Die Organspende-Lüge

Derzeit wird wieder Propaganda für Organspenden gemacht. Hier ein Beispiel der Funke Mediengruppe / Westdeutsche Allgemeine:

Derzeit warten in Deutschland mehr als 10.000 Patientinnen und Patienten auf ein Spenderorgan, etwa 8000 von ihnen auf eine Niere. So warten etwa dreimal so viele Menschen auf eine neue Niere, wie Spenderorgane vermittelt werden können. Jährlich sterben Hunderte Patienten, die auf der Warteliste stehen, weil es kein Organ für sie gab.

Das ist natürlich Unsinn. Die Patienten sterben, weil sie krank sind und ihre Organe versagen. Mit solchen Verdrehungen appelliert man an das „Verantwortungsgefühl“, eine etwas nettere Umschreibung für emotionale Erpressung.

Aber die Werbung um Organe ist noch nicht zu Ende:

Die Gründe dafür sind zahlreich, viele Fragen bewegen einen möglichen Spender: Kann ich Vertrauen haben zu den Ärzten? Bekommt wirklich der bedürftigste Patient mein Organ? Ist mit dem Hirntod wirklich das Leben zu Ende? Kann ich das meinen Angehörigen zumuten? Mit vielen Kampagnen sollten in der Vergangenheit die Fragen beantwortet und die Spendenbereitschaft erhöht werden, das misslang weitgehend. Immer wieder nur an das Verantwortungsgefühl der Menschen zu appellieren, stößt an Grenzen.

Wenn Sie glauben, dass das Leben mit dem Hirntod zu Ende geht, dann ist ja alles in Ordnung für Sie. Finden Sie nicht auch, dass es endlich an der Zeit wäre, die Parole: „Organe für alle!“ auszurufen?

Wir sind noch nicht am Ende. Wieder ist auf irgendeine wundersame Weise der Kapitalismus schuld, hier in Form von Geiz:

Ein wesentliches Problem liegt auch in den Krankenhäusern. Personeller und wirtschaftlicher Druck führt nicht selten dazu, eine Organspende gar nicht erst in Betracht zu ziehen. Appelle an das Mitgefühl sind das eine, doch zugleich sind strukturelle Reformen nötig, um mehr Menschen zu retten.

Die „Operationen“ sind teuer und werden in unserem Zwangssystem von allen finanziert, auch von denen, die sich gegen die Organspende aussprechen. Wer diese Frankenstein-Medizin ablehnt, ist bestimmt auch bald rechts, Reichsbürger, Paranoiker, Spinner, geisteskrank, verantwortungslos, egoistisch. Das ändert nichts daran, dass die Kampagnen auf Lügen bauen.

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3 Kommentare

  1. Die Organspendenmafia will auch leben. Egal auch wenn der Patient noch nicht tot sein sollte.
    Pech gehabt. Collateral damages.

  2. Wahrscheinlich werden dann die gespendeten Organe ins Ausland verkauft oder an superreiche Araber oder sonstige Geldige, die zahlen privat, da lohnt sich Operation wieder und Profit wird gemacht!

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