DGB-Chef glaubt fest an „Kanzler“ Schulz

Nachdem Hannelore Schulz am Sonntag ausgeklatscht hat, glauben die Gewerkschaften immer noch fest, dass sich der Schulzzug auf der Überholspur befindet. Autsch!

martin schulz kraft photo
Foto by Journalistenwatch

Düsseldorf  – Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, macht dem Kanzlerkandidaten der SPD Mut für den Bundestagswahlkampf. Der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) sagte Hoffmann auf die Frage, ob Martin Schulz angesichts der jüngsten SPD-Niederlage überhaupt noch antreten müsse : „Moment mal! Martin Schulz hat gute Chancen, nächster Bundeskanzler zu werden.“ Bis zum 24. September sei ja noch Zeit. „Die muss die SPD nutzen, um schnell noch mehr an Kontur zu gewinnen.“ Hoffmann empfahl den Sozialdemokraten, im Wahlkampf verstärkt auf das Thema Europa zu setzen: „Das Ergebnis in Frankreich hat uns allenfalls etwas Zeit verschafft. In den kommenden Monaten müssen die EU-Mitglieder unter Beweis stellen, dass die Währungsunion funktioniert. Wir brauchen massive Investitionen, damit Beschäftigung geschaffen wird.“

Hoffman forderte die Parteien zudem dazu auf, mehr gegen die Tarifflucht zu unternehmen. Es ärgere ihn maßlos, wenn der aus NRW stammende Finanzstaatssekretär Jens Spahn von der CDU mal eben per Handstreich das Tariftreue- und Vergabegesetz in NRW abschaffen wolle. „Das zeigt, welch rauer, neoliberaler Wind hier unter Schwarz-Gelb demnächst im Land wehen könnte. Wir reden hier über einen Bereich mit einem Auftragsvolumen von 50 Milliarden Euro im Jahr.“ Wer sichere, tarifgebundene Arbeit haben möchte, der dürfe nicht den Apologeten des ungezügelten Marktes aufsitzen, sagte Hoffmann der „Rheinischen Post“

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3 Kommentare

  1. Frage an Radio Erewan :“ Muss man blöd sein um an die Spitze einer Gewerkschaft zu kommen ?“
    Anwort von Radio Erewan:“ in Doischelande nicht. Schaden kann es aber auch nicht, wie Beispiele zeigen.“

  2. Deutsche Gewerkschafts Banausen und die Scharia Partei Deutschlands marschieren geschlossen Hand in Hand und lecken sich die linksgrün versifften Sozi-Är….e. Dieser Vereinigung der fettgeschmierten Dummschwätzer sind die Interessen der Arbeitnehmer längst zur Last und Plage geworden, da kommt der gemeinsame „Krampf gegen Rechts“ wie gerufen. Die geistig anspruchslosen Schmierenblättchen der Gewerkschaften triefen vor billiger, politischer Meinungsmache. Und wem das nicht gefällt, der geht für die durch Gewerkschaftsbeiträge fettgemästeten Wahlhelfer der SPD nur noch als Nazi oder Rechtspopulist durch. So einen Gewerkschafts-Pfuhl muss man nicht alimentieren, ein guter Arbeitsrechtsschutz ist weitaus billiger zu haben und die eigene Meinung gibt es gleich kostenlos dazu.

    Gewerkschaften haben m.E. durchaus ihre Daseinsberechtigung, sofern sie sich vorrangig endlich wieder den Interessen der Arbeitnehmer widmen und eine freie, politische Meinungsbildung respektieren. Leider funktioniert das nicht mehr, solange Paladin-Hoffmänner und abhängige Dödel-Wasserträger als willige Sozi-Handlanger agieren und erwarten, daß sich mundtot gestellte Gewerkschaftsmitglieder aus Angst vor Sanktionen im Betrieb oder Privatleben unterwürfig im Chor der widerlichen Ar…kriecher einreihen.

  3. Gut, dass es nicht drauf ankommt, was Gewerkschaftsbosse „glauben“, sondern was der Wähler meint.
    Sollen sie doch weiter „glauben“ und sich dann wundern, dass der „Glaube“ allein nichts gebracht hat. Ein Schulz der von Gerechtigkeit faselt, diese jedoch praktisch bisher hat vermissen lassen, bei dem hilft wirklich nur „glauben“, denn wer seine fettes EU- Gehalt natürlich steuerfrei kassierte und alle anderen dafür Steuern lässt, der ist ein ganz besonders gerecht und „glaubhaft“, aber nur nur für Saublöde.

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