Dieselgipfel: Nur eine peinliche Inszenierung oder bewusste Vertrauens-Verschrottung?

Nach dem angeblich nur peinlich inszenierten Dieselgipfel mit noch peinlicherer Halali-Sendung im Staatsfunk schreibt die ZEIT:

„Für die einen gelten Gesetze, für die anderen werden Gipfel veranstaltet: Die Bundesregierung lässt die Autoindustrie im Dieselskandal viel zu billig davonkommen.“

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Jetzt hat es auch der Dümmste kapiert: Mit Geld kann man sich alles kaufen und jeder Strafe entgehen – „Kapitalismus ist böse“ – „Die Autoindustrie hat die Politik gekauft“ – „Faschismus“ – auf Twitter las ich gar einen Kommentar, der so ähnlich lautete: „Wir brauchen wieder eine RAF“

Foto by opposition24.de
  • Natürlich haben die Konzerne betrogen, aber was nutzt einem von Fahrverbot bedrohten Dieselfahrer der Tod eines Managers?
  • Ist VW nicht ein staatliches Unternehmen? Wie kann man da von Kapitalismus reden?

Stimmt es, dass sich die Autokonzerne die Politik gekauft haben? Warum ist Opel noch immer nicht pleite? Hat nicht der Staat mit Subventionen fast jedem großen Konzern unter die Arme gegriffen und dadurch zum Bleiben bewegt? Wer hat hier wen gekauft?

  • Warum macht „Vater Staat“ so etwas und steckt Geld in eine Industrie, die viel zu viele und viel zu teure Autos baut? Ein Versorgerstaat will seine Kinder beschäftigt wissen. Die vielen heimlich angemieteten Neuwagen-Friedhöfe beweisen, dass viele Arbeitsplätze in der Automobilindustrie eine reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme sind. So etwas gibt es nur im Sozialismus, mit Kapitalismus hat das wenig zu tun.

Opel wäre längst abgewickelt oder verkleinert, Nokia wäre nie ins Ruhrgebiet gekommen und dann dreist wieder abgezogen, ohne die sinnlosen Subventionen und Steuererleichterungen, die kleinen Unternehmen nicht gewährt werden.

  • Was ist die Konsequenz aus der Dieselaffäre? Das Volk wird nach Verstaatlichung schreien, wie bei der „Bankenaufsicht“ – die Konzerne müssen an die Kandare genommen werden – nieder mit den Bonzen usw.

Die DDR ist an Verstaatlichung in die Pleite gegangen, auch die BRD ist auf dem besten Weg dahin. Die gegenwärtige Verquickung von Industrie und Staat kann man durchaus in Anlehnung an Mussolini als Faschismus bezeichnen, aber in der kommunistischen Sowjetunion waren Staat und Industrie von Anfang an eine totale Einheit, mit weit drastischeren Folgen für das Volk. Es gab überhaupt kein Korrektiv, Betrügereien wären gar nicht erst ans Licht gekommen. Bestraft hätte man die Whistleblower, die als politische Gefangene in irgendeinem Lager verschwunden wären.

Im Deutschland der Gegenwart sind wir in ähnlichen Verhältnissen angekommen. Wer den „Klimawandel“ oder die Schädlichkeit von CO2 in Zweifel zieht, wird noch nicht eingesperrt, aber in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht. Sofern er eine wichtige Position bekleidet, kann er einpacken. Dabei sind die unsinnigen Forderungen der „Umweltverbände“ in direkter Folge mit verantwortlich für den Dieselschwindel.

Das Ergebnis ist nun Chaos, aus dem man etwas neues schaffen kann. Das Vertrauen in Politik und Autoindustrie ist dahin. Der Wahnsinn hat vielleicht mehr Methode und kriminelle Energie von allen Seiten. Wer hier wen gekauft hat, ist nicht ganz ersichtlich, nur wer wieder einmal für dumm verkauft wurde, danach muss man nicht fragen …

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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 272 Artikel
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3 Kommentare

  1. Der Hype gegen den Diesle hat US-Amerikanische Väter:
    Dren KFZ-Industrie ist und war nie in der Lage Autos in vergleichbarer Qualität zu den Deutschen herzustellen. Primitiv- und Billigtechnik war Trumpf.
    Man ist der Meinung, man müsse nun die Deutschen, die man 1945 militärisch vernichten konnte, auch wirtschaftlich vernichten weil sie die einheimische Industrie bedrohen.
    Dass US-Ingenieure weiter hinter den Qualitäten Deutscher zurückbleiben ist nichts neues. Das will man nun unter fadenschinigen -Vorwänden ändern. Gleiches Spiel mit China:
    Trump erblödet sich nicht solche Dummsprüche loszulassen:
    „Dumme Führer der USA haben es zugelassen, dass wir unser Know How nach Asien weggaben.“
    Dabei war es nur blanke Geldgier der US-Industrie, den Vorteil der Billiglöhner bis zum letzten Dorf in China auzunutzen, Das will der Depp jetzt nicht mehr wahrhaben.
    Diese Blindfische in Amiland werden sich noch umsehen wenn ihr einziger Wirtschaftzweig Krieg in der Welt nicht mehr gefragt sein wird.

  2. Das wäre doch ein gefundenes Fressen für die AFD, SICH HIER GEGEN DIE VERLOGENEN ANGEBLICHEN UMWELT- UND MENSCHENSCHÜTZER IM MEINUNGSKAMPF ZU POSITIONIEREN, sich als Alternative der Vernunft und Wirtschaftssicherung darzustellen!! Aber man hört da zu wenig!!

    Ob das nun abgestimmt ist zeitlich oder nicht, es -diese völlig lebensferne Feinstaub-Hysterie- paßt doch prima zum Wahlkampf der GRÜNEN Öko-Faschisten und sonstigen Spinner wie seinerzeit die Ausschlachtung der Fukushima-Sache!!

    Wie zu anderen Themen: Statt sich den Öko-Dominanzlern, oft noch durch Lebensweise und Wirtschaftsinteressen

    (vor Jahren bei Einweihung stand in der Presse, daß in der Solarfabrik in Freiberg, jetzt Konkursmasse des fetten GRÜN-Parvenues und Schloßbesitzers Asbeck, jeder Arbeitsplatz jährlich mit 140 Tsd. EU subventioniert ist!)

    an der vorderen Front der Unwelt-Verbraucher und parasitären Staatsgeld-Absahner, zu beugen, man sehe nur mal aktuell die dreisten Auftritte von Özdemir und Co., sollte man sie als dekadente Nichtsnutze, Wirtschaftszerstörer, Heuchler anprangern und ihre Entmachtung fordern incl. Schadensersatzregelungen aus ihrem Vermögen.

    • Sie nennen es mit wahren Worten.
      Aber dem Michel ist mit Worten nicht beizukommen.
      Dem geht nur ein Kronleuchter auf, wenn er kräftig Dresche bezieht. Egal von wem, dann wird er erstmal wach. Bis dahin wird weiter gepennt.
      Es gehe uns doch gut.

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