Köln – Silvester Übergriffe: Der ursprüngliche Pressebericht lobte die weitgehend „friedlichen Feiern“

Man kann den Nutzern in den sozialen Netzwerken und der Boulevardpresse in diesem Fall nur dankbar sein, sonst wären die Vorfälle wohl verschwiegen worden.

Bei Facebook wurden die Beiträge von betroffenen Frauen in einigen Gruppen gelöscht, die Polizei sprach am Neujahrsmorgen noch von friedlichen Feiern – kein Wort von den Übergriffen auf die Frauen, nur die 1000 „Randalierer“ werden als Feiernde deklariert. Mittlerweile sind die Zahlen bekannt gegeben und weitere Fakten auf dem Tisch – die Übergriffe auf die Frauen wurden aus dieser „Gruppe“ begangen.

Die Polizei sei gut aufgestellt gewesen, heißt es weiter im Bericht.

Da OB Bürgermeisterin Reker nun aufgrund der Vorkommnisse einen Krisenstab gründen ließ, weiß man, was man in Zukunft von solchen Auskünften zu halten hat!

Hier der Originalwortlaut – der Pressereferent der Polizei hätte lieber ganz geschwiegen, statt der Öffentlichkeit mit solchen Schönfärbereien zu kommen!

Ausgelassene Stimmung – Feiern weitgehend friedlich

01.01.2016 – 08:57
Köln (ots) – Die Polizei Köln zieht Bilanz

Wie im Vorjahr verliefen die meisten Silvesterfeierlichkeiten auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen friedlich. Die Polizisten schritten hauptsächlich bei Körperverletzungsdelikten und Ruhestörungen ein.

Von Donnerstagabend (31. Dezember) 18 Uhr bis heute Morgen (1. Januar) um 6 Uhr sprachen die Einsatzkräfte im Stadtgebiet Köln 94, in Leverkusen zwei Platzverweise aus. Bislang gingen bei der Polizei 20 Anzeigen zu Sachbeschädigungen ein (Vorjahr: 25). Im Vergleich zum letzten Jahr stieg die Zahl der Körperverletzungsdelikte von 78 in Köln leicht an. 80 Mal wurde die Polizei tätig. In Leverkusen verzeichneten die Beamten 4 Straftaten dieser Art (Vorjahr: 5). Die Zahl der gemeldeten Ruhestörungen stieg im Vergleich zum Vorjahr (76, davon 8 in Leverkusen) an. Bis 6 Uhr schritten die Polizisten in 80 Fällen, davon 7 in Leverkusen gegen zu lautes Feiern ein.

Kurz vor Mitternacht musste der Bahnhofsvorplatz im Bereich des Treppenaufgangs zum Dom durch Uniformierte geräumt werden. Um eine Massenpanik durch Zünden von pyrotechnischer Munition bei den circa 1000 Feiernden zu verhindern, begannen die Beamten kurzfristig die Platzfläche zu räumen. Trotz der ungeplanten Feierpause gestaltete sich die Einsatzlage entspannt – auch weil die Polizei sich an neuralgischen Orten gut aufgestellt und präsent zeigte. (st)

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1 Kommentar

  1. Lügenpresse at it`s best. Besser kann man für Pegida und AFD keine Werbung machen. Ich freue mich auf die nächsten Wahlen. Denn die Antwort des Staates hat man mit einer hilflosen Oberbürgermeisterin und ihrem Suppenkasper von Polizeipräsidenten ja gesehen. Die Welcomer werden langsam von ihren Taten eingeholt. Sie haben keine Rezepte. Allein schon die angeblich verstärkte Videoüberwachung wird ein Flop. Wer soll denn die Täter identifizieren? Unrealistisch auch die Aufklärung, das Karneval in eine offene Gesellschaft gehört. Man kann auch die Tiger im Zoo überzeugen, sich ab heute vegan zu ernähren. Dumm, dreist und hilflos. Armes Deutschland.

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