Deutsche Haushalte rüsten auf

Immer häufiger findet man in so mancher gutbürgerlichen Küche zwischen allerlei bunten Gewürzen aus vieler Herren Länder auch den guten alten Pfeffer in neuer Verpackung.

Foto: O24 – hier zur freien Verwendung bei Quellenangabe zum Download verfügbar

Über die Wirksamkeit des Gewürzes muss man seit Räuber Hotzenplotz nicht streiten, jedes Kind kennt (noch) die Geschichte, in der die arme Großmutter mit einer Pfefferpistole bedroht und ausgeraubt wurde. Und heute erfreut sich das Pfefferspray bei Kriminellen wieder großer Beliebtheit. Bei „spontanen“ Raubüberfällen auf der Straße wird es immer häufiger eingesetzt, um Passanten davon zu überzeugen, ihre Geldbörsen und Smartphones an die neuen Besitzer zu übereignen.

Zum Verkaufsschlager aber wurde das Spray bei der großen Masse der Bevölkerung aus ganz anderen Gründen, die aber mit nichts etwas zu tun haben.

Im September 2016 meldete DM bereits Lieferschwierigkeiten wegen zu hoher Nachfrage. Derzeit findet man die Sprays in Super- und Drogeriemärkten bei den Fastnachtsartikeln. Unlängst regte sich ein Vertreter einer Minderheit darüber auf und verwies auf die Kölner Nafri-Debatte. Dabei steht auf den Behältern deutlich lesbar, allerdings nur auf Deutsch, dass sie nur zur Tierabwehr zugelassen sind. Der sich zu Unrecht diskrimiert fühlende Mitbürger sah wohl Ähnlichkeiten der Geschäftspraktiken von DM mit denen des mittlerweile vom Netz genommenen Waffenshops „Migrantenschreck.“

Zum Glück geht der Verkauf weiter, denn in Deutschland sind viele zur Selbstverteidigung sinnvolle Waffen verboten – was dazu führt, dass nur die bösen Jungs gefährliche Waffen haben, weil sie sich naturgemäß um Gesetze einen feuchten Kehricht scheren. In sogenannten „Problembezirken“ gehört es offenbar auch zum guten Ton, bei Familienfeiern, wie etwa Hochzeiten, mit Schreckschusswaffen herumzuballern, ohne den zum Mitführen solcher Waffen erforderlichen „kleinen Waffenschein“ zu besitzen. Hier wird gleich doppelt gegen das Waffenrecht verstoßen, denn das Abfeuern aus freudigen Anlässen ist mit oder ohne den „kleinen Waffenschein“ in jedem Fall verboten. Nennenswerte Konsequenzen solcher oft mit Straßenblockaden verbundenen „Hochzeiten“ haben laut unseren Recherchen die allermeisten Täter noch nicht zu spüren bekommen.

Anders sieht es aus, wenn sich Bürger selbst verteidigen. Pfefferspray darf nur zur Tierabwehr benutzt und in Ausnahmefällen auch gegen Menschen eingesetzt werden, auch wenn es sich um dasselbe Spray handelt, das die Polizei auf Demonstrationen einsetzt. Eine „einfache Bedrohungslage“ – was immer das sein soll, rechtfertigt den Gebrauch durch Privatpersonen nicht, schnell kann die Grenze zur Notwehr überschritten werden und eine Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung die Folge sein.

Dennoch hält der Boom an. Mittlerweile streiten sich Waffenhändler und Apotheker darüber, welche Verkaufsstellen für die Kundenberatung besser geeignet sind, berichtet aktuell „Der Westen“:

„Dass es sowas jetzt auch in Apotheken gibt, find ich nicht so toll““, sagt Christoph Küttner vom Waffengeschäft Isenberg in Essen

Die Politik warnt vor privater Aufrüstung und unterschlägt wie gewohnt, worin die Ursachen liegen. Wer sich gegen die Bewaffnung der Bevölkerung ausspricht, muss nicht nur gute Argumente vorbringen, sondern auch Taten folgen lassen. Die Rückkehr zu einer vernünftigen Grenzpolitik und die sofortige Abschiebung Tausender illegaler Krimineller wären ein Anfang.

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1 Kommentar

  1. Nachdem man die Deutschen durch allerlei juristische Tricks und Spitzfindigkeiten entwaffnet hat, riskiert man in der Politik die große Lippe. Dabei sind diese Feiglinge nicht mal mutig genug auf dem Dorf ohne jede Menge Gorillas zu erscheinen. Feige, aber eine große Fresse, nicht wahr Stegner.
    In Brüssel grassiert die nackte Angst vor dem Volk. Also werden irgendwann auch noch die Kartoffelmesser verboten damit die sich nicht andauernd die Hosen vollmachen. Aber da hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Knüppel tun ee auch bei solchen Feiglingen wie den Nafris die nur im Rudel stark sind. von den Antifa-Geisteskranken ganz zu schweigen.

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