Blickt derzeit noch jemand durch, was genau in Sachen BREXIT wirklich läuft? Seit gut 40 Monaten ist dabei im wahrsten Sinne des Wortes kein Land mehr in Sicht. Ein tiefer geistiger Nebel liegt nicht nur über Großbritannien. Auch in den Hirnen der Festland-EU-Protagonisten wabert selbiger in seiner finstersten Form umher. Wie es scheint, möchte man das Ergebnis der Volksabstimmung nicht so richtig ernst nehmen. Für das große Geld und auch für die Idee irgendwann einmal eine Art Weltregierung installieren zu wollen, sind derlei Separationsbestrebungen echtes Gift.

Die Erkenntnis aus dem bisherigen Verlauf des BREXIT-Verfahrens zeigt eines deutlich auf. Sobald ein Land erst einmal am EU-Fliegenfänger hängt, kann die Befreiung von selbigem zum realen Todeskampf mutieren. Das wollte weder Theresa May noch Boris Johnson wahrhaben. Sie sahen und sehen den BREXIT immer noch als so eine Art Glücksspiel, bei dem sie noch ein Bündel an Bonuspunkten in der ihrer Hand wähnen. Inzwischen ist der Volkswille, wenn auch 2016 eine knappe Mehrheitsentscheidung, zu einem Politikum mutiert.

Meinungswandel via Massenpropaganda

Inzwischen sind die ursächlichen Ängste, die vor Jahren zu dieser Entscheidung führten, längst aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden. Ebenfalls ein Verdienst der Medien. Es dominiert die Panik, die Verlustangst und eine Art Scheidungsgefühl von Festland-Europa. Nur derlei Emotionen kommen nicht aus dem luftleeren Raum. Sie sind mit millionenschweren Kampagnen des „Geldadels“ erzeugt worden. Die zugehörigen und dafür verwendeten Medien sind, oh Wunder, im Eigentum derjenigen, die für sich den größten Verlust an Geld und Einfluss durch den BREXIT befürchten.

Insoweit verwundert es nicht, dass inzwischen die Mehrzahl aller Medien den BREXIT in ein negatives Licht rückt. Vornehmlich werden dabei, wen wundert es, wirtschaftliche Schäden besonders hervorgehoben. Was ist eigentlich mit Autonomie, Autarkie und Selbstbestimmtheit? Zumindest philosophisch betrachtet sind das immer noch recht ansprechende Ziele für die gesamte Menschheit. Soweit zur Theorie. Das was da jetzt passiert, läuft der Freiheit und Selbstbestimmtheit der Menschen zuwider und die EU führt es uns täglich vor. Da geht es um Zentralismus und darum möglichst viel Menschen unter eine Knute zu einen, sie möglichst effektiv zu verwalten. Die Gesellschaft, die große Masse Mensch, unabhängig von ihren kulturellen, geologischen oder soziologischen Eigenheiten zu normieren, zu vereinheitlichen, sprich zu standardisieren. Wie geht das alles zusammen mit dem Begriff Mensch sein, Freiheit und Eigenverantwortlichkeit?

Offensichtliche Inkompatibilitäten

Exakt diese all zu offensichtlichen Inkompatibilitäten werden derzeit medial völlig überspielt und ausgeblendet. Es geht lediglich um die Emotionalisierung etwaiger wirtschaftlicher Schäden. Nur um damit die Menschen auf die Seite der EU-Prison-Camp Betreiber zu locken. Und wenn man den Umfrageergebnissen der „Böcke“ glauben schenken mag, die diesen elitären EU-Profi†-Garten bewirtschaften, wollen die Briten inzwischen mehrheitlich wieder zurück in diese Irrenanstalt. Ist das wirklich glaubwürdig oder eher ein genialer Propaganda-Erfolg? War die Gehirnwäsche schon gründlich genug und kann man die Nachteile der EU wirklich so einfach beiseite schieben?

Um zumindest den Anschein zu wahren, als würde hier noch alles mit rechten Dingen zugehen, gibt es schon mal Meldungen, die den Kampf gegen die EU-Windmühlen etwas verbrämen oder heroisieren. Das sind und bleiben aber Ausnahmen. Kritischere Auseinandersetzungen finden dazu leider nur noch in den unabhängigen Medien statt: Unruhestifter im Friedensprojekt. Allein schon die Bestrebungen der EU, sich selbst in der jetzigen Konstellation als Friedensstifter girieren zu wollen, ist blanke Irreführung. Diese EU ist leider von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil es eine EU des Geldes und der Konzerne ist und eben keine der Menschen. Eine EU der Menschen hätte deutlich andere Prioritäten, wie weiter oben bereits ausgeführt.