Die Schande der Bundesregierung: BILLY SIX – zwischen Einzelhaft & Heuchelei

Seit über 110 Tagen wartet der deutsche Journalist und Krisenreporter Billy Six im Geheimdienstgefängnis von Venezuela auf Hilfe. Doch sie kommt nicht. Niemand setzt sich für ihn ein. Der Kontakt zu ihm ist nun schon seit Monaten abgerissen. Seine Eltern, Ute und Edward Six, haben lange auf die Unterstützung der Bundesregierung, des Auswärtigen Amtes und des Außenministers Heiko Maas vertraut. Um die Verhandlungen mit den Gefängniswärtern des Maduro-Regimes nicht unnötig zu verschlechtern, hielten sie sich lange zurück. Die AfD konnte nur im Hintergrund agieren und über die eigenen Kontakte nach Caracas vermitteln.

Doch nun ist alles anders. Heute ist beiden klar: die Bundesregierung tut nichts für ihren Sohn. Absolut gar nichts. Nicht einmal das, was selbstverständlich wäre. Billy Six wird buchstäblich behandelt wie ein Verbrecher. Und das auch noch bewusst. Die Eltern können es nicht fassen. Sie sprechen von „bewusster unterlassener Hilfeleistung“. Seine Haftbedingungen sind ohne jeden Zweifel unmenschlich. Derweil spitzt sich die Lage in dem Land Tag für Tag weiter zu. Billys Schicksal ist ungewiss.

Der Bundestagsabgeordnete Petr Bystron suchte schon vor einiger Zeit den persönlichen Kontakt, wollte die Geschichte des investigativen Journalisten und seiner Verhaftung aus erster Hand erfahren. Am 20. Februar nahm er an der ersten offiziellen Demonstration der AfD für Billys Freilassung teil. Rund 100 Menschen hatten sich vor dem Kanzleramt versammelt, um ihrer Forderung nach Gerechtigkeit für einen deutschen Staatsbürger Ausdruck zu verleihen.

Hier kam Petr Bystron mit Ute und Edward Six persönlich ins Gespräch. Wenig später luden Sie ihn ihre Heimatstadt Neuenhagen ein und erzählten ihm die ganze, unfassbare Geschichte. Es ist ohne Zweifel eine Erzählung voller Schmach und Schande für die amtierende Regierung. Rücktritte wären fällig. Mindestens. Petr Bystron nahm das Gesprächsangebot wahr und ermöglichte einem Reporter des unabhängigen Mediums „Deutschlandkurier“, ein ausführliches Interview zu führen und auch zu dokumentieren. Auf der Webseite des Magazins finden Sie dieses Gespräch mit den Eltern, das Sie und jeder Deutsche gesehen haben muss.