David Berger beklagt Rückfall des deutschen Buchhandels in die Barbarei im Fall Pirinçci

By Jo Goede (Jo Goede) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons
David Berger – Foto by Jo Goede (Jo Goede) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Der Theologe und Journalist David Berger hat seine Erfahrungen mit Akif Pirinçci gemacht.

Persönlich sei ihm der “Katzenroman-Autor schlicht unsympathisch. Vor einiger Zeit habe er ihn auf eine Art und Weise unter der Gürtellinie angegriffen, die er so geschmacklos fand, dass er keine Lust mehr habe, mit ihm weiter öffentlich oder privat zu kommunizieren” schreibt Berger auf Telepolis.

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Das hält ihn aber nicht davon ab, seinen Unmut über den Umgang mit dem Krawall-Poeten zu äußern:

“Im Hinblick auf die Meinungs- und Pressfreiheit noch tausendmal unerträglicher als die verunglückten Aussagen Pirinçcis sei der derzeitige Umgang der selbst ernannten Hüter der politischen Korrektheit mit seinen Büchern aus der Vergangenheit, besonders aber der Buchgroßhändler mit seiner aktuellen Neuerscheinung”.

Pirinçci darf offenbar wieder auf Facebook posten und zollt Berger auf seine Weise Respekt:

ES GIBT SIE NOCH, DIE ANSTÄNDIGEN – FEINDE

 … habe ich letztes Jahr fertiggemacht (weil er mich fertiggemacht hat). Wie sich jetzt herausstellt, unberechtigter Weise. Nun stellt sich heraus … Ach Scheiß drauf, es tut mir leid, David Berger, wirklich, es tut mir so unendlich leid. Ich war das Charakterschwein, nicht du. Das, was er schreibt, ist die schlichte Wahrheit und hat mehr Charakter, als die komplette Kulturlandschaft Deutschlands. Danke!

Charakter hat David Berger schon mehrfach gezeigt.

Jüngst sah er sich Anfeindungen wegen seiner Publikationen über Felix Rexhausen ausgesetzt.

Oberflächliche Recherche zur “angeblichen Pädophilie” des Autors hat man ihm in mehreren Blättern nachgesagt und die Affäre um die Namensgebung eines Platzes in Köln heruntergespielt.

Sein Plädoyer für die Meinungsfreiheit auch im Fall eines ihm unsympathischen Zeitgenossen ist auch ein Aufbegehren gegen die allseits umgebende Doppelmoral.

Wie ihm diese Scheinheiligkeit zu schaffen machte, als er noch im Dienste des vatikanischen Gotteskonzerns stand, schilderte er in seinem aufsehen erregendem Werk “Der heilige Schein!”

Immer noch sehr lesenswert.


Quellen: Telepolis – FB

 

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