Nun ist die Befürchtung jener, die auf eine lückenlose Aufklärung der Verbrechen des Milliardärs Jeffrey Epstein gehofft hatten, wahr geworden. Epstein ist tot! So soll er sich nach offizieller Lesart mit einem Bettlacken in seiner Zelle im New Yorker Gefängnis erhängt haben, wenige Wochen nach seinem angeblichen ersten Selbstmordversuch.

Man hätte es sich denken können, es ist wenig überraschend, dass ein solches Kaliber den Prozessbeginn nicht erlebt. Dabei war Epstein nur das Aushängeschild, eine Galionsfigur, die Spitze des Eisbergs eines unendlich tiefen Sumpfes aus Korruption, Pädophilie und sexuellen Missbrauchs. Der personifizierte Tiefe Staat, dessen Tentakel alle Bereiche aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Filmindustrie, Hollywood, Universitäten und Geheimdiensten umklammerten.

Sein angeblicher Selbstmord geschah nur drei Wochen, nachdem er erstmalig den Versuch unternommen hatte, sich das Leben zu nehmen. Nach dem Vorfall vom 23. Juli stand Epstein unter ständiger Beobachtung, eine Art Selbstmordwache behielt ihn rund um die Uhr im Auge, doch nicht an diesem Morgen…

Eines der mutmaßlichen Opfer äußerte sich zum Tod von Jeffrey Epstein mit den Worten:

Ich bin wütend, dass Jeffrey Epstein sich seinen Überlebenden des sexuellen Missbrauchs vor Gericht nicht stellen muss. Wir müssen mit den Narben seiner Handlungen für den Rest unseres Lebens leben, während er nie mit den Folgen der Verbrechen konfrontiert wird, die er begangen hat, den Schmerz und das Trauma, das er so vielen Menschen verursacht hat.“

Profitiert Donald Trump?

Wer profitiert also vom Tod des Milliardärs? Donald Trump? Haben ihn also die Russen umgebracht, um Trump vor Strafverfolgung zu schützen? Wohl kaum! Zwar präsentieren uns die Mainstream-Medien immer wieder die Verbindung zum US-Präsidenten, unterschlagen jedoch wichtige Ereignisse im Zusammenhang mit Donald Trump.

Nach Bekanntwerden eines sexuellen Übergriffs auf dem Mar-a-Lago Resort, ein Anwesen von Donald Trump, verbannte er Epstein von seinem Grundstück. Ob dieses Verhalten eine Mitwisserschaft oder gar Mittäterschaft zum Ausdruck bringt?

Der Rechtsanwalt Bradley Edwards, der eines der Opfer im Epstein-Prozess vertrat, in einem Statement dazu:

„Das Einzige, was ich über Präsident Trump sagen kann, ist, dass er die einzige Person war, die 2009, als ich viele Vorladungen an viele Leute diente oder zumindest einige ziemlich verbundene Leute benachrichtigte, dass ich mit ihnen sprechen möchte, die einzige Person ist, die den Hörer abnahm und sagte: Lasst uns einfach reden. Ich gebe dir so viel Zeit, wie du willst. Ich werde Ihnen sagen, was Sie wissen müssen und was sehr hilfreich war, bei den Informationen, die er gegeben hat, und gab keinerlei Hinweis darauf, dass er in irgendetwas Ungewöhnlichem verwickelt war, aber gute Informationen hatte. Das hat sich bewährt und das hat uns geholfen“

Das gesamte Interview habe ich hier für Sie verlinkt.

Selbstmord? Ein ehemaliger Häftling packt aus

Im Fall Jeffrey Epstein hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Millionen Seiten an Beweismaterial vorgelegt, berichtete der Anwalt von Epstein vergangene Woche.

Eine Woche später war er tot…

Es stellt sich sofort die Frage, wie kann sich jemand, der 24/7 unter Dauerbeobachtung steht, in aller Seelenruhe einen Strick basteln und sich mit diesem erhängen? Zumal wenige Wochen zuvor ein Selbstmordversuch gescheitert ist. Ist er erst im zweiten Versuch auf die Idee mit dem Bettlaken gekommen?

Ein ehemaliger Häftling des Metropolitan Correction Center, verbrachte mehrere Monate im Hochsicherheitstrakt. Er sprach mit Brad Hamilton und Bruce Golding von The New York Post.

