Doktorspiele mit Hillary

Hilalry is not very healthy – das ist nun wirklich keine Überraschung. Was bisher nur als angebliches Gerücht durch die alternativen Medien geisterte, lässt sich nicht mehr verbergen. Wie kommt man aber nur auf die Idee, eine derart angeschlagene Person in den Wahlkampf zu schicken?

Urheber: americanspirit / 123RF Lizenzfreie Bilder59087158 - oxnard, ca - june 04, 2016: former secretary of state hillary clinton and democratic presidential candidate meets supporters at a "get out the vote" rally at hueneme high school in oxnard, california.
Foto: americanspirit / 123RF Lizenzfreie Bilder

Auch der ein Jahr ältere Donald Trump ist nicht mehr der Jüngste, wirkt aber um einiges vitaler, als die Frau des Zigarrenliebhabers. Aus dem Clinton-Lager versuchte man, ihn als dement und aus Altersgründen als nicht mehr zurechnungsfähig zu diffamieren. Derlei Geschmacklosigkeiten sind im amerikanischen Wahlkampf nichts Neues.

Jetzt wird spekuliert, ob Clinton ihre Kandidatur zurückzieht und dafür ihr unterlegener Mitbewerber, der Sozialist Bernie Sanders wieder ins Spiel gebracht wird. Doch Clinton hält an ihrer Kandidatur fest. Sollte sie es ins weiße Haus schaffen, was immer unwahrscheinlicher wird, würde bei einem Ausfall aus gesundheitlichen Gründen automatisch ihr Stellvertreter ins Amt rücken.
Das wäre ihr Vizepräsidentschaftskandidat Tim Kaine, derzeit noch Senator von Virginia und knackige 58 Jahre alt.

tim kaine photo
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Kaine befürwortet Freihandelsabkommen jeder Art, wie das in den USA ungeliebte NAFTA oder auch das umstrittene TTIP – Trump setzt dagegen auf Protektion der heimischen Wirtschaft. Der studierte Jurist arbeitete lange Zeit als Anwalt für Menschenrechtsorganisationen, trat für die Rechte Gefangener ein und sprach sich vehement gegen die Todesstrafe aus. In seiner Zeit als Gouverneur von Virginia ließ er dennoch 11 Todesurteile vollstrecken.

Außenpolitisch ist Kaine auf einer Linie mit dem Establishment hinter der Clinton-Obama-Administration. Der „Krieg gegen den Terror“ würde mit ihm genauso fortgesetzt, wie unter der schwächelnden Hitlary. Clinton hat mächtige Verbündete, wie die Suchmaschinen Google und Microsofts „Bing“, behauptet der US-Wissenschaftler Dr. Robert Epstein. Reicht dieses Rumgedoktere aus, um die Öffentlichkeit weiterhin über Clintons Gesundheitszustand hinwegzutäuschen?

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Die Wahl ist noch mal spannend geworden. Allerdings liegt Clinton immer noch ausreichend deutlich vor Trump, um das zu gewinnen.

    Und das obwohl nach den ökonomischen Daten der USA eigentlich der Republikanische Kandidat gewinnen müsste. Trump hat allerdings alles getan, um nicht gewählt zu werden.

    Clinton dagegen war sehr passiv. Wahrscheinlich geht es der schon eine ganze Zeit so schlecht.

    Es wird wohl am Ende sehr darauf hinauslaufen, wie die bald kommenden Debatten laufen und wie gesund Clinton bis dahin wirkt. Bzw. welchen Eindruck Kaine als Clinton Ersatzmann bei den Wählern der Demokraten hinterlässt.

    Und natürlich, was Trump als nächstes tun wird, um seine Wählerschaft zu verkleinern.

    • Hat ja nun wirklich nur einpaar Stunden gedauert, bis die Mafia einen neuen Trump Skandal (Spendenabrechnungen) aus der Tasche zieht, um Clintons Position nicht zu gefährden.

      Für mich ist diese Wahl von Anfang an sehr durchsichtlich manipuliert. Wobei Trump nur als Scheinkandidat auftritt, um Clinton die Wahl zu sichern.

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