“Die AfD ist zurzeit unwählbar” – Christian Jung über Ehepaar Petry-Pretzell als “Lucke im Doppelpack”

In einem scharfen Kommentar auf Metropolico lässt sich Christian Jung über das Ehepaar Petry-Pretzell aus.

Photo by Medienmagazin pro

“Die AfD befreite sich einst von Bernd Lucke, der durch Denk-, Rede- und Schreibverbote die alleinige Kontrolle über die Partei übernehmen wollte.”

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Luckes Nachfolgerin bleibe ihrem Vorgänger in diesem Habitus treu, schreibt Jung. Petry würde den von Lucke eingeschlagenen Kurs fortsetzen und das gleich im Doppelpack mit ihrem Ehemann, dem NRW-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell.

“Ehepartner eines Co-Vorsitzenden wird zum faktischen Parteiamt”

Er kritisiert ihren Vorstoß, die Asylgesetzgebung durch ein »Gnadenrecht« ersetzen zu wollen. Dies sei ohne Parteitagsbeschluss geschehen und zudem auch höchst überflüssig. Würden die geltenden Asylgesetze angewandt, so Jung, wären keine 1000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.

Eine Email in der Causa Höcke kritisiert Jung als “Rundschreiben mit lächerlichem und unlogischem Anhang”  und zieht nach weiteren Ausführungen das Fazit, die AfD sei zurzeit unwählbar, Parteien gegen die Freiheit gäbe es schon in ausreichender Zahl.

Den kompletten Kommentar finden Sie hier auf Metropolico

 

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8 Kommentare

  1. Petry und Pretzell machen sich die AfD zur Beute. Das Lucke-Schema 1:1
    Sie nutzen die AfD als Sprungbrett in eine einträgliche Zukunft als Politiker. Kein dummer Schachzug. Das ist legal und zum Teil verständlich.
    Es dient nur niemandem ausser den beiden und der Wähler wird die AfD dafür bestrafen. Mit Entzug seiner Wählerstimme im Sept. 2017.
    Gute N8 Merkel-Abwahl von wem auch immer.

    • Danke für die Aufklärung, aber was wäre zur Zeit ein denkbar guter Alternativ-Wahlvorschlag? Eine Antwort wäre hilfreich.

      • Der ex-AfDler spricht mir aus der Seele. ZDF Politbarometer sieht die AfD bei 11% (minus 2%). Der Zickenkrieg vom PP-Team ist teuer. Storch steht (wie immer) auf der falschen Seite (wollte sie doch den Höcke verbrennen) und Gauland kommt so spät zur Höcke-Rettung, daß es nur noch peinlich ist.

        Die Frage nach der Alternative klingt vorwurfsvoll Hans Adler, es ist nicht die Schuld des Vorredners, daß die AfD keine Alternative ist.
        Eine Wahl ist etwas ganz persönliches. Wenn Sie Autofahrer sind, vielleicht die Autofahrerpartei, wenn Sie bibelfest sind…
        Ich bin libertär und müßte PdV wählen…
        ABER: Wenn ein Land links im Graben hängt, sollten Patrioten zusammenstehen und in die andere Richtung wählen. Die AfD Führung ist ein Kindergarten von narzistischen Egomanen – die fällt somit aus – also bleibt nur die andere Alternative. Und glauben Sie mir Hans, ich hätte mir niemals vorgestellt, mich in einer solchen Argumentation wiederzufinden, aber die Situation gebietet es, oder?

        • Habe Sie verstanden, aber ehe ich die NPD wähle, mache ich meinen Stimmzettel ungültig. Definitiv. So weit geht mein Frust über dieses Land und seine kriminelle Politlandschaft doch nicht.

  2. @der Libertäre
    Danke, ich möchte das nicht unbeantwortet lassen:
    Die Wahrheit hängt wie immer irgendwo dazwischen, aber wen soll man wählen bei den Landtagswahlen/derBundestagswahl?
    Ist das Theater Gabriel/Schulz ein Grund wieder die SPD zu wählen? Oder etwa die besengten Grünen, Linken und Merkels Hofdiener? Was haben die aus Deutschland gemacht und wo wollen sie hin mit dem Volk? Oder etwa die lächerliche FDP mit Lindner als Höcke-Double? Nicht zu den Wahlen gehen ist ebenso unklug. Deutschland braucht zumindest eine Opposition, denn die ist hier schon lange nicht mehr existent, mit den bekannten Folgen.
    Ein politisches Mandat bringt Geld, da gibt es sicher Egoisten und parasitäre Absahner und das natürlich auch bei der AfD. Und ebenso peinliche, parteiinterne Machtkämpfe, keine Partei ist und war jemals frei davon.
    Doch auch meine Steuergelder, die für eine volksfeindliche Politik in den Taschen derzeit regierender Polit-Banausen versickern, sehe ich lieber bei einer Partei, die dem Volk diesen Mist nicht eingebrockt hat und die dafür plädiert dem Wahnsinn entgegenzutreten. Und dafür steht derzeit nicht eine einzige der Altparteien zur Verfügung, soviel ist sicher. Auch bei der AfD als recht junge Partei muß sich die “Spreu vom Weizen” trennen, das wird etwas Zeit brauchen und hoffentlich gelingen (den Grünen gelang das auch, aber da verblieb immer nur die dümmste Spreu).
    Die AfD verdient diese Chance, denn es läuft die Zeit davon. Die Zeit für eine volksdienliche Politik und eine politische Neuausrichtung ist gekommen und die Verarsche muß ein Ende haben. Im Moment ist nur die AfD der Stachel im Fleisch des politischen Establishments, sonst wäre das Angstgejohle im aufgescheuchten Polit-Hühnerstall nicht so als wäre dort der rechtspopulistische Pack-Fuchs eingekehrt.
    Natürlich ist der Gang zur Wahl und die Stimmabgabe, für wen auch immer, eine persönliche Entscheidung, das ist treffend gesagt. Aber fast niemand würde sich noch einmal das gleiche Auto kaufen, mit dem er Dauergast und Permanent-Zahlmeister in einer maroden Reparatur-Werkstatt war. Ich denke, daß wir von der politischen Einstellung nahe beieinander liegen. Aber eine kleine, chancenlose oder unbedeutende Partei zu wählen stärkt letztendlich nur all jene, die eine politische Gegenkraft fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Ob die AfD die richtige oder falsche Entscheidung ist/war wird sich erst herausstellen, wenn diese Partei in die Regierungsverantwortung kommt. Und davon ist auszugehen, auch wenn innerparteiliche Differenzen dem nicht gerade förderlich sind.

