Die Milliardenreserven der FIFA

Mehr als 1,5 Milliarden Euro Eigenkapital

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Jetzt wurde bekannt, was lange nur an den Stammtischen gemunkelt wurde. Bei den WM Vergaben sind reichlich Bestechungsgelder geflossen. Aktuell ist von Frankreich und Südafrika die Rede.

Kein Wunder, dass die FIFA in den vergangenen Jahren stattliche Milliardenreserven angehäuft hat – mehr als 1,5 Milliarden Euro Eigenkapital nach aktuellen Schätzungen, bei einem Umsatz von 2 Milliarden im vergangenem Jahr.

In den letzten zwölf Jahren hat sich die Summe des stattlichen Eigenkapitals verzwanzigfacht.

Die Ära Blatter in der FIFA ist zu Ende, die Korruption noch lange nicht. Der plötzliche Skandal hat sicher auch politische Hintergründe.

Ein Platzen der WM in Russland, bedeutet eine schwere Schlappe für das Ansehen von Präsident Putin. Die Schattenseiten der WM in Brasilien waren schon fast wieder vergessen, um so erstaunlicher der plötzliche Skandal und Abgang des Fussball-Paten. Dabei sind die eigentlichen Skandale aktuell immer noch die Geschehnisse um die WM in Brasilien oder auch die erdrückenden Beweise über Zwangsarbeit für die WM in Katar.

In Südafrika verfallen die nicht mehr benötigten und teuer erbauten WM Stadien, weil der Unterhalt schlichtweg zu teuer ist.

All das ist einer Sportart, bei der Fairplay großgeschrieben wird, nicht würdig. Aber Fairplay und Sportsgeist haben im Profifussball von heute keinen Platz – es geht um Geld, um sehr viel Geld, wie die unten stehende Tabelle verdeutlicht.

Der nächste Pate wartet schon …

 

Infografik: Die Milliardenreserven der FIFA | Statista

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