Dortmund: “Maghreb” Ermittlungskommission zieht erste Bilanz

Dortmund: Mittlerweile zwei Ermittlungskommissionen beschäftigen sich mit der zunehmenden Straßenkriminalität in der Ruhrmetropole.

Taschendieb Antanzmasche

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Bereits seit 2014 ist Ermittlungskommission (EK) “Tasche” im Einsatz. Im September 2015 folgte die zweite Kommission mit dem Namen “Maghreb”.

Unter den Taschendieben sei eine bestimmte, sehr aktive Tätergruppe von Personen nordafrikanischer Herkunft, so der Polizeipräsident,

Meist sind sie zwischen 15 und 25 Jahre alt und schlagen vor allem in der Innenstadt zu – selten als Einzeltäter, häufig in kleinen Gruppen. Oft erlangen sie Diebesgut mit der so genannten “Antanz-Masche”. Ihre Beute: Mobiltelefone und Geldbörsen. Diesen Tätern widmen sich nun die Beamtinnen und Beamten der Ermittlungskommission “Maghreb”.

Und diese können nach fünf Monaten Tätigkeit bereits einige Erfolge verbuchen. Alleine im Rahmen eines Umfangverfahrens ermittelte die EK Maghreb insgesamt 35 Tatverdächtige. Gegen zehn Verdächtige konnte Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Taschendiebstahls erwirkt werden. Ebenso erging Haftbefehl gegen zwei Hehler aus der Nordstadt. 60 Straftaten klärten die Ermittler damit auf.

Bislang 30 Taschendiebe und Räuber nordafrikanischer Herkunft landeten in Untersuchungshaft.

Bei ihren Ermittlungen gehen die EK-Mitglieder nicht nur gegen Taschendiebe vor. Häufig werden von diesen Tätern auch Raubstraftaten, Gepäckdiebstähle oder Diebstähle aus Fahrzeugen begangen. So wie beispielsweise von zwei jungen Männern, die die Ermittlungskommission derzeit im Blick hat. Aktuell weisen die Ermittler ihnen 18 Taten im Innenstadtbereich zu. Ihre Vorgehensweise: Sie lenken Fahrzeugführer ab, die auf einem öffentlichen Parkplatz ein Ticket ziehen oder gerade im Begriff sind aus ihrem geparkten Fahrzeug auszusteigen. Dabei verwickelt einer der beiden Täter den Fahrzeugführer bewusst durch Fallenlassen eines Schlüssels oder eines anderen Gegenstandes in ein Gespräch. Der zweite Täter entwendet währenddessen unbemerkt aus deren unverschlossenen Fahrzeugen Geldbörsen, Mobiltelefone oder Handtaschen. Die EK “Maghreb” hat es mittlerweile geschafft, gegen das Duo (20 und 22 Jahre alt, beide aus Marokko) Haftbefehle zu erwirken.

“Diese ersten Erfolge zeigen mir erneut, wie wichtig die Einsetzung derartiger Ermittlungskommissionen ist”, sagt Polizeipräsident Gregor Lange. “Ihre zentralisierte Arbeit macht es erst möglich, Tatzusammenhänge und Serien zu erkennen sowie die Strukturen hinter Straftaten zu erhellen und aufzudecken. Denn wichtig ist es, nicht nur Täter dingfest zu machen, sondern möglichst auch ihr Umfeld zu zerschlagen oder zu schwächen.”

Gregor Lange betont, dass sich die Arbeit der Polizei nicht nur auf die Ermittlungen gegen diese Tätergruppierung beschränke. “Mit vielen Schwerpunkt- und Präsenzeinsätzen gegen Straßenkriminalität halten wir den Kontrolldruck hoch. Wir leisten zudem mit unserem Kommissariat für Vorbeugung in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Präventivarbeit.” Das Problem lösen könne allerdings die Polizei nicht alleine: “Vielmehr müssen alle beteiligten Institutionen zusammenarbeiten, damit diese Menschen aufgrund von ungeklärtem Aufenthaltsstatus, Chancen- und Perspektivlosigkeit gar nicht erst zu Straftätern werden.”

