Ein deutscher Trump oder wie lange noch bis zum Wendt Putsch?

Mit immer schärferen Worten kritisiert der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, die Entscheidungen von Politik und das Verhalten der Justiz.

By Hobbes1500 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Rainer Wendt – Foto by Hobbes1500 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Zu den Vorwürfen der „Integrationsministerin“ wegen „Willkür gegen Salafisten“ sagte er: „Die Äußerungen von Frau Özoguz sind eine grenzenlose Frechheit.“ Natürlich kritisierte er auch den Islamisten-Auftritt einer Vollverschleierten bei Anne Will. Sein Buch mit dem Titel „Deutschland in Gefahr“ avancierte zum Bestseller. Nicht nur die BILD titelte gerne mit Wendt-Schlagzeilen, auch bei der Jungen Freiheit und anderen „rechten Portalen“ wird Wendt sehr häufig zitiert. 2015 gab er dem Compact-Magazin sogar ein Interview.

Bisher hielten sich die Kritiker auffällig zurück. Wendt ist seit 43 Jahren CDU Mitglied. Sollte es ihn, wie viele andere prominente Mitglieder zur AfD ziehen, hätte das Signalwirkung und könnte ein politisches Erdbeben auslösen. Daher war man bisher vorsichtig. Im Oktober noch reagierte er auf Vorwürfe, zuwenig „Berührungsängste“ mit der AfD zu haben und sagte in einem Interview, er wolle mit der AfD „nichts zu tun haben“ und „Ich will die klein halten.“

Seine letzte Attacke aber nimmt man ihm jetzt übler als bisher. Er „schüre Ängste und verhalte sich wie Donald Trump“ schreibt der Spiegel unter dem Titel: „Klatsche für den Klartextmann.“

Da haben wir ihn also, unseren deutschen Donald Trump. Was wirft man ihm vor? Zu dem unglaublichen Verbrechen in Hameln, bei dem ein Kurde seine Frau mit einem Seil an seinem Auto zu Tode schleifen wollte, hatte Wendt gesagt: „Es wird sich ein Richter finden, der ihm auch jetzt wieder eine positive Sozialprognose geben wird.“ Während der brutalen Tat saß das zweijährige Kind des Paars im Auto, wie später noch bekannt wurde.

Damit soll er jetzt den Bogen möglicherweise überspannt haben, wie der Spiegel-Artikel suggeriert und passend dazu einige Kritiker zitiert, wie den Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamten (BDK)? Absurd!

Zurückpfeifen kann man einen wie Rainer Wendt nicht, dafür ist er viel zu weit nach vorne getreten. Wer weiter an der Eskalationsspirale dreht, muss sich nicht wundern, wenn tatsächlich eine der durchs mediale Dorf getriebenen Säue den Ball zurückspielt und sich auf den Trumpel-Pfad begibt, wo man sie haben wollte.

Nomen est Omen. Deutschland braucht eine Wende, noch dringender als 1989. Vielleicht lesen wir bald auch von Wendt ein Statement auf der CDU-Austrittsseite und die Wende nimmt mit einem Wendt-Putsch ihren Anfang.

