Erik Kothny war 25 Jahre beim SWR tätig und sendet jetzt einen Hilferuf an Journalisten; Foto: Collage

Zweimal holte er für Deutschland olympische Bronze, zwei wurde er Weltmeister, einmal Europameister und siebenmal Deutscher Meister, der kleine Wiradech, vom River Kwai, den seine Grossmutter nur liebevoll Willi nannte, weil ihr der Thailändische Name nicht über die Zunge ging.


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Jetzt, wo er gerade einen Sport-Manager-Lehrgang des IOC in Budapest mit Erfolg absolvierte, erhielt er die Nachricht, dass sein deutscher Adoptivvater Erik Kothny von der Staatsanwaltschaft München wegen „Gewaltverherrlichung“ vor Gericht gezerrt wird. Der Sachverhalt wurde zusammengetragen vom K 44 in München. Als er erfuhr, was sich hinter den Nummern verbirgt, flippte der Säbelfechter aus:“politisch motivierte Kriminalität (rechts).

„Ich komme nach München“, versprach der inzwischen an drei Eliteschulen in Bangkok arbeitende Fechtrainer: „Meinen Vater in die rechte Ecke zu stellen, ist absurd. Mit ihm zusammen habe ich nach dem Tsunami in Thailand 50 Häuser für Seezigeuner aufgebaut und 20 Fischerboote von Stapel laufen lassen.“

Sein Vater, ehemaliger Major der psyhologischen Verteidigung und später dpa-gelernter Fernsehjournalist sieht den Prozess mit einem Seitenhieb an Ursula von der Layen eher gelassen: „wenn die Dame in einem Interview um Verständnis für rechtsstaatliche Defizite in Mittel- und Osteuropa wirbt, kann mir ja in unserem Rechtsstaat nicht viel passieren. Ich hoffe, die Osteuropäer beobachten den Prozess, damit sie von unserem Rechtsstaat lernen“
Am Montag stehen beide auf der Planche im Amtsgericht, der Vater als Angeklagter, der Sohn als Zeuge. Beide sind sich einig, den Kampf gegen den Staatsanwalt und dem Anzeiger, dem Rektor der TU Dresden zu gewinnen, vorausgesetzt, sie haben einen objektiven Obmann.

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