Die neue Sachsenfeindlichkeit – Schwäbische Zeitung hetzt über DDR Bürger

Ein Teil der Qualitätsmedien berichtete halbwegs korrekt über die Ausschreitungen in Bautzen und korrigierte sich, als die Polizei nochmals bestätigte, dass die Gewalt von den Asylbewerbern ausgegangen sei – und das nicht zum ersten Mal.

Lügenpresse

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Die Schwäbische Zeitung gehört nicht zu den Blättern, die ihre vergaloppierte Berichterstattung zügeln können, sondern hetzt gegen Ex-DDR Bürger, besonders Sachsen.

Mit diesen Schlagwörterstakkato beginnt der Leitartikel:

“Attacken auf Asylbewerber in Bautzen, brennende Flüchtlingsheime in Thüringen, wütende Beschimpfungen gegen den Bundespräsidenten in Sebnitz, Pegida-Gewalt in Dresden”

Von der Gewalt der Asylbewerber, immerhin einmal nicht euphemistisch als “Flüchtlinge” bezeichnet, ist indes keine Rede. Unbestritten und belegbar ist, die meisten Asylunterkünfte wurden von Bewohnern in Brand gesetzt.

Gewalt bei Pegida in Dresden? Wurde da nicht kurz nach den ersten Demonstrationen ein Asylbewerber erstochen? Der Täter war allerdings ein Landsmann, was gewisse politische Kreise nicht davon abhielt, gegen rechte Gewalt zu demonstrieren. Der grüne Dauerdenunziant Volker Beck erstattete gar Strafanzeige gegen die Ermittler, weil er eine Verschwörung witterte.

Es brannten auch schon mehrere Autos in Dresden, angezündet von mutmaßlichen “Antifaschisten”, die Fahrzeuge gehörten Teilnehmern einer Pegida-Demo. Aber von dieser Gewalt ist wohl nicht die Rede. Vielleicht recherchiert man demnächst etwas sorgfältiger und stößt noch auf den ARD Reporter, der einer Pegida Demonstrantin die Rippen gebrochen hat.

Mit Bezug auf das Wahlergebnis der AfD in Mecklenburg-Vorpommern heißt es:

27 Jahre nach der Wende verstärkt sich der Eindruck, dass noch nicht bei allen Menschen in den nicht mehr so neuen Bundesländern Demokratie, Rechtsstaat und Anstand, die Fundamente unseres Gemeinwesens, angekommen sind.

Das klingt so, als sei früher in der alten BRD ohne die Ossis alles besser gewesen. Aber natürlich hält man den Ossis lieber ihr ewig gestriges “in der DDR war nicht alles schlecht” vor.

Vielleicht sei die Entwicklung in den ostdeutschen Bundesländern zu schnell gegangen, mutmaßt man im Schwabenland.

Und dann folgt wieder “Klartext”:

“Um es den Unzufriedenen im Osten klar zu sagen: Die DDR war 1989 finanziell am Ende. DDR-Bürger lebten im Durchschnitt deutlich kürzer als Bundesbürger, ihre Böden und die Luft waren vergiftet.”

Ach, seit wann kann man denn im Rhein wieder schwimmen? Floss die Kloake etwa durch das Gebiet der DDR?

Die Wiedervereinigung sei ein Glücksfall für die DDR Bürger gewesen, heute stünden viele ostdeutsche Städte besser da als beispielsweise Gelsenkirchen. “Mit der Jammerei im Osten muss daher Schluss sein.”

Warum Gelsenkirchen, besser gesagt ganz NRW, so schlecht da steht, hat nichts mit dem Osten zu tun. Der Strukturwandel und die vollkommen verfehlte Integrationspolitik sind auf dem Mist der West-SPD und CDU gewachsen.

Arroganter und überheblicher hat selten ein Leitartikel geendet:

Es sei an der Zeit, die positive Entwicklung in Ostdeutschland als Erfolg anzuerkennen. Man müsse auf AfD-Wähler zugehen, sie seien nicht verloren. Oh ja, man muss sie an die Hand nehmen, wie kleine Kinder und mit ganz viel Liebe begegnen, dann wird alles gut – Hauptsache, sie tanzen endlich nach der Pfeife der Besserwessis:

“Demokraten müssen klarmachen, dass sie ihre Werte leben und verteidigen. Und den Zündlern, Populisten sowie Ewiggestrigen sei zugerufen: Ihr bringt uns mit Eurer Dummheit nicht aus der Fassung, Ihr nicht!”

Von deutscher Einheit kann so kurz vor den Feierlichkeiten zum 3. Oktober keine Rede sein.

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2 Kommentare

  1. Ich rate jedem Ostdeutschen Bürger zu einem Kurzbesuch in Gelsenkirchen.

    Wenn sie da das Ende der Umvolkungspolitik wie im Yinnon- und Hooton-Plan verwirklicht sehen, dann stehen in Bautzen nicht nur einpaar Hundert dann stehen in jeder Ostdeutschen Stadt tausende.

    Und diese Tausende werden den Anfängen wehren und die Herkunftsbetrüger zur Merkel oder zum Teufel schicken werden.

    • Kann ich als Geburts-Gelsenkirchener, der Gott sei Dank nun etwas abseits wohnt, voll bestätigen. Ich liebe diese, meine einst recht ordentliche und saubere Geburtsstadt nach wie vor. Doch was hat man aus ihr gemacht: völlig vermuselt, verdreckt, versifft und restlos abgewirtschaftet.
      Glückauf liebe Ossis, seid wachsam, macht es besser und Gott mit Euch.

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