Dortmund: Polizei rät Kritiker zur Ausreise – nach Shitstorm kommt die Entschuldigung

Ein Leser hatte auf Facebook eine Meldung der Dortmunder Polizei kritisch kommentiert und über lasche Strafverfolgung geklagt. Anlass war eine brutale Treppenschubserei von offenbar polizeibekannten „jugendlichen“ Intensivtätern. Der Originalbeitrag und alle Kommentare sind nicht mehr verfügbar, aber die lokale Presse berichtete darüber.

So lautete der etwas unbeholfen wirkende Wortlaut des Kommentators: „Damit man bei solchen halbstarken Gewalttäter erst 2-3 oder auch das hundertfache an Straftaten sammelt, bis es Sozialstunden gibt? Wenn das Gericht die zur Verfügung stehenden Maßnahmen nutzen würde, würde es wesentlich besser aussehen.“

Darauf antwortete die Polizei Dortmund ebenso unbeholfen: „Das Gericht nutzt die zur Verfügung stehenden Strafmaßnahmen. Dafür werden unsere Richter ausgebildet. Wenn diese ihnen nicht ausreichen, können sie gerne in ein anderes Land ausreisen. Unser Rechtsstaat mag ihre Wünsche nicht berücksichtigen, aber dafür ist er auch nicht da.“ Mit der Groß- und Kleinschreibung hat man es bei der Polizei nicht mehr so.

Darauf erfolgte ein Sturm der Entrüstung und nun „entschuldigte“ sich die Polizei für die Reaktion.

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3 Kommentare

  1. Man hat es bei der Polizei generell mit dem Grips nicht so wirklich.
    Liest man sich einmal diverse Vernehmungsprotokolle durch, kann man nur konstatieren:
    Oft in der Schule gefehlt oder krank gewesen. Orthographie und Grammatik Mangelware.
    Aber so passt das dann zu unseren neuen Goldstücken und deren faszinierenden IQs um die 70.
    Aber die Polizei ist clever: „Anzeige nehmen wir nicht auf.“
    Es war ja auch keine Grundbedingung bei der Einstellung bei der Polizei, Atomforscher, Neurochirurg oder gar Raketentechniker zu sein. Schreiben muss man auch nicht mehr, multiple choice ist das Zauberwort. Vor Gericht kommt bei dem ganzen Brimborium sowieso nicht heraus. Unsere Richter sind völlisch überlastet. Frag mich nur womit ?
    Wer ein schriftlich begründetes Urteil will hat in die Kacke gefasst: dem Richter soviel unnötige Arbeit zu machen ist halb verloren. Vergleiche sind der Trumpf solcher Faulenzer.

  2. „…………….Wenn diese ihnen nicht ausreichen, können sie gerne in ein anderes Land
    ausreisen. Unser Rechtsstaat mag ihre Wünsche nicht berücksichtigen, aber dafür ist
    er auch nicht da.“

    Diese Aussage gibt einen ausreichend tiefen Einblick in die Denkstrukturen dieser
    Leute und zeigt aus welchem Holz diese Herrschaften tatsächlich geschnitzt sind.

    Während im großen Märchenbuch, ähh, Religionsbuch der Demokratie dem schlichten
    wie gläubigen Michel geweissagt wird, das nur er der Souverän ist und Politiker, nebst
    Behördenapparat, lediglich zur Wahrung und Durchsetzung seine Interessen installiert
    wurden, zeigt die Realität wer in dieser „Religionsgemeinschaft“ tatsächlich die Hosen
    anhat.
    Da die Polizei heute eben nicht mehr das ist, was sie auch schon in der Vergangenheit
    nie war, rutscht dieser eben manchmal die Wahrheit ganz ohne Not von selbst heraus.

    Aber wirklich wundern oder gar aufregen sollte man sich über derlei Einträge nicht.
    Fast immer, wenn dieses Herrschaftsinstrument die absurdesten Befehle exekutiert,
    zeigt es viel offenkundiger wessen Werkzeug es tatsächlich ist.
    Dieses Verhalten gehört nun mal zum Wesen einer betreuten Demokratie, Ochlokratie,
    Plutokratie, Danistakratie, oder wie auch immer man dieses Gebilde namens BRiD
    noch nennen mag!

    Letztlich hat sich der „Staatsbürger“, durch seine Wahl, freiwillig für diese Herrschaftsform
    entscheiden und den kleinen Etikettenschwindel (Souverän) bekommt er schon längst
    nicht mehr mit.

    P.S. Freiheit und Souveränität nimmt man sich, die erbettelt man sich nicht und die wird
    einem nicht verliehen!
    Wenn es eine genügend große Anzahl freier und souveräner Menschen in einem Land
    gibt, dann stellt sich folgende berechtigte wie notwendige Frage an jene, die es weiterhin
    vorziehen sklavisch zu denken und zu handeln nämlich:
    „Wenn diese (Freiheit und Selbstverantwortung) ihnen nicht ausreichen, dann können sie
    gerne in ein anderes Land ausreisen. Unser Rechtsstaat mag ihre Wünsche nicht
    berücksichtigen, aber dafür ist er auch nicht da.“ Nur so ergibt dieser Satz einen Sinn!

  3. Die Herrschenden hören auf zu herrschen, wenn die Sklaven aufhören zu kriechen.
    So lange heir jeder das üble Spiel der Großkopferten mitmacht ändert sich nichts.

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