Deutsches Ausstiegsdatum für Verbrennungsmotor gefordert – EMobile für alle!

Alle gegen den Verbrennungsmotor – daher weht wohl der Wind, der Deutschlands Automobilkonzerne besonders hart trifft. Jeder darf mal ran, so auch der „oberste Verbraucherschützer-Chef“, was immer das sein soll. Kriegen wir dann auch einen sauberen Himmel mit lauter E-Boings?

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Foto by opposition24.de

Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller hat ein verbindliches Ausstiegsdatum für Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren auch in Deutschland gefordert. „Wir brauchen den Ausstieg aus dem Verbrennungsantrieb und den Einstieg in eine umweltfreundliche Mobilität“, sagte Müller, Chef des Bundesverbandes Verbraucherzentrale (vzbv), der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Wenn andere große europäische Länder wie Großbritannien und Frankreich vorangehen, darf sich Deutschland nicht isolieren“, sagte Müller. Deutschland müsse mit den anderen EU-Ländern „ein gemeinsames europäisches Ausstiegsdatum festlegen, das dann auch verbindlich für Neuzulassungen in Deutschland gilt“, forderte Müller. „Dabei wäre das Jahr 2040 aus meiner Sicht der spätestmögliche Zeitpunkt“, sagte er.

Wer kommt noch alles aus der Deckung?

Das Elektroauto für alle – SONO MOTORS präsentiert das familienfreundliche und bezahlbare Solarauto SION

Das Münchner Tech-Startup SONO MOTORS hat am 27.7.2017 ein alltagstaugliches, innovatives und kosteneffizientes Elektroauto vorgestellt. Dank einer Reichweite von 250km, einem Kaufpreis von 16.000 Euro (ohne Batterie) und integrierten Mobilitätsfunktionen spricht das Fahrzeug besonders Familien und City-Pendler einer breiteren Mittelschicht an. Geplant ist es, die Batterie zur monatlichen Miete oder zum einmaligen Kauf anzubieten. Sie soll unter 4.000 Euro kosten … und so weiter und so fort.

Der Witz des Tages kommt vom ARD Deutschland Trend:

Mehr als jeder dritte Deutsche hat nach Kartell-Vorwürfen Vertrauen in deutsche Automobilindustrie verloren

Da lachen ja die Hühner. Jeder wievielte Deutsche hat eigentlich das Vertrauen in die Staatsmedien verloren?

Und hier kommt noch ein Diesel-Basher:

Mit NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat erstmals ein führender FDP-Politiker die steuerliche Bevorzugung des Diesel-Kraftstoffs infrage gestellt. „Eine Subventionierung der Dieseltechnologie durch den Staat ist mittelfristig nicht zu rechtfertigen, wenn die Grundlagen für die Privilegien, wie wir jetzt wissen, weggefallen sind“, sagte Pinkwart der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

Jetzt wissen sicher alle, was sie sagen sollen, wenn sie nach Verbrennungsmotoren gefragt werden. E-mobile für alle heißt die Parole. Wie originell!

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4 Kommentare

  1. Nach dem Schokoladen-Kartell nun auch ein Auto-Kartell… Ist es verwunderlich? Nein! Denn starker Wettbewerb ist nicht profitabel, ein Kartell dagegen sehr.

    Gab es nicht sogar ein Bier-Kartell? Natürlich – es waren die Premiumbiere… Die schrecken vor nichts zurück, die Geldsäcke, die sich dann in der gekauften Presse als Eliten darstellen …

    Das ist längst Wirtschaftsfaschismus, bei dem sich die Regierung mit den globalisierten Konzernen gegen das Volk verbündet hat.

    Und wie kann man den Menschen Elektromotoren aufzwingen ohne eine Akkutechnik zu haben, die eine vergleichbare Reichweite wie bei den Verbrennugsmotoren ermöglicht?

    Das macht man nur, wenn man die Menschen hasst und ihre Freiheiten und Beweglichkeit einschränken möchte.

  2. Nur mal so ein paar Gedanken: 2016 haben Deutschlands Pkw rund 62,6 Milliarden Liter Kraftstoff verbraucht, was etwa 530 Mrd. kWh elektrischer Energie entspricht. Um diese Energie als elektrische Energie bereitstellen zu können, benötigt Deutschland mindestens 48 neue Großkraftwerke. Womit sollen die betrieben werden? Mit Windenergie oder mit Sonnenenergie?

    Zum Thema „Wirkungsgrad“ etwas hypothetische Gedanken. Ein Liter Benzin im Verbrennungsmotor landet zu 100% im Auto (neben dem Vortrieb entsteht viel Abwärme). Ein Liter Benzin, das in einem Kraftwerk verbrannt wird zur Erzeugung von Strom, kommt nur zu ca. 25% im Auto an. Das Kraftwerk hat einen Wirkungsgrad, die Stromleitungen, Umspannwerke u.a. verbrauchen Energie, und die Pkw-Batterie nimmt nicht 100% der Ladeenergie auf.

    Hinzu kommt, dass die Materialien für die Batterien nicht auf der nächsten Streuobstwiese wachsen. Die Materialien müssen irgendwo auf der Welt in abgelegenen Gegenden gefördert werden, anschließend muss man sie aus dem Erz herauslösen, in (vielleicht nicht ganz so abgelegene) Fabriken transportieren und dort daraus Batterien bauen. Das alles kostet eine Unmenge Energie, die in dieser Bilanz eingerechnet werden muss. Nebenbei scheint das Thema Recycling verbrauchter Batterien bislang nicht so zu funzen.

    Und man stelle sich vor, alle Pkw mit Verbrennungsmotoren wären durch Elektroautos ersetzt, die dann überwiegend über Nacht laden – die gesamte Elektroinstallation der Kommunen wäre damit überfordert, es müssen also gewaltige Investitionen ins Stromnetz erfolgen. Man vergleiche dazu nur mal das ganze Affentheater, Gezerre und Geschiebe um die „Stromautobahnen“ von der Nordsee nach Süddeutschland…

  3. Das Münchner Tech-Startup SONO MOTORS hat am 27.7.2017 ein alltagstaugliches, innovatives und kosteneffizientes Elektroauto vorgestellt. Dank einer Reichweite von 250km, einem Kaufpreis von 16.000 Euro (ohne Batterie)
    Man bekommt heute schon in Frankreich neuwertige E-Autos zwischen 6 und 8000 €. Wie bitte ?
    Ohne Batterie ( Akkus ).
    Das eben ist der Knackpunkt. Bei denen haben die Akkus die Grätsche gemacht und die ehemaligen Käufer haben nicht das Geld für Ersatz.
    So wird es vielen von der staatlichen Prämie besoffen Gemachten gehen.
    So lange es keine revolutionäre Stromspeichertechnik auf kleinstem Raum zu erschwinglichem Preis gibt, bleiben das sämtlich Rohrkrepierer.

  4. Ab 2018 sind die Stuttgarter dann weltweit mit weitem Abstand die schlankesten.
    Es sei denn, den Lebensmitteltransport übernehmen dann Oberleitungs E-LKW wie anno dunnemals in Berlin. Holzvergaser soll es nach den WK auch massenhaft gegeben haben.
    Back to the future ( past )

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