Der Exhäftling hält einen Selbstmord in diesem Hochsicherheitstrakt für ausgeschlossen. Die Decke der Gefängniszelle befindet sich in ca. 3 Meter Höhe. Wegen dem Nichtvorhandensein eines Stuhls, ist es unmöglich, in dieser Deckenhöhe etwas zu befestigen oder zu verknoten, das auch noch unbeobachtet. Die Verwendung eines Bettlakens hält er ebenso für ausgeschlossen und sagt:

„Du hast zwar Laken, aber sie sind auf Papierniveau, also nicht stark und stabil genug. Er war 200 Pfund (also über 90 Kg) schwer, ein solches Laken hält dem Gewicht nicht stand.“

Auf die Frage hin, ob Epstein etwa von seinem Bett aus hätte an die Decke gelangen können sagt der Exhäftling:

„Nein! Das Bett besteht aus einen Stahlrahmen, den man nicht bewegen kann. Es gibt keine Leuchtkörper oder Kronleuchter an der Decke, um etwas zu befestigen, keine Gitter, nichts. Du erhältst auch keinerlei Gegenstände, die man zum Selbstmord verwenden könnte. Selbst wenn Du einen Brief schreiben willst, erhältst Du Gummistifte, also nichts Hartes oder Metallisches.“

Ferner sagt er aus, alle neun Minuten steht ein Wärter vor der Zellentür, um nach den Rechten zu schauen. Einen reinen Selbstmord hält er unter diesen Umstanden und aus seinen eigenen Erfahrungen resultierend für ein Ding der Unmöglichkeit.

Wer profitiert davon

Epsteins Tod kommt nur wenige Stunden, nachdem ein Gericht Tausende zuvor versiegelter juristischer Dokumente veröffentlicht hat, darunter Aussagen, Vorfallsberichte, Fotos, Flugprotokolle und weitere Einzelheiten zur Rekrutierung junger Frauen und Mädchen.

Auf Anordnung eines Richters veröffentlichte ein Bundesgericht den ersten Stapel von Tausenden von Seiten versiegelter Dokumente im Zusammenhang mit einer Diffamierungsklage, die Epsteins mutmaßliche Sexsklavin Virginia Giuffre gegen Epsteins rechte Hand Ghislaine Maxwell eingereicht hatte. Diese Dokumente enthüllen zum ersten Mal die Namen mächtiger Männer, mit denen Giuffre, nach dem Willen von Maxwell und Epstein, Sex haben sollte, sowie neue Details über Epsteins Beziehungen zu Bill Clinton, Prince Andrew und Donald Trump.

Giuffre gibt an, von Epstein und Maxwell gezwungen worden zu sein, Geschlechtsverkehr mit weiteren hochrangigen Persönlichkeiten zu haben. Darunter sind nun Namen veröffentlicht worden.

Bill Richardson, ehemaliger Gouverneur von New Mexico, George Michell, ehemaliger demokratischer Senator, Marvin Minsky, ein verstorbener MIT-Informatiker und Jean Luc Brunel, Mitbegründer der Modelagentur MC2, eine Agentur, an die Epstein gespendet hat.

Noch vor der Veröffentlichung hatten wir bereits berichtet, dass auch Prinz Andrew und der Staranwalt Alan Dershowitz unter den Mitverschwörern zählten.

Profiteur ist also nur einer, der Tiefe Staat!

Ausfall der Kamera? Fragwürdige Gefängniswärter

Gründer und Chef von Pharos Investment Group Michael Coudrey teilte via Twitter mit, dass die Kamerafunktion in der Gefängniszelle zum Zeitpunkt des Selbstmordes ausgefallen war. Verifizierbar ist dies indes noch nicht.

Mehr noch; wie die DailyMail berichtet, sind die Gefängniswärter, aus bisher unerklärlichen Gründen, ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen. So besagt die Regel in der Nacht, dass die Wärter alle 30 Minuten dazu angehalten sind, Zellenkontrollen der Gefangenen durchzuführen. Das ist nicht geschehen. Im Fall von Jeffrey Epstein, der nach seinem ersten angeblichen Selbstmordversuch strengeren Sicherheitskontrollen unterlag, sind die Intervalle auf 15 Minuten angesetzt.

Preet Bharara, ein ehemaliger US-Staatsanwalt aus Manhattan, erklärte, dass die Wachen im Allgemeinen jeden Gefangenen, der auf Selbstmordwache gestellt wurde, aus der Special Housing Unit entfernen, in der Epstein untergebracht war. Gefängnisse trennen in der Regel Häftlinge, wie beschuldigte Sexualstraftäter, zum Schutz vor den übrigen Insassen.

Nun erhärtet sich der Verdacht, Epstein war trotz seines Selbstmordversuchs im Juli in der SHU untergebracht, was Fragen nach dem Grund aufwirft.

Diese Entscheidung, den möglicherweise bekanntesten Insassen des Bundesgefängnis von einer Dauerüberwachung wieder abzuziehen und in den normalen Gefängnistrakt zurückzubringen, hat sowohl ehemalige Aufseher als auch weitere Leiter von Bundesgefängnissen verblüfft.

Eine separate Quelle gab gegenüber DailyMail bekannt, dass Epstein einigen Gefängniswärtern sowie Insassen erzählt habe, jemand hätte es auf seinen Tod abgesehen. Hinweise darauf, sich selbst das Leben zu nehmen, gab es zu keinem Zeitpunkt, so die Quelle.


Quelle: Indoamedia.com