Die Schande von Köln – eine Absage an den Klüngel

Die Stadt Köln zur OB Wahl und den Sieg der schwer verletzten Henriette Reker:

Zur Wahl des neuen Stadtoberhauptes haben rund 40,28 Prozent aller Kölnerinnen und Kölner ihre Stimme abgegeben.

Henriette Reker hat mit 52,66 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit erreicht. Das endgültige Ergebnis wird im Wahlausschuss festgestellt.

Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen weiter gute Besserung!

Schämen sich die Honoratioren der Stadt nicht, dieses Ergebnis zu veröffentlichen?

Das Attentat auf Reker wurde als Angriff auf die Demokratie gewertet.

göring

Die Wortmeldung zeigt, wer hinter der Kandidatin steht – ausgerechnet die Fraktion, die für eine weitere Schande von Köln verantwortlich ist, über die die gesamte Pädophilenszene jubelt – die Benennung eines Platzes nach Felix Rexhausen.

Wie man in Verbindung mit Köln, vor allem nach der verpatzten OB Wahl, die aus ganz und gar nicht demokratischen Gründen verschoben werden musste, tatsächlich noch von Demokratie reden kann ohne dabei rot anzulaufen, ist kaum nachvollziehbar.

Nachvollziehbar ist aber die geringe Wahlbeteiligung von knapp über 40 Prozent – eine deutliche Absage an den Parteienklüngel in der Domstadt.

Wen kümmern die Ursachen, wenn nach dem Parteiengesetz die Wahl damit gültig ist? Von einer demokratischen Legitimation kann man jedoch nicht allen Ernstes sprechen, ganz gleich, was der Kandidatin zugestoßen ist.

Der Schockeffekt war es jedenfalls nicht, der die Bürger hat zuhause bleiben lassen, eine Trotzreaktion, im Sinne von „Jetzt erst recht!“ blieb aber ebenso aus, egal wie grün sich Göring E. und Co. das Ergebnis reden.

Ob Reker am Ende überhaupt in der Lage sein wird, das Amt auszuüben, ist ebenso fraglich. So ein schwerer Angriff hinterlässt nicht nur körperlich seine Spuren, sondern bedeutet mit Sicherheit ein schweres Trauma, das sorgsam aufgearbeitet werden sollte. Die Bürde eines Amtes ist da vielleicht nicht unbedingt hilfreich.

Köln ist jedenfalls der gegenwärtige demokratische Tiefpunkt bei exakt 40,28 Prozent.

Wie tief muss dieser Vertrauensindikator noch sinken?

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1 Kommentar

  1. Wir haben doch gar keine „echte“ Demokratie mehr. Jeder kann zwar in diesem Land seine Meinung sagen aber er wird zumeist kein Gehör finden, wenn es um die Aufdeckung und Bekanntgabe von Misständen usw. geht. Die „wir schaffen das schon“ von Berlin und speziell von Merkel ausgelöste Flüchtlingskrise, ist hierfür das beste Beispiel. Obrigkeitshörig wurde dieser Befehl ohne „wenn und aber“ bis zum letzten Bürgermeister der kleinsten Orte im ganzen Land gehört und ausgeführt. Die Folgen sind bekannt, werden aber jetzt in der beginnenden kalten Jahreszeit zur absoluten Katastrophe sich ausweiten, wenn nicht bald die Notbremse gezogen wird. Frau Reker (die mir leid tut) und deren Genesung hoffentlich voranschreitet, ist hier zum leidigen „Bauernopfer“ geworden. Die Tat ist zweifellos verabscheuenswürdig und wurde natürlich zum Staatsakt hochsterilisiert. Was parlamentarisch in Berlin und nach unten hin bis zum kleinsten Gemeinderat als klassisches Beispiel… bezüglich der Klimalüge inclusive Energiewend3e fabriziert wird, kann man getrost als den größten und kriminellsten Schwindel der neuzeitlichen Geschichte bezeichnen.
    Diese und andere „alternativlose“ Handlungen des hohen Hauses in Berlin, eben mit den geschilderten Auswirkungen bis ganz nach unten einschließlich der sog. Lügenpresse bis jetzt zum Flüchtlingswahnsinn (auch wieder alternativlos) stellen die sog. Demokratie in eine ganz andere Ecke !
    Eine Kanzlerin mit sog. Speichelleckern aller Farben, hat sich innerlich von Deutschland längst verabschiedet und sucht ihr „Heil“ ganz woanders !Alleine bis dto. 75 Auslandsreisen in diesem Jahr, beweisen dies wohl am besten !
    (mitten in dieser Flüchtlingskrise reist sie beispielsweise mit einer großen Wirtschaftsmeute nach Indien)
    Sie ist letztlich bis heute nicht in der wahren Demokratie angekommen und hat dies mit entsprechenden Sprüchen: „Wir haben auf Dauer kein Anspruch auf Demokratie auch mehrfach untermalt…“
    Wir sind ein Vasallenstaat der USA und sonst nichts ! 40% Wahlbeteiligung wie jetzt in Köln, sind das Ergebnis dieser Politik. Bei allen guten Wünschen für Frau Reker…aber ich würde an ihrer Stelle das Amt des Oberbürgermeisters nicht antreten !

    Erich Richter

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