Die Kinderschänder sind über uns

Nachdem sich selbst Thüringens Ministerpräsident als Verschwörungstheoretiker geoutet hat und das NSU Phantom als Teil des Kinderporno-Puzzles enttarnen will, warten wir auf die nächste Räuberpistole von Oberstaatsanwalt Hotzenpotzel. 

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Vielleicht ist das gar keine so schlechte Idee vom tapferen Bodo, denn auch von einer falschen Annahme kann man zu einem richtigen Ergebnis kommen und abermals im Sachsensumpf landen.

Schon sind wir wieder gefährlich nahe bei der Stasi. Als erstmals Gerüchte darüber aufkamen, die Stasi habe westdeutschen Politikern Kinder zum Missbrauch frei Haus geliefert und sie damit erpresst, wurde dies von der „Stasi-Behörde“ dementiert:

Berichterstattung „Kinderpornographie: Stasi erpresste Politiker“ ist mit MfS-Unterlagen nicht zu belegen

Mehrere Zeitungen und Agenturen berichten heute unter Berufung auf einen Wanja Götz, das MfS habe westliche Politiker und einflussreiche Persönlichkeiten mit Kinderpornographie erpresst. Dazu wird Bezug genommen auf Rainer Wolf, den Vater des noch immer vermissten Manuel S. Zudem wird ein Zusammenhang mit dem belgischen Fall Dutroux konstruiert.

Die Bundesbeauftragte weist darauf hin, dass derartige Vermutungen nicht aus ihrem Hause stammen und ihr auch keinerlei Erkenntnisse vorliegen, die solche Behauptungen stützen.

Pressemitteilung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) vom 10.02.2003

Laut einem Bericht in der WELT vom gleichen Tag, stellte ein Ex-Geheimdienst-Offizier Verbindung zum Fall des vermissten Berliner Jungen Manuel her:

„Zu den Erpressten gehören Politiker, Richter und Industrielle, von denen einige nach wie vor Einfluss in den westlichen Demokratien haben. Nach dem Fall der Mauer hat das ehemalige Stasi-Netzwerk die geheimdienstlichen in finanzielle Interessen umgewandelt. Eine Schlüsselrolle spielte Rainer Wolf, der Vater des noch immer vermissten Berliner Jungen Manuel S.“

Und immer noch  berichten die WELT-Autoren Dirk Banse und Michael Behrendt über den Fall, wie im Sommer 2015 oder zuletzt im August 2016. Die Stasi ist raus, aber Marc Dutroux wird immer wieder als Verdächtiger genannt. Im Fall von Manuel S. gibt es so lange keine Leiche, bis vielleicht irgendwann an einem Waldstück ein paar Knochen gefunden werden. Dazu müsste aber der Druck auf die Ermittler so hoch werden, wie im Mordfall Peggy – Manuel S. und viele andere verschwundene Kinder sind vergessen. Wer nicht suchet, der findet auch nichts.

Spätestens seit dem Skandal im britischen Rotherham oder der postmortalen Enthüllung des britischen Starmoderators Jimmy Saville als Kinderschänder mit ebenfalls besten Verbindungen in allerhöchste Kreise, lässt sich der Verdacht nicht mehr als paranoide Idee verwirrter Verschwörungstheoretiker abtun, dass hier und heute ein Netzwerk aktiv ist und Einfluss auf die Politik nimmt, dass Justiz und Polizei von diesen Leuten durchdrungen sind. Der Fall Edathy ist kein Beweis, aber ein Hinweis in diese Richtung. Die Ungereimtheiten sprechen für sich. Aufgefallen sind gewisse Zusammenhänge zuerst dem Blogger Wolfgang Prabel, während sich die Tagespresse noch in Schweigen hüllte. Zwei Jahre später ist der NSU wieder in Zusammenhang mit Kinderpornographie und dem Mordfall Peggy in aller Munde, über Edathy spricht man jedoch nicht mehr – er bleibt abgetaucht. Was wäre über Edathy noch ans Tageslicht gekommen, wenn da nicht bestimmte Daten, und wie sich später noch herausstellte, ein Laptop, verschwunden wären? Wurde er wirklich nur gewarnt, um „Schaden von der SPD“ abzuwenden?

Warum findet „man“ nichts in den Stasi-Akten der „Gauck-Behörde“? Weshalb sind so viele Fälle nicht aufgeklärt, werden die Ermittlungen auffällig schlampig geführt und von bestimmten Personen eingestellt oder in eine falsche Richtung gelenkt? Und welche Politiker sind verantwortlich, wenn wieder einmal Großbaustellen „plötzlich und unerwartet“ das Dreifache an Kosten verschlingen und erst Jahre später fertig werden? Solche „Katastrophen“ sind keine Naturereignisse, sondern ein deutliches Indiz dafür, dass mafiöse Seilschaften ihre Finger im Spiel haben und Geld in dunkle Kanäle fließen soll. Wie bringt man die Verantwortlichen dazu, solche Pläne zu unterschreiben? Kann kein Bürgermeister und sein Beraterstab wirklich nicht mehr das, was jeder Häuslebauer wissen muss, bevor er sein Eigenheim in Auftrag gibt – Rechnen? Wie kommt die Bundeswehr zu einem Marinehubschrauber, der gar nicht für den gedachten Einsatz tauglich ist?

Sind das alles Zufälle und Schildbürgereien oder liegt es daran, dass die Kinderschänder über uns sind? Bald folgt das nächste Puzzleteil, wir haben Namen, wir haben eine Liste …

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2 Kommentare

  1. Der Kinderstrich ist nicht weit vom bunten Tag entfernt. Wurde nicht erst vor einiger Zeit zufälligerweise ein Politiker in der Nähe dessen, mit Chystal-Meth erwischt? Warum wurde es gekauft und für wen war das Gift bestimmt? Was sollte es bei Anwendung bewirken?
    Nur zwei Fragen, die vermutlich weder Polizei noch engagierte Journalisten stellen!
    Ach ja, der Typ keift immer noch im bunten Tag herrum !
    Also nix passiert ,alles easy oder wie?

    • An diesem Typen (Beck), erkennt man die ganze Schizophrenie dieses Bundestages.
      Es ist einfach nur noch eine Schande, welch irrer Haufen vorgibt, das deutsche Volk zu vertreten.
      Claudia Roth ; “ Oh Herr lass Hirn vom Himmel regnen „, dass wünsche ich mir schon lange,
      …… für Eure Wähler !
      Das bis zu 15 Prozent in D. so eine Partei wählen, macht klar, dass sich der Beruf des Neurologen wenigstens bis zur nächsten BT-Wahl rendiert.

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