Die Gespenster des Herrn Karl

Das ist der Herr Karl. Der Herr Karl wohnt auf Blogspot. Er ist ein Phantom, ein Heckenschütze aus den Tiefen des digitalen Datengeflechts.

Urplötzlich taucht er auf in den Chroniken und Kommentaren auf Facebook, um dann aus dem Hinterhalt sein ANTIgeFAsel zu hinterlassen. Niemand kennt seinen echten Namen, keiner hat ihn je leibhaftig zu Gesicht bekommen, ja es scheint fast, dieser Herr Karl ist selbst der Leibhaftige.

Wie der Teufel hinter der armen Seele her ist, so macht er Jagd auf solche, die seine Gesinnung nicht teilen. Immer und immer wieder greift er an, doch noch sind sie ihm jedes Mal entkommen.

Sie alle kennen ihn, sie alle fürchten ihn, den „Du – weisst – schon – wer“, dessen wahrer Name so schrecklich sein muss, dass er sich das Pseudonym Herr Karl zugelegt hat.

Viele tausend Tode hat er schon überlebt, unsterblich gar muss er sein, ein digitaler Wiedergänger, der jeden Adminblock schadlos übersteht. Vielleicht ist er aber auch so eine Art Vampir, der nur des Nachts seine Kommentare verfasst, mit etlichen Screenshots bepackt sich nach Hause in seinen Blog schleppt und bis kurz vor Sonnenaufgang ein weiteres Kapitel seines urpersönlichen Hexenhammers verfasst.

Müde und ausgelaugt schlüpft er dann in seinen Sarg, klappt den Deckel zu und schläft seinen unheiligen Schlaf. Dicht an sich gepresst hält der Großinquisitor seine Screenshots und das neueste Manuskript aus Textbausteinen. Die Lebenskraft, die er mit diesen magischen Beweismitteln seinen Opfern geraubt hat, durchströmt ihn dabei. Bald kommt die Dunkelheit und Herr Karl erwacht zu neuem, untoten Leben.

Wieder begibt sich Herr Karl auf die Jagd. Vielleicht schafft er es diesmal und schnappt mit seinem eiskalten Händchen endlich den Linken Diether Dehm. Seine Krallen wird er ihm tief ins Fleisch graben und dann sein furchtbar modrig stinkendes Maul aufreissen, die verlängerten Eckzähne in die Halsschlagader bohren und genüsslich de(h)m Dieter das Blut aus dem Körper saugen, bis auf den letzten Tropfen.

Aber auch dieses Mal entweicht ihm der kesse Diether, doch ein neues Opfer ist noch in Reichweite. Nicht ganz mehr so behende scheint Albrecht Müller eine leichtere Beute zu sein, denn auch nach diesem gelüstet es dem Wüstling gar ungestüm. Aber nein, Herr Müller hat sein Blut mit Russen verseucht, das mag der Herr Karl gar nicht. Wenn er davon trinkt, zerfällt er wohl zu Staub.

Weiter auf der Hatz versucht der Karl erneut vergeblich sein Antlitz im Spiegelfechter zu erblicken. Doch abermals überkommt ihn die Lust auf frisches Knabenblut. Den kleinen Jens will er vernaschen und den Tom dazu. Und wieder entkommen ihm diese beiden mit flinker Feder. Herr Karl wankt ihnen taumelnd hinterher, doch seine gichtkranken Finger vermögen seine billige Discountertastatur nicht arg genug zu beschleunigen, so dass er müde zu Boden sinkt.

In diesen Augenblicken der Niederlage richtet der Herr Karl dann notgedrungen seinen lüsternen Blick auf die Damenwelt. Mit einer Sahra Wagenknecht wäre er jetzt schon zufrieden und manches Mal, da hätte ihm auch eine Evelyn Hecht-Galinski gereicht. Doch mit den Damen, da hat der Herr Karl so seine Schwierigkeiten. Lieber füllt er seine schwarze Liste mit Geschlechtsgenossen, da weiss er wenigstens was dran ist.

Doch all die Gespenster, denen der Herr Karl hinterherjagt, scheinen personifizierte Windmühlen zu sein, und er ein Don Quichote, der Ritter von der traurigen Gestalt. Das Netz lacht und wundert sich, schüttelt verständnislos mit dem Kopf, wenn Herr Karl zu einer neuerlichen Attacke ansetzt. Manch einer äußert Bedauern, ob der tragikomischen Vorstellung des Gesichtslosen im Schattenboxen, urkomisch seine Urschreie, die verschrecken und gleichermassen Belustigung auslösen.

Wer ist dieser arme Irre nur, der sich einen Schweizer schimpft, der Sozialdemokraten wählend und dazu noch evangelisch sein will und dem es auffällig nur nach deutschem, linksabtrünnigen Blut gelüstet? Mag er seine Landsleute nicht, da ihr Blut zu sehr von Käseproteinen durchsetzt ist? Sein untotes Hirn würde unweigerlich weiteren Schaden nehmen und alsbald käsegleich durchlöchert seinen Dienst komplett einstellen.

