Die Krypto-Blase – vom Bitcoin zum Shitcoin

von QPress

Ähnlich wie die Triebe, ist auch die Gier bei manchen Menschen einfach nur zügellos. Selbst wenn sich erkennbar eine große Blase abzeichnet, in diesem Fall eine Krypto-Blase, die am Ende mit ihrem Platzen lediglich große Verluste hinterlässt, hält das Offensichtliche manche Leute vom Zocken nicht ab. Aktuell erreicht der Bitcoin neue Höhen. Die 13.000 Dollar Marke ist zwischenzeitig geknackt. Geht man davon aus, dass vor Jahren der Bitcoin alles andere als einen Dollar wert war, ein Cent-Artikel war er, fragt man sich zurecht, woher der nun mit einem Mal seine Substanz bekommen haben soll.

Und da drängt sich der Verdacht förmlich auf, dass diese Substanz nur heiße Luft ist. Bitcoin ist die größte Blase, die wir je gesehen haben. Umso interessanter ist die Tatsache, dass der Kurs noch immer steigen kann. Wie bei einer guten Religion, scheint die Glaubenskraft unendlich zu sein. Den festen Glauben braucht es übrigens auch für alle anderen Währungen. Auch sie basieren lediglich darauf, seitdem in den siebziger Jahren beispielsweise die Golddeckung des Dollars unter Nixon abgeschafft wurde. Hieß einstmals „IB GOLD WE TRUST„, konnte man hier schnell durch die Streichung eines einzigen Buchstaben die Welt auf den Kopf stellen. Seither heißt es. „IN GOD WE TRUST„.

Inzwischen bekommt die erwähnte Krypto-Blase allerdings einen ausgesprochen sportlichen Charakter. Da ist es sehr schade, dass man im Bereich der Sportwetten dafür noch keinen Anbieter findet. Selbst der beste-wettanbieter.biz, hat hierzu leider (noch) nichts im Programm. Aber die Quoten wären vermutlich denkbar schlecht, weil bei den aktuellen Kursen kaum noch Zweifel daran bestehen, dass die Krypto-Blase platzt. Lediglich der genau Zeitpunkt und der letzte Höhenkurs gibt dem Spiel noch seinen Reiz.

Selbst wenn eine Krypto-Währung aus Sicht von IT-Experten eine sehr schöne Sache ist, die darüber hinaus als sicher und anonym gilt, entzieht sich der Schöpfungsprozess dieses Geldes dem normalen Betrachter. Was würde übrigens passieren, hätte irgendjemand bereits einen Quantenrechner zur Verfügung? Hier einmal erörtert: Kryptowährungen und IT-Sicherheit ♦️ Werden Quantencomputer den Bitcoin zerstören?. Könnte der dann unendlich viel Krypto-Geld schöpfen? Kann ich dasselbe Geld, also die unikaten Token nochmals unter einem anderen Label auf den Markt bringen? Vielleicht als „Silver-“ oder „Better-not-Coin„?

Und dann gibt es da noch ein weiteres Gerücht im Markt, dass die Banken daran interessiert sind diese Blase ordentlich zu pflegen, um nach ihrem Platzen eigene Krypto-Produkte anzubieten, denen so etwas logischerweise dann nicht passieren können soll. Hier so ein Hinweis darauf: „Utility Settlement Coin“: Vier Großbanken wollen eigene Kryptowährung entwickeln . Wie alledem auch sei, sportlich ist diese geldakrobatische Nummer schon und verlustreich wird sie auch. Es lässt sich heute bereits absehen, dass zumindest der berühmteste Vertreter unter den Krypto-Währungen in Bälde als „Shitcoin“ enden wird.

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