De Maizière gibt den Rechtspopulisten

Rechts blinken, links abbiegen, so lässt sich die leidige Leitkulturdebatte des „Innenministers“ in wenigen Worten zusammenfassen.

Maizière photo
Foto by Medienmagazin pro

Einmal mehr muss Mesut Özil als Beispiel nicht ganz so gelungener Integration herhalten, wenn es um das Singen der Nationalhymne geht: „Ich bin gegen eine Vorschrift, dass er es tun muss oder tun sollte, aber für ihn gilt wie für alle Nationalspieler: Ich freue mich, wenn sie es tun.“ Diesen und anderen Quark sagte er der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Im Fall des in Haft sitzenden Oberleutnants Franco A., der erfolgreich einen Asylantrag gestellt hatte, schließt er weitere Konsequenzen für die künftigen Asylverfahren nicht aus. „Das war eine krasse Fehlentscheidung“, sagte de Maizière. Er habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge „angewiesen, eine sehr strenge Überprüfung vorzunehmen.“ Jedes andere Verfahren, an dem die Entscheider im Fall A. beteiligt waren, werde penibel auf Fehler untersucht. „Wir wollen darüber hinaus aber auch wissen, ob es Fehler im System gibt“, so der Minister. Deshalb würden stichprobenartig je tausend positive Bescheide von Syrern und von Afghanen unter die Lupe genommen. Ein erster Zwischenbericht über diese Prüfung werde schon Mitte des Monats vorliegen.“

Und Nordrhein-Westfalen soll jetzt endlich durchgreifen:  „Es darf nicht sein, dass ein Bundesland mit Außengrenzen keine Schleierfahndung im grenznahen Bereich erlaubt.“

Blabla, wie immer vor den Wahlen. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing, gilt weder für Politiker noch für „Nationalspieler“, man freut sich halt, wenn sie so tun als ob. Ab dem 25. September wird auch de Maizière wieder die Internationalglobale anstimmen.

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3 Kommentare

  1. Dieser dröge Beamtendepp labert mal wieder.
    Es gibt keine Fehler im System. Das System selbst ist der Fehler. Ein politisches System wo solche Nichtskönner und Minderleister die oberen Ränge mit ihrem Geschwätz zumüllen, ist abbruchreif.

  2. Warum sollte Özil mitsingen, wenn die deutsche Nationalmannschaft im linksgrünversifften Neusprech ohnehin nur noch nichtssagend als „die Mannschaft“ bezeichnet wird. Der Fußballsport steht inzwischen nicht nur sinnbildlich für den Verfall dieses Landes, er wirkt sogar als Katalysator.

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