Dichtung und Wahrheit über die anstehenden Wahlen

Spiegel Online bringt heute einen Bericht, der überschrieben ist mit den Worten „Wie man mit Fanatikern redet – und warum“. Ein paar Berichte weiter auf der Online-Seite erfahren wir, dass die Kanzlerin gerade ein Buch über Tyrannen liest, versehen mit der Frage, ob sie damit ein Zeichen gegen Donald Trump setzen wolle.

Was bei uns in dieser Hinsicht geschieht, interessiert den Spiegel schon deutlich weniger, die Tatsache, dass wir mit der CDU, den Grünen und der SPD inzwischen 3 etablierte Parteien beobachten können, die partei-interne Kritiker ruhigstellen und ausschließen wollen, zumindest laut über eine solche Möglichkeit nachdenken. In der CDU ist es die Vorsitzende, bei den Grünen und der SPD wird der Ausschluss von Boris Palmer bzw. Thilo Sarrazin betrieben oder ist bereits beschlossen.

Ich war jetzt 2 Tage in Sachsen und Thüringen unterwegs, um Stimmung vor den 3 wichtigen Landtagswahlen einzufangen. Dass Frau Merkel sogar beim Lesen Tyrannen bekämpft ist etwas, das ich im Verlauf der beiden Tage von den Menschen dort nicht gehört habe. Was ich allerdings immer wieder gehört habe, ist der Hinweis, man hätte 1989 die friedliche Revolution nicht „für Bier und Malle“ zum glücklichen Ende geführt, sondern für bürgerliche Freiheiten und eine echte Demokratie und dass man jetzt beobachten müsse, wie eine Frau aus dem abgeschüttelten System von damals im vereinten Deutschland das Rad zurück in Richtung DDR dreht.
Wir werden auf „Privatinvestor Politik Spezial“ in den kommenden Tagen Interviews und eine Umfrage von der Reportage-Reise hochladen und freuen uns, wenn Sie reinschauen. Sie sind herzlich eingeladen …


Quelle: Privatinvestor Politik Spezial