Der lange Arm der GEMA kassiert jetzt auch bei Smartphones ab

Hersteller von Computern, Tablets und Mobiltelefonen müssen ab sofort Beiträge an GEMA, VG Wort und andere Verwertungsgesellschaften zahlen.

Das berichtet der Newsblog von E-Recht 24.smartphone photo

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Rund 170 Millionen Euro jährlich sollen dann an Autoren, Komponisten, Fotografen und andere Künstler ausgeschüttet werden, deren Werke auf den Geräten vervielfältigt werden könnten. 

Für jedes verkaufte Smartphone zahlt der Hersteller künftig 6,25 €, für jedes Tablet  8,75 €. Auch USB-Sticks, Drucker und CD-Rohlinge sind mit Abgaben belegt, da mit dieses Medien urheberrechtlich geschütztes Material kopiert werden kann.

Bis 2008 werden diese Abgaben sogar rückwirkend erhoben zu verminderten Sätzen, der Streit zwischen den Herstellern und den Verwertungsgesellschaften ist zunächst beigelegt. 

Eine grundlegende Reform der Verwertungsgesellschaften aber steht nach wie vor nicht zur Debatte. Gerade der Verteilungsschlüssel bei der GEMA steht immer wieder in der Kritik.

Gerade weniger populäre Künstler als die großen Abräumen gehen trotz der hohen Einnahmen der GEMA in manchen Fällen nicht nur leer aus, sondern zahlen sogar noch drauf – dann nämlich, wenn sie als Veranstalter ihre eigenen bei der GEMA angemeldeten Werke aufführen und dafür Gebühren zahlen müssen. Wenn sie nicht im gesamten Bundesgebiet auftreten oder ihre Werke nicht von anderen Künstlern regelmäßig aufgeführt und angemeldet werden, erhalten sie weniger Punkte im Verteilungsschlüssel – die Bilanz am Ende eines Jahres kann daher durchaus negativ sein. 

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