Ein Tag in der gemesserten Republik

Messer mit einer feststehenden Klinge über 12 cm oder deren Klingen als Einhandmesser mit nur einer Hand geöffnet werden können, fallen je nach Bauart nicht immer unter die verbotenen Messer, dürfen aber in der Öffentlichkeit nicht mitgeführt werden.

einhandmesser photo

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Die Strafen können theoretisch sehr empfindlich sein, dernn wer ein verbotenes Messer besitzt, riskiert nach §52 III Nr.1 WaffG eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe.
Bei dem nur unerlaubten Mitführen eines nicht verbotenen Messers kommt nach §53 Nr.21a WaffG eine Ordnungswidrigkeit in Betracht, die mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann.

Selbst ein harmloses Schweizer Klappmesser in Verbindung mit Diebstahl könnte – wiederum nur theoretisch – nach § 246 StGB mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft werden.

Es mangelt wohl an Aufklärung in manchen Bereichen der Gesellschaft, wie diese kleine Auswahl der Meldungen des Tages aus dem OTS Presseportal zeigt:

POL-RZ: Ältere Dame wird durch Messerstiche verletzt

Ratzeburg (ots) – Geesthacht Eine 87 jährige Frau wurde von einem ihr nicht näher bekannten 36 Jahre alten Mann aus der Nachbarschaft mit Messerstichen verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Frau hatte gemeinsam mit ihrer Nachbarin am Montagabend, gegen 19.00 Uhr, Elektrogeräte als Sperrmüll an den Straßenrand in der Rudolf-Messerschmidt-Straße gestellt.

POL-RZ: Unbekannter Mann greift Frau mit Messer an -ZEUGEN GESUCHT-

Ratzeburg (ots) – Ahrensburg Am 28.05.2016, gegen 04.30 Uhr, kam es auf dem Rathausplatz in Ahrensburg zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil einer 24-jährigen Ahrensburgerin. Die 24-jährige befand sich auf dem Rathausplatz in der Nähe der Haspa, als sie von hinten von einem Mann mit einem Messer angegriffen wurde.

POL-MI: Mann (30) am Bahnhof mit Messer bedroht – Verdächtiger (18) in U-Haft genommen

Espelkamp (ots) – Unter dem Verdacht am Bahnhof in Espelkamp einen 30-jährigen Mann mit einem Messer bedroht zu haben und dessen Geld und Handy rauben zu wollen, hat die Polizei am Samstagnachmittag einen 18-Jährigen festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der wohnungslose und wegen verschiedener Diebstahlsdelikte polizeibekannte Beschuldigte wegen eines versuchten schweren Raubes in Untersuchungshaft genommen.

POL-RT: Messerstecher nach versuchtem Tötungsdelikt in Haft

Reutlingen (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen Nürtingen (ES): Der 21-jährige Syrer, der am Montagmittag in der Nürtinger Innenstadt mit einem Messer auf einen 35 Jahre alten Landsmann eingestochen hat, befindet sich in Haft. Wie bereits berichtet (siehe Pressemitteilung von 30.05.2016/16.30 Uhr) waren die beiden Männer kurz vor 12 Uhr in der Mönchstraße in Streit geraten.

POL-K: 160531-3-K Auslieferungsfahrer mit Messer bedroht und beraubt

Köln (ots) – Drei bislang unbekannte Räuber haben gestern Nachmittag (30. Mai) im Stadtteil Neubrück einen Auslieferungsfahrer (27) mit einem Messer bedroht und ausgeraubt. Mit ihrer Beute gelang ihnen unerkannt die Flucht. Die Kriminalpolizei Köln sucht dringend Zeugen.

POL-GS: Pressebericht des PK Bad Harzburg vom Dienstag, 31.Mai 2016

Goslar (ots) – Kurz nach Mitternacht kam es am Dienstag zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 49 jährigen und einem 43 jährigen Harzburger in der Sternstraße. Ursächlich für den Streit sind Schulden in Höhe von 5 Euro. Nach Zeugenangaben versuchte der 43 jährige während der Zahlungsstreitigkeiten ein Messer einzusetzen, woraufhin er durch den 49 jährigen einen Faustschlag ins Gesicht erhielt.

POL-HK: Munster: Streit eskaliert; Munster: Einbruch in Kiosk misslingt; Buchholz: Einbrecher kommen nicht zum Zuge; Rethem: Scheibe eingeworfen

Heidekreis (ots) – Presseinformation der Polizeiinspektion Heidekreis v. 31.05.2016 Nr. 1 30.05 / Streit eskaliert Munster: Am Montag, gegen 23.15 Uhr kam es im Hauseingang eines Gebäudes an der Straße Klappgarten zu Streitigkeiten, in deren Verlauf eine Person mit einem Messer leicht verletzt wurde.

 

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2 Kommentare

  1. Für Mohammeds bornierte Fanatiker gilt: Wegen gelebten Kulturgutes gilt Strafbefreiung.

  2. Die Rechtsprechung ist da sehr willkürlich… Im Prinzip entspricht das Waffengesetz in viele Teilen nicht dem Bestimmtheitsgrundsatz. Und dann dürften die Klauseln auch nicht angewandt werden.

    Aber in der Staats- und Gerichtssimulation BRD spielen Rechtsgrundsätze wie das Zitiergebot oder der Bestimmtheitsgrundsatz keine Rolle.

    Insofern wird ein geführtes Messer in der Hand eines Kulturbereicherers ohne Lohn und Brot und ohne Bindung sicher gegen alle Rechtsgrundsätze weniger hart bestraft als bei jemandem, der arbeitet und für das Sklavensystem Steuern zahlt und der hier fest integriert ist.

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