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang noch einmal:

“Taschendiebe setzen häufig auf die Ablenkung ihrer Opfer. Beispielsweise durch Antanzen oder Umarmen lenken sie die Aufmerksamkeit der Betroffenen weg von ihrer Hand-, Jacken- oder Hosentasche. So können die Diebe zugreifen und ihre Beute ergattern. Meist agieren die Täter arbeitsteilig zu zweit oder zu dritt.

Gedränge und Menschenmengen spielen den Tätern in die Karten. Seien Sie also gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln (zum Beispiel bei Ein- und Ausstieg), an Bahnstationen, bei Veranstaltungen und in Fußgängerzonen wachsam!

Die Beamtinnen und Beamten stellen gerade im Bereich der Dortmunder Innenstadt mittlerweile vermehrt Diebstähle aus Fahrzeugen fest. Auch dabei setzen die Täter auf Ablenkung. Seien Sie daher wachsam: Lassen Sie Ihr Auto nie unverschlossen stehen – auch nicht für wenige Minuten. Lassen Sie Ihre Wertsachen nicht unbeobachtet auf dem Fahrer- oder Beifahrersitz liegen!

Wichtig in allen Fällen: Verständigen Sie sofort die Polizei, wenn Sie Opfer eines Taschendiebstahls/einer Straftat geworden sind, damit die Beamten möglichst schnell reagieren können. Melden Sie sich jedoch auch bei der Polizei, wenn es lediglich zu einem Tatversuch gekommen ist! Nur so erhalten die Beamten Hinweise auf Schwerpunkte und mögliche Serien.”

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1 Kommentar

  1. Zitiert aus
    http://www.dzig.de/Buergerkrieg-Alterspyramide-und-soziales-Gefuege

    Freiheit und Verantwortung
    Es ist zu unterscheiden zwischen Einzelpersonen und einzelnen Familien, die irgendwo einwandern, weil sie es wollen und können. Sie organisieren alles selbst und bezahlen alles selbst. Sie sind auf keinerlei Unterstützung von irgendjemand angewiesen, auch nicht auf Behörden. Dieses Verhalten steht für Freiheit und Verantwortung. Es verursacht nirgendwo Probleme, auch nicht in Deutschland.

    Doch sobald Staaten Verträge miteinander abschließen, um in großem Stil ganze Bevölkerungsgruppen zum Auswandern zu bewegen, geht die Sache schief. Es entstehen Ghettos, Subkulturen und mafiöse Strukturen. In vielen europäischen Ländern gibt es Stadtteile, die von Polizisten nicht mehr betreten werden, um ihr Leben zu bewahren. Hier haben nur speziell ausgebildete und trainierte Soldaten eine realistische Chance, eine friedliche zivile Ordnung wiederherzustellen.

    Lug, Trug und Schwindel
    Noch schlimmer ist das aktuelle Verfahren, Gerüchte in die Welt setzen, Schlepper zu organisieren, Gefängnisse zu leeren und der europäischen Asylindustrie freie Hand zu lassen, sich an den größtenteils ungebildeten und unqualifizierten Menschenmassen aus dem Nahen Osten und aus dem Norden und Nordosten Afrikas finanziell gesundzustoßen. Obendrein bezahlen die Gemeinden noch den Lebensunterhalt dieser abhängigen Menschen und die Landratsämter übernehmen die Schäden, die durch Straftaten entstehen. Das ungedeckte Geld hierfür stammt aus Krediten. Eine wertgedeckte Wirtschaft wäre weitestgehend frei von Kriminalität und Kriegen.

    Unter dem Einfluss der Vereinigten Staaten von Amerika und unter dem Einfluss der von den USA dominierten NATO wurden erwähnte Länder destabilisiert und zivile Strukturen von Millionen in Frieden lebender Einheimischer zerstört. Anschließend wurden im August 2015 die UN-Gelder für die Lager gekürzt, um eine Reisewelle nach Europa in Gang zu setzen.

    Schulden und Schuld
    Diese langfristigen Strategien sind kriminell und verantwortungslos. Opfer sind die Menschen, die nach Europa strömen genauso wie die Menschen, die bereits in Europa leben. Das hört erst auf, wenn die westlichen Staaten keine Schulden mehr aufhäufen können, um diesen dritten Weltkrieg gegen Nordeuropa und auf Kosten armer Länder in Osteuropa und Südeuropa, Afrika und Asien zu führen.

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