Dortmund: Menschenmenge rottet sich zusammen, als Polizei einen bewaffneten Jugendlichen festnehmen will

Dortmund: Am Nachmittag beobachteten Streifenbeamte in der Bergmannstraße, wie ein Jugendlicher einen anderen mit einer Schusswaffe bedrohte.

Die Waffe richtete er seinem Gegenüber an den Kopf. Die Beamten griffen ein und brachten den 15-jährigen Täter mit gezogenen Dienstwaffen zu Boden.

Während der Maßnahmen umzingelten plötzlich mehrere Dutzend Personen die Polizisten. Aus der Menge wurden die Beamten angeschrien und einige Personen versuchten, zu dem festgenommenen Tatverdächtigen zu gelangen.

Erst als Unterstützungskräfte vor Ort eintrafen, beruhigte sich die Lage. Die Menschenmenge löste sich nach Ansprache auf.

Zu Widerstandshandlungen oder einer versuchten Gefangenenbefreiung kam es nicht.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine sogenannte Anscheinwaffe, also täuschend echte Schusswaffe handelte.

Die „Schusswaffe“ und das Mobiltelefon des Tatverdächtigen wurden durch die Beamten sichergestellt.

Der junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

Die Polizei Dortmund musste in der jüngsten Vergangenheit gehäuft das Phänomen registrieren, dass sich Personengruppen bei Einsätzen „zusammenrotten“ und versuchten Einfluss auf polizeiliche Maßnahmen zu nehmen.

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5627 Artikel
Frisch aus der Redaktion

2 Kommentare

Kommentare sind deaktiviert.