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7 Kommentare

  1. Rainer Wendt ist Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Gewerkschaften vertreten i.d.R. die Interessen der ihnen zugehörigen Arbeitnehmer, wenn sich ihre „politisch korrekten“ Sozi-Leithammel neuerdings nicht gerade im Schulterschluss mit vermummten Antifanten auf linksgrünen Demonstrationen gegen die AfD oder das politisch abtrünnige Pack befinden.
    Hoffentlich bleibt Wendt weiterhin konsequent am Ball und macht das, was vielen dieser speichelleckenden Gewerkschaftsfuzzis an den reichlich gedeckten Buffet-Tischchen und kollegialen Säuferabenden längst abhanden kam:
    Die Interessen, die Gesundheit und vor allem die körperliche Unversehrtheit der Polizeibeamten/innen wahren und bewahren, damit die Polizei für die Bevölkerung die innere Sicherheit wieder herstellen und gewährleisten kann. Dazu gehört vor allem, daß sich der im Dienst befindliche Polizeibeamte vor persönlichen Beleidigungen und körperlichen Angriffen auf seine Person entsprechend effektiv zur Wehr setzen darf und nicht zum Permanent-Deeskalationsesel oder Sandsack eines politisch hofierten, respektlosen, renitenten Clan-Mobs in NoGo-Äreas degradiert wird (s.10 Polizeibeamte in Düren verprügelt).
    Denn nur so gewinnt der Bürger wieder das verlorene Vertrauen in eine Polizei, die er zur Zeit nur noch als maulkorbbewehrte Kasper-Ordnungshüter wahrnimmt, die dank einer verlotterten Schein-Justiz das Zweiklassen-Recht allein bei autochthonen Deutschen durchsetzen, während Zugereiste und integrationsunwillige Migranten grenzenlose Narrenfreiheiten genießen und davon rege Gebrauch machen.

    • Wie kann man eine Polizei verteidigen welche Aktiv aufgrund der Herrschenden Gesetze als auch aus eigenem Antrieb der Bevölkerung maximalen Schaden zufügt.

      • Ganz einfach, weil auch bei der Polizei Söhne, Töchter, Väter und Mütter ihren Dienst verrichten (zur Erinnerung: Menschen), die sich und ihre Familien ernähren müssen und nebenher auch für die innere Sicherheit zu sorgen haben, soweit linksgrüne Sozi-Pinscher das überhaupt noch wirksam zulassen oder nicht verhindern. Leider müssen sie als „Frontschweine“ den Mist einer völlig verfehlten Politik ausbaden bzw. werden dafür mißbraucht und verheizt. Wendt ist soweit, endlich diese Missstände auszusprechen.
        Ich weiß nicht wie Du deinen Job machst,ob aus innerem Antrieb oder nach den Vorgaben Deiner Vorgesetzten, sofern Du überhaupt arbeitest.
        Und sollte Dir einmal persönlich ein „maximaler“ Schaden zugefügt werden, verstehst und begreifst selbst Du vielleicht in einem solchen Moment, warum eine Gesellschaft auf eine Ordnungsmacht und funktionierende Staatsgewalt nicht verzichten kann. Das erspart Dir dann auf jeden Fall den geistigen Aufwand unausgegorener
        3-Zeiler.

  2. Er nennt halt Fakten beim Namen! Und dies darf man bei der derzeit grassierenden postfaktischen Meinungsmache eben nicht! Klartext ist der Haupfeind der Verschleierungsmedien und ihrer Brötchengeber!

    Genau wie damals beim Thilo Sarazzin, Akif Pirincci oder Frau Heisig!

    Wisst Ihr noch…!

    • Zumindest scheint sich jetzt schon einmal wenig Widerstand zu regen, auch wenn Wendt die AfD klein halten möchte. Die politische Ausrichtung ist allerdings nebensächlich, immerhin macht er das Maul auf, und das ist schon einmal ein lobenswerter Anfang. Das muß auch mal erwähnt werden ?

  3. Ob Wendt ein „Donald Trump“ in unseren Reihen ist, sei dahingestellt. Fakt ist: Er ist eine herausragende und mutige Persönlichkeit, die ihre Position um der Wahrheit Willen bewusst auf´s Spiel setzt; eine Persönlichkeit, die wir in der Politik dringend brauchten, da die (regierende) Politik schon lange keine Persönlichkeiten mehr zu bieten hat. Es finden sich nur Marionetten, Opportunisten und Links-Fanatiker. Ich hoffe sehr, dass er – und dieses Glück ist den wenigsten Ehrlichen und Aufrichtigen beschieden – seine Zivil-Courage gut übersteht.

  4. Damals bei Frau Heisig ging das noch, weil man sie nicht Mundtot machen konnte, musste sie halt über den Jordan springen. Heute ist man da vorsichtiger geworden, man kann das nicht mehr so in aller Stille machen, dafür sind es zu viele geworden, Gott sei Dank ist das so, ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn all diese Kritiker fehlen würden.

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