Digitaler Euro für alle: Lagarde will in Kürze erste Ergebnisse vorlegen

Am Donnerstag verkündete EZB-Chefin Lagarde, dass die Leitzinsen derzeit nicht verändert werden. Der EZB-Rat hält zudem weiter an dem umstrittenen Pandemie-Notfallkaufprogramm (PEPP) in Höhe von 1,350 Milliarden EUR fest. Während fleißig neues Geld gedruckt wird, tüftelt die Taskforce weiter am digitalen Euro. In den kommenden Wochen sollen die Experten erste Ergebnisse vorlegen. Wie die F.A.Z. berichtet, sei noch keine konkrete Entscheidung gefallen, doch es bestünde kein Zweifel mehr daran, dass der digitale Euro für den allgemeinen Zahlungsverkehr eingeführt werden soll.

Besonders hervorgehoben wird das Modell des EZB-Ökonomen Ulrich Bindseil:

Er hat recht konkret das Modell eines zweistufigen digitalen Zentralbankgeldes vorgelegt. Vereinfacht gesagt, soll die Notenbank dabei digitales Geld auch für den allgemeinen Gebrauch bereitstellen. Dabei soll es allerdings unterschiedliche Zinssätze für den Zahlungsverkehr und für Sparkonten mit Obergrenzen geben, damit die Leute nicht bei der ersten Krise die Schalter stürmen und ihr Erspartes lieber als digitales Zentralbankgeld ins Wohnzimmer holen.“ Quelle: F.A.Z.

Unterschiedliche Zinssätze als Belohnung – damit hat sich eine meiner Vermutungen bereits bestätigt, für die ich vor ein paar Jahren noch ausgelacht wurde. Niemand konnte sich vorstellen, dass sich digitales Zentralbankengeld durchsetzen wird, wo doch die meisten Leute bis heute nicht wissen, was Kryptowährungen überhaupt sind. Eine Währung muss sich nicht durchsetzen, sie wird durchgesetzt, per Annahmezwang. Es gibt keinen freien Markt, wir leben im Geldsozialismus, egal wie laut die Linken über den Kapitalismus wettern.

Und auch eine weitere Vermutung, ich will nicht sagen „Prophezeiung“, wird schneller Wirklichkeit werden, als mancher bis drei zählen kann. Der digitale Euro wird den „analogen“ Euro ablösen – und das zu keinem vorteilhaften Kurs für die Allgemeinheit.

Fun Fact: Bundesbankpräsident Weidmann sagte übrigens laut F.A.Z., es sei eigentlich „nicht ohne Ironie“, dass Digitalwährungen und Krypto-Anlagen ursprünglich entwickelt worden seien, um das Bankensystem mit der Notenbank in seinem Zentrum zu umgehen – und jetzt über die Einführung von Digitalgeld ausgerechnet durch die Zentralbanken diskutiert werde, sogenannte Central Bank Digital Currencies (CBDC).

Ich glaube allerdings eher, der ganze Hype um den Bitcoin diente vielmehr als trojanisches Pferd.

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7 COMMENTS

    • Vermutlich in französischen Weingütern, damit sie bei Bedarf sowohl das eigene, als auch das fremde Elend mit einem trockenen Roten hinunter- und wegspülen kann….;-)

  1. Es gibt schon lange das Gerücht, dass der Bitcoin ein Bauernfänger-Produkt westlicher, insbesondere anglo-amerikanischer Dienste, im Verbund mit der Wallstreet-Mafia ist.

    Und ich denke, all die „Verschwörungstheoretiker“ werden am Ende recht behalten.

  2. Kriminelles Handeln in der – französischen – Vergangenheit „qualifiziert“ in unserem „Wertesystem“ bekanntlich für allerhöchste Ämter.
    Das war schon bei einem gewissen Monsieur Strauss-Kahn so jewesen, nö wooooooohr ?

    Das ist in Germoney natürlich nicht anders, wo man zB als Schwarzgeldkoffer-Experte sich jahrzehntlang für höchste Ämter „empfiehlt“, als auch überall sonst auf der Welt.

    Tja, bald ist Schluss mit lustig, liebe Erdenbürger. Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter – alle 4 J. – selber, und werden dann, wie vorgesehen, geschlachtet.

    DAS sind DIE, die solches „Bodenpersonal“ auf solche Pöstchen hieven !

    It`s Karma, Baby !

    Welcome to Germoney-Nordkorea.

    Ob der Kühlschrank bald noch voll ist, lieber, rammdösiger Doofmichel ?

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