Deutschland verändert sich: Ärzte fordern besseren Schutz vor Gewalt

“Mehr Sicherheit” fordert Carolin Nieder-Entgelmeier von der Neuen Westfälischen und vermeidet dabei gekonnt jede verdächtige Vokabel, die darauf hinweisen könnte, warum Gewalt gegen Rettungskräfte so plötzlich und unerwartet im Merkeldeutschland ein Problem darstellt. 

Polizei: Foto: schmidt13 / 123RF Lizenzfreie Bilder

 

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Bielefeld  – Fehlende Rettungsgassen auf der Autobahn, zerstochene Reifen von Rettungswagen und Angriffe auf Ärzte und Pfleger. Wer Rettungskräfte, Polizisten und Feuerwehrleute bei der Arbeit behindert oder gar attackiert, greift nicht nur die Menschen in Uniformen und Kitteln an. Die Gewalttäter riskieren die Leben von Unfallopfern und schwer erkrankten Patienten. Deshalb ist es richtig, dass das Bundeskabinett härtere Strafen für Angriffe auf Rettungskräfte, Polizisten und Feuerwehrleute beschlossen hat. Allerdings reicht der Gesetzentwurf nicht aus. Überall dort, wo sich Ärzte, Pfleger und medizinisches Personal für das Leben und die Gesundheit von Menschen einsetzen, muss ein besonderer Schutz gelten. Das sollte nicht nur für Kliniken und Notaufnahmen gelten, die bereits private Sicherheitsdienste engagieren, um Angriffe auf das Personal zu verhindern.

Ebenso wichtig ist der Schutz des Personals in Pflegeheimen und Arztpraxen, auch wenn gewalttätige Übergriffe in diesen Bereichen noch kein Massenphänomen sind. Nur wer sich sicher fühlt, leistet gute Arbeit und die ist im Gesundheitswesen unverzichtbar. Um das zu gewährleisten, muss der Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium auf das Personal aller medizinischer Bereiche ausgeweitet werden. Offen bleibt hingegen, wie der Gesetzgeber mit der zunehmenden Hemmungslosigkeit von Gewalttätern umgeht. Wenn Menschen aufgrund von Nichtigkeiten angreifen, reichen härtere Strafen als Lösung nicht aus.

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2 Kommentare

  1. Diese Ärzte müssen rechtsradikal, rassistisch und judenfeindlich sein,
    anders kann ich mir das nicht erklären ! :-)

  2. Wie bei kleinen Kindern:
    Ich halte mir die Augen zu und weil ich dich nicht sehe, kannst du mich ja auch nicht sehen.
    Herr, wir bitten Dich, lass wenigstens ein klein wenig Hirn regnen.

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