Dresden plant Asylbewerberinnen Heim mit 1500 Plätzen für Schwedinnen

Eine Welle der Hilfsbereitschaft geht durch die Stadt:

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Dresden ist blond. 1500 Asylantinnen, die ihre Heimat Schweden aus politischen Gründen verlassen mussten, finden ein neues Zuhause in Dresden.

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“Da muss man doch helfen, bei uns bedeutet Nächstenliebe noch was”, sagt Bauer Karl aus dem Umland dazu im Interview. “Ich nehme gerne auch ein oder zwei der armen Dinger bei mir auf. In Zeiten der Not muss man halt zusammen rücken.”
So wie Bauer Karl denken viele Bewohner in der Stadt. Sie können gar nicht verstehen, warum die Asylbewerberinnen in einem so großen, anonymen Heim untergebracht werden sollen, das sei doch unmenschlich.

Bauer Karl deutet auf Annika Swenson, die über uns aus dem Fenster in ihre neue Heimat blickt.

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“Den Frauen hat man die Arbeitserlaubnis entzogen und per Gesetz sogar ihren Kunden verboten, bei ihnen einzukaufen. Das ist ja wie in einer Diktatur. Bei uns hieß es früher ja auch einmal: Kauft nicht beim Juden!” weiss Bauer Karl weiter zu berichten und erinnert an die besondere deutsche Verantwortung, die auch heute noch gültig sei.

“Wir Deutsche müssen daher mit gutem Beispiel vorangehen und der Welt zeigen, dass wir unsere Geschichte aufgearbeitet haben und Menschen in Not immer auf unsere Hilfe hoffen können.”

Annika Swenson hat Glück. Sie zählt zwar nicht zur Kategorie 85 D, mit der ihr ein sofortiges Bleiberecht zustünde – aber Bauer Karl hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

“Man kann doch nicht einfach nach körperlichen Attributen auswählen, wer bleiben darf und wer nicht”, empört sich der Bürgerrechtler und präsentiert eine kreative Lösung.

“Dass Annika nicht zur Kategorie 85 D gehört, hat ausschließlich medizinische Gründe. Das muss anerkannt werden, außerdem haben wir bald das Geld für eine Operation zusammen. In Zukunft müsste aber der Staat das bezahlen. Es kann doch nicht sein, dass man in unserer Wohlstandsgesellschaft so herumlaufen muss…”

Eine Brustzusatzversicherung ist laut Auskunft der Flüchtlingsbehörde für Asylbewerberinnen noch nicht geplant. Bauer Karl will das nicht hinnehmen, es sei diskrimierend, wenn Frauen heutzutage wegen ihrer Körbchengröße benachteiligt werden. Er fordert deshalb: “Doppel D für alle!” und “Prostitutes are welcome!”

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