Die unbeliebte Verbotspartei

Freizügigkeit

Autofahrer bauen Garagen für sich und nicht für die deutsche Verbotspartei. „Niemand würde einen trostlosen Parkplatz oder einen alten Garagenhof vermissen. Dort können wir neue Wohnungen schaffen und gleichzeitig für die Anwohner und die neuen Nachbarn das Wohnumfeld verbessern.“ [1] Zumindest offiziell besteht in der Bundesrepublik Deutschland die Freiheit, sich eine Mietwohnung zu suchen und dort einzuziehen. Auch sind die Bewohner des Landes frei, mit oder ohne Auto zu leben. Sie brauchen daher keine politische Partei, die ihre Vorstellungen von einem autofreien Leben durch das Setzen von Zwängen fördert. Alles hat seinen Preis und alles muss bezahlt werden.

Claudia Roth photo
Foto: Metropolico.org

Überschuldeter Sozialstaat

Das Konzept des deutschen Sozialstaates war wie eine Versicherungsgesellschaft auf Kostendeckung kalkuliert. Doch bereits 1950 verschuldete sich die Bundesregierung am Kapitalmarkt und setzte für andere Behörden ein Signal, ebenso zu verfahren. Zinseszins, Tilgung und Sozialversicherungsabkommen für Menschen, die außerhalb von Deutschland leben, brachten Ungleichgewichte in den Haushalten der sechziger Jahre. „In der Türkei lebende Angehörige von hier krankenversicherten Türken sind kostenlos mitversichert – auch die Eltern. Diese Regelung gilt seit dem 30. April 1964 und nennt sich ‘Deutsch-türkisches Sozialversicherungsabkommen’. Bisher wurde das Abkommen nicht verändert oder außer Kraft gesetzt.“ [2] Gleichzeitig wurden die Sozialkassen für fremde Zwecke geplündert. Das Geld wurde gestohlen und nicht zurückgezahlt.

Fass ohne Boden

Die Verbotspartei artikuliert abstruse Ideen, um die Überschuldung der öffentlichen Hand weiter voranzutreiben. Sie kriegt den Hals nicht voll: „Wir wollen, dass Menschen in ihrer Heimat Düsseldorf bleiben können. Das ist aktuell insbesondere für junge Familien, die eine größere, bezahlbare Wohnung suchen, ein Problem. Und wir wollen, dass Menschen in Düsseldorf eine neue Heimat finden können. Das gilt beispielsweise für Geflüchtete, die dauerhaft bei uns Schutz suchen, genauso wie für Studierende, Berufsstarter und Fachkräfte.“ [1]

Gegendemonstrationen

Das sind die Politiker, die sich auf ungesetzlichen Gegendemonstrationen mit Losungen wie „Deutschland verrecke!“ und „Nie wieder Deutschland!“ solidarisch erklären und sich scheuen, sich von solchen verbrecherischen Aufforderungen zu distanzieren. Oder sind solche Durchsagen durch einen Lautsprecherwagen etwa harmlos: „Aus Lautsprecherwagen wurden die bürgerlichen Parteien, die Stadtverwaltung und die Bundesrepublik beschimpft.“? [3]

Claudia Roth: Deutschland, du Stück scheiße! Deutschland verrecke!

28. Januar 2016 [4]

Soziale Sprengkraft

Zur gleichen Zeit strömen Hunderttausende ins Land, die alimentiert werden. Weniger als fünf Prozent verfügen über eine Arbeitskraft, die sie als „Fachkräfte“ qualifiziert. Eine statistisch nicht ermittelte Zahl zerstört Einrichtungen in ihren Unterkünften, bestiehlt und vergewaltigt christliche Einwanderer, handelt mit Drogen und stiftet unter Anleitung ihrer „Übersetzer“ gezielt Unruhe. Polizisten sind außerstande, ihre Überstunden abzubauen. Es werden immer mehr.

Zweierlei Maas

Wenn Parkplätze auf der Straße durch Bäume und durch Pflanzenkübel auf Kredit wegfallen, und Autofahrer gezwungen sind, in Schrittgeschwindigkeit einen freien Parkplatz zu finden, wenn Parkplätze wegfallen und Garagenhöfe eingerissen werden, dann müssen Autofahrer längere Fußwege in Kauf nehmen oder dorthin umziehen, wo es noch Parkplätze gibt. Für Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die mit Sanktionen überzogen werden, und für Rentenempfänger, die unter dem Niveau der Grundsicherung leben, sind Müllcontainer [5] zugänglich, in denen sie nach Pfandflaschen suchen können. Mehr als 300.000 Wohnsitzlose können nur von der Versorgung träumen, die Einwanderer erfahren, die keinerlei Anspruch auf Asyl haben und überwiegend wehrfähige junge Männer ohne ein erfülltes Sexualleben sind.

Jeder Autofahrer muss im Bewusstsein gesellschaftlicher Spannungen für sich abwägen, wo er wohnt und wo er arbeitet, falls er kein Künstler, Freiberufler oder Unternehmer ist, der ortsunabhängig leben kann. Ein Auto ist in einer Garage besser aufgehoben als irgendwo sonst.

Quellen

[1] www.kurzlink.de/Eckpunkte
[2] www.dzig.de/Nicht-Soldaten-sondern-Muetter-entscheiden-den-Krieg-um-Deut…
[3] www.kurzlink.de/Abwege
[4] www.youtube.com/watch?v=zkOdYjRx1-E
[5] www.kurzlink.de/Altersarmut


zuerst erschienen auf DZIG

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Über Hans Kolpak 2 Artikel

„Dr. rer. pol. Emik-Wurst, Hans“ wäre ein schönes Pseudonym für mich.

4 Kommentare

  1. Eichelburg redet schon seit langem von Haßaufbau, vom Großterror, von Währungsreform, vom Abbruch, vom Pädoenthüllung – und nichts ist gekommen, ein falscher Prophet! Alles liefe ab nach dem Drehbuch, auch der Haßaubau, als ob die Geschichte je glatt nach einem Drehbuch verlaufen wäre.

    Lediglich die auf seinen hartgeld-Seiten gebrachten Informationen und etliche Kommentare sind lohnenswert, aber seine Prophezeihungen sind unseriös in Größenwahn!!

    Und wo wirkt der Haßaufbau, wenn 80% weiter stimmen für Merkel- und Co. und damit für deren Politik??!

    Die große Mehrheit lebt gut abgesichert und von der Kriminalität,obwohl sehr gestiegen, trifft es auch nur wenige unter Millionen!

    • Das gefällt mir so an opposition24: Ich kann mir aussuchen, was sich nahtlos in meine Wahrnehmungen fügt, denn die Verantwortung für mein Leben trage ich selbst. Deshalb brauche ich weder eine Verbotspartei noch einen Guru. Ich will aber auch kein Guru sein.

      [Ich bin] ein Teil von jener Kraft,
      Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. …
      Ich bin der Geist, der stets verneint!
      Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
      Ist wert, daß es zugrunde geht;
      Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
      So ist denn alles, was ihr Sünde,
      Zerstörung, kurz das Böse nennt,
      Mein eigentliches Element.

      Johann Wolfgang von Goethe

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