Die einzige Wahl, die für die westliche Hemisphäre noch Bedeutung hat, ist die des US-Präsidenten. Das Zwei-Parteiensystem hat wenig mit Demokratie zu tun, aber immerhin sitzt ein Präsident maximal zwei Amtsperioden auf seinem Stuhl. Erst mit Donald Trump hat sich der Kurs der „Supermacht“ geändert. Wie es den Anschein hat, wollen die Demokraten mit der Witzfigur Joe Biden auch gar nicht die Wahlen gewinnen. Steht der Sieger schon fest, weil es sowieso egal ist, wer im Weißen Haus mit welcher Praktikantin eine Zigarre raucht? Den Slogan von Donald Trump sollte man jedenfalls nicht einseitig verstehen. „America First“ heißt nicht nur, sich auf das eigene Land zu besinnen und im Innern für mehr Jobs sorgen, sondern auch die Führungsrolle der USA zu behaupten.

Der Dollar ist gegenüber dem Euro im Vorteil, wenn die Weltwirtschaft durch die „Pandemie“ auf ein Minimum heruntergefahren wird. Dagegen helfen keine Proteste, egal in welchem Land, die Welle rollt bereits unaufhaltsam auf die Menschen zu. Corona und Masken sind bald vergessen, wenn es um den Kontostand geht.

Das Finanzsystem der nahen Zukunft beruht auf der Blockchaintechnologie. Zwar gibt es in Venezuela mit dem „Petro“ eine erste staatliche Kryptowährung, aber die nutzt noch das „alte“ Internet, von dem wir uns mit 5G und Starlink bald verabschieden werden. Wenn sich am Himmel die tausende Satelliten tummeln und selbst im brasilianischen Regenwald mit Digitalgeld bezahlt werden kann, verschwindet das Finanzsystem von heute vollständig.

Kein Kaiser, keine Bundeskanzler*in, keine Massendemonstration wird diese Entwicklung aufhalten können. Während die Öffentlichkeit dem Wettrennen der Supermächte um den Impfstoff zuschauen soll, liefern sich diese einen ebenso heftigen Kampf um die Vorherrschaft im Weltraum, bei der es um das Internet 2.0 geht und die erste staatliche Kryptowährung, die das Zeug zur Leitwährung hat. Die EU will ab 2024 startklar sein, am weitesten sind die Chinesen, wie könnte es auch anders sein, aber auch Indien, Israel und sogar Schweden sind im Rennen. Aus den USA hört man erstaunlich wenig, dort stricken aber Konzerne wie Facebook und Gerüchten nach auch Paypal an eigenen Lösungen, nur von einem E-Dollar wird nie geredet. Blockchainpatente haben JPMorgan, die FED, Goldmann Sachs und natürlich auch der unvermeidliche Bill Gates allerdings bereits vor Jahren angemeldet.

Der Übergang läuft wahrscheinlich in mehreren Etappen ab. Parallele Einführung nationaler Kryptowährungen zur Landeswährung, wie EZB-Chefin Lagarde sie anstrebt. Nach dieser verdecken Währungsreform verschwinden die „analogen“ und das Internet 2.0 löst nach einigen Jahren das alte Netz ab, damit die Kryptos von jedem Winkel der Erde aus in Hochgeschwindigkeit transferiert werden können. Daneben lassen sich auch die Datenmengen, die bei der Totalüberwachung anfallen, endlich in Echtzeit auswerten. Mit dem Rückbau des alten Netzes verschwinden auch die guten alten dezentralen Kryptowährungen. Keine Regierung der Welt wird gegen den Betrug vorgehen, denn am Falschgeldprinzip ändert sich nichts. Auch dann nicht, wenn es zum Goldstandard kommt, wie andere Analysten prophezeien.

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