Das Wort zum Montag: Frankreich zuerst oder Goldman Sachs?

Am Parteitag in Köln hat die AfD für klarere Verhältnisse gesorgt, doch bis zu den Wahlen im Herbst fließt noch viel Wasser den Rhein herunter, zuerst ist Frankreich an der Reihe.

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Für die extreme Linke ist der Kandidat von Goldman Sachs genauso unwählbar wie Marine Le Pen. Mit der Randale auf den Straßen von Paris machte der Mob wieder einmal seinem Ärger Luft und erwies sich damit wohl aber erneut einen Bärendienst und leistete Le Pen unfreiwillig Wahlkampfhilfe für die Stichwahl am 7. Mai.

Wer in Frankreich noch alle fünf Sinne beisammen hat, kann unmöglich für Macron stimmen, denn er will das Land endgültig in der EU versenken und noch mehr Migranten herbei holen, die Belange der “Alt-Franzosen” und ihre Besitzstände interessieren den Strohmann kein bißchen, wie er immer wieder in der Öffentlichkeit betonte. Für manche Konservative ist am Ende der Front National das kleinere Übel. Ein Teil der Links-Wähler wird ebenso eher für Le Pen stimmen, als Macron zu unterstützen – das Chaos für Frankreich ist so oder so kaum noch zu verhindern.

Die Chancen, dass Marine Le Pen die erste Frau im Staate wird, und das in doppelter Hinsicht, stehen also gar nicht so schlecht. Das warnende Geschrei in der Presse sollte man allerdings nicht so ernst nehmen, auch wenn die Auftragsschreiber einen Wahlsieg von Le Pen fürchten wie der Teufel das Weihwasser, glauben sie erst wirklich daran, wenn der Fall eintritt. Die Angst vor Le Pen wird vor allem von Spekulanten aus Finanzkreisen geschürt, man wittert das große Geschäft und glaubt, man habe sich für alle Eventualitäten gewappnet. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, natürlich geht man nach der Party auch mit Marine Le Pen ins Bett, falls sie zur Ballkönigin gewählt wird.

Die Franzosen haben die Wahl, aber eigentlich nur eine Option: Sie lautet Frankreich zuerst! Auch das in doppelter Hinsicht, denn mit einer politischen Wende würde das erste Kernland der EU dieses Konstrukt infrage stellen und letztlich zum Einsturz bringen. Erweisen wir uns also als gute Nachbarn und gönnen der Dame den Vortritt, wie es sich für wahre Gentlemen geziemt. Vive la France – Marine première!

 

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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 257 Artikel
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6 Kommentare

  1. Sollte der französische Wähler klüger sein als der Michel ?
    Daran habe ich erhebliche Zweifel. Die Linken haben weder mit menschlicher noch politischer Klugheit etwas zu tun. Sie wollen leistungsloses Dasein, Party und endloses Feiern auf anderer Leute Kosten. Dad ging bisher mithilfe der viel zu starken Gewerkschaften einigermassen.
    Der finanzielle Abstieg ist aber im Gange. Sämtliche französischen Überseeprovinzen und -Departments sind stehend ( finanziell ) KO. Ohne EU-Kohle geht da schon lange nichts mehr.
    Wir werden den 07.05. abwarten. Auch wenn Marine le Pen Cheffe werden sollte. Zaubern kann sie auch nicht.

  2. Zitat:
    “Wer in Frankreich noch alle fünf Sinne beisammen hat, kann unmöglich für Macron stimmen, denn er will das Land endgültig in der EU versenken und noch mehr Migranten herbei holen,….”

    Nur hat er das so ja nicht gesagt. Er drückt die Wirkungen seiner zukünftigen Politik in schillernden Farben aus und die Bevölkerung glaubt ihm offenbar. Nur darauf kommt es an.

    Als Newcomer und exBanker der Rothschild Elite ins Rennen geschickt, kann er gar nicht verlieren. Ausgestattet mit Goldman Sachs Geldern und den wichtigsten Medien im Rücken, wird er jetzt nochmal die Marketing Keule heraus holen und zum Halali blasen. An jeder Ecke prangt das Konterfei dieses Niemand als Heilsbringer.und eine sinnlos daher vegetierende Konsumentenmasse, lässt sich wie eh und je von ein paar Versprechen und von der üblen Verleumdung Le Pens durch die den Bankern gehörende Presse , verführen. Das sind nicht mehr die Franzosen unter Jeanne D´Arc. Es sind die Franzosen unter der von den Eliten umerzogenen dumpfen Konsumentenmasse, deren Sinn nicht mehr Identität, sondern Zerstreutheit ist.

    Die EU als Staat wird jetzt mit einer eigenen neuen Geldmaschine, einem Gegenstück zum IWF, in Stellung gebracht, wie Schäuble kürzlich vorschlug und mit Gewalt gegen den Willen der Völker im Chaos durchgesetzt. Und die unter Rothschild installierten Trojaner Soros, Merkel, Schäuble und jetzt Macron werden dafür gut bezahlt. Am Ende steht ein finanzfaschistisches Zentralregime in Brüssel, das als Flugzeugträger für die internationalen Konzerne installiert, die Staaten zu Bundesländern der EU und deren Völker zu einem vermischten Allerlei degeneriert. Jeanne D´Arc musste es nicht alleine schaffen, sie hatte ein wehrfähiges Volk hinter sich. Heute hat Marine Le Pen nur eine kleine Kavallerie, die gegen ein Heer von Geschlechtern auf Facebook und gegen eine Partygesellschaft ankämpft, die aufgrund der Umerziehung nicht mehr weiß, was wirklich gespielt wird. Damit kann man gegen Goliath nicht gewinnen.

  3. Mehr als 14 Millionen Franzosen haben Euro kritisch gewählt und sind nicht dem Mainstream gefolgt – Frankreich ist ebenso gespalten wie die USA und dieser Trend wird sich fortsetzen – eine Zweiklassengesellschaft und das läuft, wie auch immer auf eine Radikalisierung bis hin zum Bürgerkrieg. Sie können wohl noch einmal einen aus ihren Reihen, der blaue vom Himmel verspricht und über keine eigene Machtbasis verfügt installieren, spätestens bei den Parlamentswahlen im Juni wird sich zeigen, wer in Frankreich weiterhin das sagen hat.

  4. Möglichkeit wäre noch, dass die Wähler der jetzt unterlegenen und ausgeschiedenen Kandidaten gar nicht zur Wahl gehen und lieber resignieren. Für die meisten der richtigen Linken aus dem Melechon- Lager ist Le Pen und Macron vermutlich wie Pest und Cholera, da wählt man am besten gar nicht, damit man wenigsten sagen kann, dass man keinen der beiden Kandidaten unterstützt hat. Le Pen hat also somit durchaus Chancen, wenn Wähler von der Urne wegbleiben. Es bleibt spannend und ich wünsche Marine Le Pen alles Gute und viel Glück, nicht zuletzt auch im Interesse der europäischen Völker.

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