimat und Freiheit) und unterstützte den Putsch des chilenischen Militärs am 11. September 1973. Der chilenische Geheimdienst installierte auf dem Gelände der Kolonie ein Folterzentrum. Es sollen über hundert Regimegegner dort ermordet worden sein. Es wurde berichtet, dass auf dem Gelände der Colonia Dignidad die Gräber einiger verschwundener Dissidenten entdeckt worden sind. Geheimdokumente der chilenischen Militärregierung belegen, dass Freunde von Franz-Josef Strauß,  Lothar Bossle und Ludwig Martin, sogar 1987 die chilenische Regierung warnten, die deutsche Presse könne von den Vorkommnissen in der Colonia Dignidad erfahren. Es war ein „institutionalisiertes Geflecht“ deutscher, chilenischer und internationaler Wirtschafts- und Rüstungsfirmen und Geheimdiensten unter der Ägide US-amerikanischer Interessen. In den Kellern und Gebäuden der Colonia Dignidad wurden Aktivisten und Gegner des Pinochtes gefoltert und ermordet, was den Interessen der Militärregierung ebenso nützte wie den politischen Interessen der USA, die in Südamerika keine Moskau-freundliche Regierung duldete. Der perverse Kleindiktator Paul Schäfer war bei weitem nicht der einzige Verbrecher in dem ganzen Netz. Daher musste die nützliche, abgeschirmte „Operationsbasis Colonia Dignidad“ – genauso wie die Verflechtungen zwischen deutscher Politik, Rüstungsindustrie, Waffenschmuggel und Geheimdiensten – vor Recherchen und Untersuchungen wirksam geschützt werden. Was wiederum der Bestie Paul Schäfer freie Hand für seine Perversitäten und Grausamkeiten gab. Offenbar standen die Menschenrechte in den 1970er-Jahren bei der sozialliberalen Koalition in Bonn nicht so hoch im Kurs wie der vom großen Bruder USA verordnete Antikommunismus, die Eindämmung der Sowjetunion und gut geölter weltweiter Waffenhandel sowie gute Geschäftsbeziehungen. Wenn man die Geschichte der Colonia Dignidad im Sinne des Anspruches von correvt!v erzählen will, so darf dieses Kapitel nicht ausgespart bleiben. Seltsamerweise wird diese Seite der Geschichte aber bei correct!v nicht angemessen – eher gar nicht – beleuchtet. Wir wollen natürlich nicht unterstellen, dass das etwas mit den geldgebenden Institutionen für das Rechercheteam in silberner Rüstung zu tun hat, denn sie haben sich auf die Fahne geschrieben „um Missstände aufzudecken und unsere Demokratie nachhaltig zu schützen, braucht es investigative Journalisten, die gründlich nachhaken, oft jahrelang an einem Thema arbeiten und regelmäßig dazu publizieren“. Das wollen wir den großartigen und gewissenhaft recherchierenden Kollegen von correct!v gerne glauben und freuen uns auf die atemberaubenden, detaillierten Enthüllungen von correct!v zum dicht gewebten Netz zwischen deutschen Sozialdemokraten, Liberalen, Christdemokraten, Christsozialen, dem BND, den Waffenhändlern, der deutsche Rüstungsindustrie, der CIA, dem Pentagon und den Folterknechten des Militärregimes Pinochet, dem Netz alter Nationalsozialisten in Südamerika und dem pädophilen Menschenschinder Paul Schäfer. via Die Unbestechlichen