Manch einer glaubt gar, der Herr Karl sei ein bezahlter Schreiber und nicht der einsame, alte Mann, der zuhause vor seinem C64 sitzt und mühsam seine Texte mit Lochkarten auf seinen Webspace hochlädt. Das kann alles auch nur geschickte Tarnung sein. Am Ende ist dieser anonyme Kerl sogar noch eine Frau. Egal – fest steht so oder so: Eier hat er keine!


Bildquelle: Public domain – openclipart.org

Anmerkung:

Herr Karl veröffentlicht auf seinem bisher mehr schlecht als recht besuchten Blog

dem Herr Karls Blog – regelmäßig diffamierende Beiträge über Politiker, Publizisten, Journalisten und Blogger. Herr Karl sieht die Abkehr vom Linkssein nach seinem Verständnis als höchsten Sündenfall an. Ziel seiner Hasstiraden sind immer wieder:

Die Nachdenkseiten, Das Kritische Netzwerk, Der Spiegelfechter, KenFM, Dieter Dehm, Evelyn Hecht-Galinski u.a.

Für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, zahlen wir keine Belohnung aber gerne einen Anwalt!

27.02.2015 +++ Dem Herrn Karl sein Blog ist nun gelöscht +++ Wahrscheinlich hat ihn jemand gepfählt….

++++ EIL +++ Er ist wieder da – die Wiederauferstehung des Herrn Karl

 

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9 Kommentare

  1. Ach lasst doch diesen Spinner. Ihr verschafft dieser bedauernswerten Kreatur nur unnötig Aufmerksamkeit. Bald wird seine Demenz ihn dahinraffen und er wandert in ein anonymes Armengrab!

  2. Der Idiot ist kein bezahlter Troll, sondern ein hirngewaschener Mainstreamtrottel. Ein bißchen mehr sollte das USrael Pack doch schon ausgeben, wenn es uns mit seiner Propaganda zersetzen will. Da reicht so ein armseliger Aldi-Blog nicht aus!

  3. Ich kenne diesen Typen. Als ich vor zwei Jahren mal wegen einer berufsbedingten Depression in einer Rehaklinik war, da habe ich diesen Trottel durch die Gitterstäbe zur geschlossenen Anstalt mit seinem Laptop auf dem Schoß seinen albernen Blog füttern sehen.
    Als ich näher an den Zaun kam, da schrie er laut um Hilfe, ich wäre ein Profikiller im Auftrag des heiligen Diethers. Da haben sie ihn festgehalten und zwangsgespritzt. Er tat mir leid, wie er immer noch trotz der starken Medikamente zuckte und verwaschen stammelte: DER ANTISEMIT kehrt zurück, so glaubt mir doch!
    Dann kamen noch ein paar Pfleger mehr dazu, die ihm versprachen, wenn er jetzt ganz lieb wäre, dann bekäme er sein Laptop zurück…
    Ich war dann irgendwann wieder gesund, aber bei Herrn Karl ist dieser Zustand wohl bis heute nicht eingetreten

    • Ganz gesund bist du aber wohl auch nicht geworden, sonst würdest du nicht so abfällig über psychisch Kranke urteilen. Der Fall Mollath sollte dich dazu noch ein wenig demütig machen.

      • Oh, Entschuldigung, aber das war nicht so ganz ernst gemeint. Der Typ hat auf jeden Fall ein mächtiges Problem. Leider gibt es sie nicht nur im Netz, sondern auch da draußen, Dann kanns echt gefäerlich werden mit so Leuten.

  4. Wenn das ein Schweizer ist, dann gebe ich sofort meinen Pass zurück. Der hat nur eine Nationalität: Arschloch!

  5. Frauen mag er nur, wenn sie in seine aktuelle Argumentationslinie passen. Was hat er früher über Jutta Ditfurth polemisiert. Hedute fühlt er sich geschmeichelt, weil sie auf ihrer facebookseite (unwissend über diesen Kryptofascho) auf seinen Blog verlinkt.

    Wüßte Jutta, dass er anders als sie, GEGEN die Abschaffung des Kapiialismus und ein Befürworter von brutaler Polizeigewalt gegen Demonstranen ist, wäre sie sichr schockiert.

  6. Ich bin immer wieder erstaunt über all‘ diese Plärrer der „ungehemmten Netz-Zuschriften“.
    Hasserfüllte Links-Pegida, argumentativ wie Goebbels geartet, hirnlos, kenntnislos und das bei vollem Bewusstsein!

    Meine These: Dieser Zuschriften-Hass ist nur durch die abgrundtiefe Furcht vor der Erkenntnis der eigenen Unwissenheit zu erklären.
    Denn all‘ diese FaschistenPlärrrer stehen vor der Tatsache, dass auch sie nicht besser sind als all‘ diese damals Nicht-Wissen-Wollenden Marke .“..das haben wir ja alles nicht gewusst…“!

    Ich wette, dass 90% all‘ dieser Plärrer keine Ahnung von der UA haben und froh über die vielen „follower-im-Geist“ als Ausdruck ihres virtuellen Soziallebens sind.
    Ansonsten haben sie nichts!
    Noch nicht einmal ein klein wenig Hirn!

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