Der Irre von Ankara oder Mördogans Rache

Nach den Anschlägen gestern in Ankara kennt die Scheinheiligkeit wieder mal keine Grenzen. Aus dem Kanzleramt twitterte eine sprechende Currywurst:

Wir empfinden tief mit den Opfern des Terroranschlages in Ankara und mit den Menschen in der Türkei. Die Tat ist unmenschlich und grausam.

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erdogan photo
Photo by theglobalpanorama

Grausam und unmenschlich ist vor allem der Schlächter Erdogan, wenn es um die kurdische Minderheit geht. Größenwahnsinnig ist er, wenn es um seinen islamisch-osmanischen Eroberungsfeldzug geht, menschenverachtend ist er, wenn er den Völkermord an den Armeniern als Geschichtslüge abhandelt, frauenverachtend ist Mördogan, wenn er seinen Religionsminister wie neulich erklären lässt, dass es unsislamisch sei, wenn sich Frauen ihren Oberlippenflaum epilieren oder sie in der Öffentlichkeit nicht lachen sollen.

Wie sich die gesamte Erdogan Riege nach den Anschlägen von Paris geäußert hat, spottet jeder Beschreibung – diese seien ein Angriff auf den Islam gewesen, um ihn zu “diffamieren”.

Sind die Anschläge in Ankara, höchstwahrscheinlich von PKK Einheiten verübt, etwa mit der Absicht begangen worden, die Kurden zu diffamieren?

Nein, natürlich nicht, Mördogan will Rache, was sonst? Die Türkei ist und bleibt ein Schurkenstaat, der in einem “westlichen” Bündnis, das angeblich demokratische Werte verteidigt, nichts zu suchen hat. Das Geschacher um die Flüchtlinge mit dem Merkelregime aber macht deutlich, wie es um Demokratie und Menschenrechte in Berlin bestellt ist.

Israels Netanjahu, der einen ähnlichen Umgang mit den Palästinensern pflegt, wie Erdogan mit den Kurden, wurde gerade wieder mit Pauken und Trompeten empfangen.

Wie es gerade passt, weht mal über Berlin der Halbmond, dann wieder der Davidstern. Erdogan wird seine Rache bekommen und weiter mit deutscher Unterstützung Menschen schlachten können. Zum Ausgleich für dieses “Unrecht” schiebt man auch den Kurden mal wieder ein paar Waffen rüber, doch irgendwann platzt den Kurden nicht nur in Ankara der Kragen, sondern auch wieder im deutschen Exil.

Erst am Dienstag wurde der 45-jährige türkische Staatsangehörigen Muhlis K. wegen seiner Mitgliedschaft in der PKK  von LKA Beamten verhaftet. Wie viele Gewaltbereite unter den kurdischen Aktivisten in Deutschland sind, haben die vielen Demonstrationen der letzten Wochen und Monate gezeigt.

Erdogans Rache wird sie auch hierzulande weiter zu Gewalttaten provozieren.

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