Der Todesengel von Kalkutta

Ihre Menschenverachtung weist Mutter Teresa einen Platz unter den Englein zu

Am 4. September soll die albanische Nonne Anjezë Gonxha Bojaxhiu heilig gesprochen werden.

Mutter Teresa Statue
Johnny Chicago at lb.wikipedia [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Der britisch-pakistanische Autor und Filmemacher Tariq Ali (72) findet das lächerlich. Mit seinem 2001 verstorbenen Kollegen Christopher Hitchens drehte er 1994 den Film „Hell’s Angel“  über Mutter Teresa, berichtet der Merkur.

Auch Gunnar Schedel schrieb kurz nach dem Tod von Mutter Teresa:

„Sie war eine hoch geachtete Persönlichkeit, nach ihrem Tod kamen anerkennende Worte aus allen Regierungspalästen, bei Umfragen unter Jugendlichen taucht sie regelmäßig unter den Top Ten der Vorbilder auf: Mutter Teresa, der “Engel der Armen”. 1997 im Alter von 87 Jahren gestorben schickt sich die weltbekannte Nonne an, in Rekordzeit zur Heiligen aufzusteigen“

Diese Vorhersage hat sich erfüllt. Der Todesengel von Kalkutta, wie Kritiker die Freundin von Baby Doc nennen, bekommt nun einen Heiligenschein verpasst.

Bernd Wacker berichtet von Kindesentzug durch den Orden der ehrwürdigen Schwester. Haben die Nonnen etwa mit illegalen Adoptionsvermittlungen in reiche Länder Geschäfte gemacht?

Zu Lesen findet man das alles nach wie vor auf www.mutter-teresa.info.

Die negativen Medienberichte über das Wirken von Mutter Teresa sind längst wieder aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit entschwunden und vergessen. Der Vatikan schickt sich an, mit dem weiblichen Sakral – Popstar eine neue Legende zu stricken, um nicht nur Imagepunkte, sondern auch harte Devisen einzusammeln.

 

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1 Kommentar

  1. Es kommt doch nicht darauf an, was jemand gewesen ist. Sondern nur, was den Einfältigen über diese Person berichtet wird.

    Letztlich muss man immer wieder daran erinnern, dass Heilige und Seelig sprechen nichts mit der Lehre Christi zu tun haben.

    Auch ist der Papsthut nicht dem Christentum sondern dem Babylonischen Gott Dogon entliehen.

    Schön ist die Rolle der katholischen Glaubenslehre in dem Aufsatz „Der Großinquisitor“ aus dem Roman „die Gebrüder Karamasov“ von Dostojevskij beschrieben. Aber die, für die es geschrieben ist, werden es ohnehin nicht lesen.

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