    Analog zum Kommentar Ex-AfD ler:
    Gute N8 Merkel-Abwahl, von wem auch immer = Freibier für’s Volk, von wem auch immer / Strom aus der Steckdose, woher auch immer / Sonne statt Regen, wie auch immer..
    Dafür gibt es tatsächlich nur eine gute N8, sorry.

    • Auch Sie haben recht. Genau das will das Volk sonst würde es im Spätsommer nicht Merkel zum 4. Mal wählen.
      Unbelehrbar und strunzdumm. Das hatten wir schon in Weimar anno Tobak.

    • Zur Chancenlosigkeit der Miniparteien: Sie ergeben sich damit der 5% Doktrin (gäbe es diese antidemokratische Hürde nicht, dann könnten auch 1%er rein). Das empfinde ich im Grundsatz als falsch (kein Vorwurf Hans, denn logisch haben Sie ja recht, nur mein Demokratieverständnis will nicht).
      Der ex AfDler verbrennt lieber den Wahlzettel und an der Stelle bin ich demokratisch nicht mehr bei ihm. Das ist das Pontius Pilatus Verhalten. Was er nicht erkennt ist: Die Dosis macht das Gift! (falls es denn Gift ist)
      Schaue ich in den BT so heißt die einzige Opposition Sahra Wagenknecht (nicht ihre Partei, sie als Person). Ich liebe den Verstand dieser Frau, denke sie ist die Schlaueste weit und breit – aber sie ist Sozialistin. Ich würde trotzdem so jemanden für eine Legislatur wählen, wohlwissend daß ich ihn danach nicht mehr wählen würde (der Feind meines Feindes…).
      Nur weil ich rechts wählen möchte, bin ich kein Rechter. Ich will einen Rechtsruck erzeugen, ein Stoppschild setzen – ich will diesesmal Geert Wilders wählen können oder Marine – aber wir haben ein solches Angebot nicht.
      Ich denke die AfD hatte(!) alle Chancen auf über 20% zu kommen bei BT 2017 – ein Viertel springt nun wohl ab, weil es getäuscht wurde. Das könnte einer kleinen Splitterpartei genügen und das wäre ein solcher Skandal… (die AfD wäre sofort akzeptiert und Teil des Establishments so wie Linke, Grüne seinerzeit).
      Na klar steht dann in den Zeitungen “die Nazis sind drin” oder “wir sind Nazi”.
      Ich Oberantisozialist werde schon ewig Nazi gerufen. Mir ist das egal. Ich muß meinem demokratischen Gewissen folgen. Ich kann die wählen, die heute Deutschland kaputt machten oder welche, die es vor 80 Jahren taten. Wer die NPD haßt, stellt sich auf die Argumentation der ewigen Erbsünde. Ich war vor 1950 nicht dabei und auch keiner der heute in der NPD aktiv ist.
      Ich würde jedem Neuen mehr vertrauen, als jedem der mich enttäuschte.
      Und: Merkel wird nicht abgewählt, Hans. Ich denke sie wird von ihren Fehlern zerrieben. Deutschland ist immer mehr isoliert, nunmehr bar aller Freunde. Es geht unter und Merkel verliert allen Rückhalt.

      • Die Linke, deren Mitgleid Frau Wagenknecht ist, ist die Partei der Mauermörder. Das muss Frau Wagenknecht, die ich persönlich respektiere,
        ertragen. Karl Schiller war ein brillianter Wirtschaftsminister.
        Leider war auch er in der falschen Partei. Das gilt wohl auch für Frau Wagenknecht. Wir wählen aber keine Personen sondern leider nur Partien.
        Deshalb wird mein Wahlzettel ungültig gemacht, sollte die AfD mit Petry und Pretzell antreten.
        Links ist für mich nie die Alternative gewesen.

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