Eine Milliarde für Irak-Hilfen

Deutschland wird in diesem Jahr bei den Irak-Hilfen die Milliarden-Schwelle überschreiten. Das geht nach einem Bericht der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe) aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor.

Danach finanzierten verschiedene Ministerien in den vergangenen drei Jahren Hilfsprojekte mit insgesamt 790 Millionen Euro. Derzeit sei Deutschland mit 133 Millionen zweitgrößter humanitärer Geldgeber. Hinzu kommen bis Ende 2017 94,4 Millionen für die militärische Peschmerga-Ausbildung. Für die Grünen kritisierte Außenexperte Omid Nouripour die Ausrichtung der Hilfe. Es sei zwar grundsätzlich gut, dass sich die Regierung intensiv im Irak engagiere. Dies sei aber „nur auf kurzfristige Fluchtbekämpfung“ angelegt. „Sie zeigt keinerlei Ambitionen, zur langfristigen Stabilisierung und Demokratisierung des Landes beizutragen“, sagte Nouripour der „Rheinischen Post“.

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1 Kommentar

  1. Erst schlagen die Yankees da alles kurz und klein, massakrieren Sadddam der zwar kein Feiner war, aber den Laden im Griff hatte und nun dürfen wir Bescheuerten den ganzen Ramsch bezahlen.
    Unsere Regierung besteht aus Idioten. Und was für welchen.

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