Diplomatische Krise zwischen BRD und Vietnam – Geflohener Parteifunktionär in Berlin von Geheimdienst entführt

Die Generalbundesanwaltschaft hat Ermittlungen wegen der Entführung des vietnamesischen Staatsangehörigen Xuan Thanh Trinh übernommen.

Der vietnamesische Geschäftsmann und Parteifunktionär hatte in Berlin um Asyl ersucht.

Screenshot Youtube

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde er mit seiner Begleiterin am Sonntag, den 23. Juli 2017, in Berlin auf offener Straße in einen Transporter gezerrt. Trinh wird in
seinem Herkunftsland vorgeworfen, als Geschäftsführer eines Staatsunternehmens einen Geldbetrag in dreistelliger Millionenhöhe unterschlagen und sich anschließend ins
Ausland abgesetzt zu haben. Den deutschen Behörden wurde von der Sozialistischen Republik Vietnam ein Auslieferungsersuchen übermittelt, über das noch nicht entschieden worden war.

Von vietnamesischer Seite soll ein erhebliches Interesse an der Auslieferung von Trinh bestanden haben. Das Auslieferungsersuchen ist inzwischen zurückgenommen worden.

Nach den bisherigen Ermittlungen sei derzeit davon auszugehen, so der Generalbundesanwalt, dass die Tatopfer in die vietnamesische Botschaft in Berlin und von dort aus nach Vietnam verbracht wurden. Ermittelt würde nun wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit sowie der Freiheitsberaubung..

Die Bundesregierung hat bereits reagiert und den Statthalter des vietnamesischen Geheimdienstes ausgewiesen.

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5951 Artikel

Frisch aus der Redaktion